Sonntag, 13. Juli 2014

Schoko-Apfel-Kuchen

Heute stell ich euch mal einen meiner Lieblingskuchen vor.
Ich hab ihn schon einige Male gebacken und muss sagen, er ist sehr unkompliziert zu machen und sooo lecker - die Kombination von Schokolade, Äpfel und der herben Orangenmarmelade - einfach himmlisch!
Gefunden hab ich das Rezept in der Zeitschrift "Lust auf Genuss" 9/12





Schoko-Apfel-Kuchen

125 gr dunkle Schokolade am besten mit Orangen (70% Kakaoanteil)
125 gr weiche Butter
5 Eier
200 gr Zucker
1 Prise Salz
1 Bio-Orange
2 cl Cointreau
2-3 Äpfel (z.B. Braeburn, Elstar)
80 gr. Mehl
20 gr Kakao
Orangenmarmelade

- Springform (26 cm) fetten, Boden mit Backpapier belegen, oder wie ich Backpapier in einen Backrahmen basteln
- Schokolade klein hacken, zusammen mit der Butter schmelzen, etwas abkühlen lassen
- Eier, Zucker und Salz richtig schön schaumig  schlagen
- Orange heiß waschen, abtrocknen und Zesten abziehen
- Orange auspressen
- O-Saft mit den Zesten und Cointreau mischen
- Äpfel schälen, vierteln entkernen grob würfeln
- Äfelstücke mit der O-Saft-Mischung vermischen
- Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen
- Mehl und Kakao mischen
- Butter-Schoko unter die Eimasse heben
- dann Mehl-Kakao unterheben
- Teig in Form füllen
- Äpfel aus der Marinade fischen und auf dem Kuchen verteilen
- Marinade aufheben


- nun ca. 40 min backen

- dann Marinade auf den noch warmen Kuchen träufeln - das macht ihn schön saftig


-wenn der Kuchen etwas abgekühlt ist, Orangenmarmelade erhitzen und schön reichlich auf den Kuchen streichen und ganz abkühlen lassen


Mein Fazit: Leeeeecker, naja ist auch mein Lieblingskuchen. Aber er ist halt auch sehr saftig, schokoladig, fruchtig eine schöne Kombi. Probiert es aus!








Dienstag, 8. Juli 2014

Faltenbrot - ganz lecker zum Grillen

Letztes Wochenende haben wir ganz spontan entschlossen, zu grillen.
Schnell noch Freunde eingeladen und schon konnte es losgehen.

Da ich noch Hefe eingefroren hatte, selbstgemachte Kräuterbutter war auch noch im Kühlschrank war gleich klar: Knoblauch-Faltenbrot passt super dazu.
Das Rezept hab ich erstmals auf dem Blog von Sarah entdeckt und nun schon einige Male gemacht und bin echt begeistert.
In der Überschrift hab ich ja nur "Faltenbrot" geschrieben, oben dann von "Knoblauch-Faltenbrot" - es kommt ganz darauf an ob man die verwendete Kräuterbutter mit oder ohne Knoblauch macht. Man kann aber auch eine ander Würz-Butter verwenden, ganz nach Belieben.

Aber nun zum Rezept:


Knoblauch-Faltenbrot

600 gr Mehl
300 ml lauwarmes Wasser
1 Würfel Hefe
1/2 TL Zucker
2 TL Salz
50 gr. Öl

Kräuterbutter


- die Hefe in dem lauen Wasser auflösen
- alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem schönen glatten Teig verkneten oder wie ich die Küchenmaschiene arbeiten lassen ;-)
- nun das Ganze eine Stunde, gern auch ein wenig länger, gehen lassen
- die Kräuterbutter schon mal aus dem Kühlschrank nehmen

- den Teig noch mal durchkneten und auf Backblechgröße ausrollen
- die Kräuterbutter draufstreichen - Menge nach Belieben, aber bedenken, wenn es zuviel ist, läuft später alles total raus



- zum "Falten" hab ich 2 Versionen ausprobiert_
- man kann den Teig nun in Streifen schneiden, W-förmig falten und in eine Springform legen oder
- den Teig in kleine Vierecke schneiden - hübsch wird es mit einem Teigrädchen


- nun die Vierecke wie kleine Säckchen zusammendrehen und in eine Springform stellen
- hat den Vorteil, dass die Butter nicht so rausläuft



- bei 200°C Ober- und Unterhitze ca. 25 min backen

Achtung: unbedingt Alufolie um die Backform legen, denn es läuft eventuell Butter raus, oder eine wasserdichte Backform verwenden - hier vorgestellt

- nach dem Bachen, wenn das Faltenbrot noch warm ist, mit ein wenig Kräuterbutter bestreichen, gibt einen schönen Glanz und sieht toll aus


Unser Fazit: Mal wieder ist das Brot super angekommen, es hat uns allen sehr gut geschmeckt.
Wir haben die Stücke einfach so abgezupft, das kommt vor allem bei den Kindern gut an.
Und - keine Angst es ist wirklich ohne zu großem Aufwand  zu machen!

Montag, 30. Juni 2014

Rückblick Juni

Beim Blick auf das Datum zeigt - es ist schon wieder ein Monat vergangen.

Den ganzen Juni hab ich keinen Beitrag verbloggt, dabei ist es nicht so, dass ich nichts in der Küche gmacht habe ;-)  Aber  irgendwie bin ich diesen Monat nicht dazu gekommen, Pfingsten war es mir zu warm, dann hat ich mal keine Lust, mal keine Zeit, schon ist der Monat rum.
Aber letzte Woche hatte ich mal einen Aufräum-Flash - jeden Abend hab ich was anderes aufgeräumt, mal meinen Kleiderschrank, mal meine Backutensilien und die Spielzeugecke meines Mini-S (kleiner Sohn).

Heute hab ich dann endlich mal ein paar Bilder bearbeitet und nun will ich einfach mal einen Bilder-Rückblick geben, von dem was ich so veranstaltet habe:

Anfang des Monats habe ich einiges für einen Geburtstag gebacken:


 leckere Erdbeertörtchen: frische Erdbeeren Quark-Sahne 
zwischen schokoladigen Biskuit


Japanischer Soufflé-Käsekuchen (diesmal besonders gut gelungen) - Rezept hier


Lenitorte- Spot an! - Rezept hier



Schokocupcakes und Himbeercupcakes



Eine größere Aktion war dieses Jahr der Holundersirup - insgesamt hab ich 21 Liter gemacht - in 3 Etappen:

die Etiketten hab ich übrigens von hier

und weil ich gerade dabei war:

auf Empfehlung meiner Kolleginnen - mega lecker, sagt mein Maxi-S (großer Sohn)

und ganz spontan gabs noch einige Gläser:

Und Ende des Monats wollte ich auch mal wieder backen:


Mohn-Käsekuchen mit Streuseln - Rezept hab ich von hier



Morgen beginnt der Juli, bevor der Urlaub beginnt, werd ich sicherlich noch mal die Muse finden was zu verbloggen ;-)

Sonntag, 1. Juni 2014

Red Velvet Cupcakes

Es ist schon ein paar Wochen her,  da hab ich mich mal an Red Velvet Cupcakes gewagt, nachdem ich die Torte schon mal gemeistert hatte

Das Rezept hab ich aus dem Buch "130 Gramm Liebe", mal wieder ;-)



Red Velvet Cupcake

2 Eier
100 gr warme Butter
200 gr Mehl
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
20 gr Backkakao
240 gr Zucker
200 ml Buttermilch
1 TL rote Lebensmittelfarbe (Paste), evtl auch mehr
1 TL Essig
1TL Natron


- Backofen vorheizen - 180°C Ober- und Unterhitze
- Butter schaumig rühren
- Eier einzeln unterrühren - richtig schön schaumig - muss fast weiß sein
- Mehl, Backpulver, Salz, Kakao, Zucker, Buttermilch und Lebensmittelfarbe unterrühren  und kräftig einige Minuten rühren
- muss eine schöne glatte Masse von dunkelroter Farbe ergeben
- Essig und Natron verrühren und kurz mit unterrühren
- in Förmchen füllen (ca. bis zur Hälfte)
- etwa 35 min backen


Frosting

120 gr weiche Butter
120 gr Staubzucker
250 gr Fischkäse

- Butter mit Staubzucker schön cremig mixen
- Frischkäse gut unterrühren - aber nicht zu lang
- nun aufdressieren



Mein Fazit: seeehr lecker!!!!




Donnerstag, 22. Mai 2014

Taufkerze





Ab und zu mach ich ja auch gern was anderes als Kochen und Backen (und Saubermachen und Wäsche bügeln und ...).
Nein manchmal bastel ich auch mal gern. Und so hab ich nicht lange überlegt, als mich eine Bekannte fragte, ob ich für ihr Enkelkind nicht eine Taufkerze machen könnte.

Ich hab erst ein wenig im Internet recherchiert und mir ein paar Ideen abgeschaut und dann meinen eigenen Entwurf zusammengebastelt.
Dann hab ich ja echt Glück, denn in unserer Nähe gibt es eine Kerzenmanufaktur, wo man auch Rohlinge kaufen kann.


Das meiste hab ich aus Wachsplatten ausgeschnitten und mit der Handwärme angedrückt.
Das Kreuz, und den Fisch hab ich Wachsschnüren gefertigt.
Nur die Taube ist als fertiges Motiv gekauft.


Für die Schrift hatte ich diemal was Neues probiert: mit Transferfolie hab ich die Schrift aufgebracht. Das ging auch ganz super und mich hat das Ergebnis echt überzeugt.
Zum Schluss hab ich diesmal die ganze Kerze mit Kerzenlack versiegelt, damit wird das Motiv auch gleich ein wenig vor Staub geschützt.


Samstag, 17. Mai 2014

Zitronen-Cheesecake

Ich mag ja gern Zitronen: den Duft, Zitroneneis  mmmmhhh.

Auf dem Blog Experimente aus meiner Küche hat mich das folgende Rezept angelacht und wurde gleich ausprobiert.



Zitronen-Cheesecake

Boden:
175 gr Butter
250 gr Mehl
90 gr brauner Zucker
1 Prise Salz

Frischkäse-Schicht:
185 gr Frischkäse
90 gr Zucker
1 Ei
1 EL Zitronensaft
1 Tl Vanilleextrakt
2 Eiweiß

Zitronenschicht:
3 Eier
2 Eigelb
220 gr Zucker
150 ml Zitronensaft
45 gr Mehl


und los gehts:
- Backofen vorheizen: 175 °C Ober- und Unterhitze
- Springform mit Backpapier auslegen
- Butter in Stücke schneiden und in Rührschüssel geben
- Mehl, brauner Zucker und Salz dazu
- dann die Küchenmaschine arbeiten und aus den Zutaten Streusel machen lassen
- Streusel auf den Boden vereilen und  fest andrücken
- ca. 15 - 20 min backen

- inzwischen Frischkäse kurz cremig rühren
- Eier, Zucker, Zitronensaft und Vanille dazu und gut verrühren
- Eiweiße in seperaten Schüssel zu Schnee schlagen
- Eischnee unter die Frischkäsemasse heben
- Kuchen aus dem Ofen nehmen und die Masse darauf verteilen
- nochmals 15 min backen

- Eier und Zucker richtig schön schaumig rühren
- Zitronensaft und Mehl im Wechsel unterrühren
- Masse auf den Kuchen verteilen
- 25 - 30 min backen
Ich hab dazu die Hitze ein wenig reduziert, damit die obere Schicht nicht reiß.

Die Form ist nach der letzten Schicht randvoll, leider fällt das ein wenig zusammen, vielleicht versuch ich es nochmal im Wasserbad zu backen.

- nach der Backzeit noch im Backofen auskühlen lassen
- mit einem Messer vorsichtig vom Rand der Form lösen und ganz auskühlen lassen

- kurz vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben - fertig!



Mein Fazit:  Seeeeeehr lecker. Die Frischkäse-Schicht könnte für mich etwas höher sein, aber das passt echt nicht in die Form ;-)
Ansonsten eine richtig schöne Kombination von süßem Teig, dem Frischkäse und dann der Zitronenschicht.
Außerdem sieht das Rezept aufwendiger aus als es ist.
Während eine Schicht bäckt, rührt man die nächste zusammen, das geht wunderbar.


Dienstag, 6. Mai 2014

Lenitorte oder Mousse au Chocolate Torte

Hier nun das 2. Rezept das ich an diesem Brücken-Wochenende getestet habe.

Auf der Suche nach neuen Rezepten hab ich was Schokoladiges gesucht - und auch gefunden ;-)

Auf dem Blog Feines Handwerk hat mich diese Torte angelacht und wurde umgehend nachgebacken.



Lenitorte


Boden:

45 gr Butter
2 Eigelb
45 g flüssige Zartbitterkuvertüre
1 Teelöffel Orangenschale
2 Eiweiß
70 gr Zucker
1 Prise Salz
30 gr Weizenmehl

Mousse au Chokolate

3 Blatt Gelantine
1 Ei
2 Eigelb
30 gr Contreau
200 gr Vollmilchkuvertüre
100 gr Zartbitterkuvertüre
400 gr Sahne

Glasur

1 Blatt Gelantine
120 gr Sahne
120 gr Zartbitterkuvertüre

 Boden backen:
- Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, beiseite stellen
- Backofen auf 180 °C ober- und Unterhitze vorheizen
- Eigelb in eine Schüssel geben
- Butter aufkochen und noch kochend zum Eigelb geben und mit den Mixer rühren (der Biskuit wird feinporiger)
- Kuvertüre und Orangenschale einrühren
- Mehl einrühren
- Eiweiß mit Salz und Zucker schaumig schlagen
- Eiweiß unterheben, am besten in 2 - Etappen
- Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Backform füllen
- ca. 25 - 30 min backen und auskühlen lassen

Mousse herstellen:
- Kuvertüre im Wasserbad schmelzen
- Gelantine in kaltem wasser einweichen
- Eier schaumig schlagen
- Gelantine mit Contreau erwärmen, bis die Gelantine aufgelöst ist und in die Eimasse rühren
- Kuvertüre einrühren
- Sahne schlagen und in 2-3 Etappen unterheben
- Mousse auf den Boden geben und über Nacht kalt stellen

Glasur:
- Gelantine in kaltem Wasser einweichen
- Sahne erwärmen - nicht kochen!
- Kuvertüre dazugeben und in der Sahne schmelzen
- Gelantine dazu und auflösen
- schön homogen verrühren und abkühlen lassen
- Torte damit glacieren
- evtl mit frischen Früchten oder Schokodekor verzieren




Mein Fazit: Super lecker!! Toller fluffiger Schokobiskuit, zart schmelzende Mousse und eine schöne weiche Glasur, die sich gut schneiden lässt.  Eventuell allerdings ein Blatt Gelantine mehr in die Mousse, vor allem wenn es wärmer ist. Aber sonst echt seeeehr schokoladig!!






Sonntag, 4. Mai 2014

Mandeltarte

Feiertage am Donnerstag und dann ein Brückentag (Kindergarten geschlossen) - schon hat man 4 Tage frei!!
Und ich kann mal wieder ein Backrezept ausprobieren, diesmal sogar 2.

Hier kommt das erste Rezept das euch vorstellen möchte.
Das Rezept hab ich aus dem Buch Zucker, Zimt und Liebe.



Mandeltarte

200 gr Mehl
25 gr gemahlene Mandeln
80 gr Puderzucker
1 Prise Salz
120 gr sehr kalte Butter
1 Ei

- Mehl, Mandeln, Puderzucker und Salz mischen
- Butter in Stücken zufügen und verkneten (Ich hab die Küchenmaschine genommen)
- Ei zufügen und zu einem glatten Teig verkneten (lassen)
- Teig herausnehmen, in Frischhaltefolie wickeln und in den Kühlschrank legen
- nach ca. 1 Stunde Teig herausnehmen und ausrollen
-  ich hatte 4 Tortelettes-Förmchen, allerdings etwas größere, 12 cm (von Tchibo), im Buch war eine Form von 35 x 11 cm angegeben)
- den Teig in die Förmchen (gefettet) geben und leicht andrücken
- das Ganze nochmal für min. 1/2 Stunde in den Kühlschrank stellen
- Backofen auf 190 °C Ober- und Unterhitze vorheizen
- Teigböden mehrmals mit der Gabel einstechen und ca. 15 - 20 min backen
- dann ganz auskühlen lassen


Füllung:

- 150 gr Frischkäse
- 120 gr Creme fraiche
- 4 EL Puderzucker
- frisches Obst

- aus Frischkäse, Creme fraiche und Puderzucker eine Creme herstellen und für mind. 1 Stunde in den Küchlschrank stellen

- zum Schluss die Frischkäsecreme auf die Tarteletts geben und das Obst darauf verteilen und - essen!





Mein Fazit: Die Tartes waren wirklich lecker aber nicht der Brüller, da hat ein wenig der Pfiff gefehlt.
Der Boden war sehr knusprig einfach wie Keks, ja ich bin nicht so sehr der Mürbeteig-Fan (ich mag Biskuit lieber). Von den Mandeln hat man gar nichts geschmeckt.
Die Creme war zwar lecker aber auch hier fehlte das gewisse Extra, vielleicht würde ich das nächste Mal Zitronenabrieb dazugeben, damit noch ein wenig die Frische unterstützt wird.
Und die Creme war mir ein wenig zu weich.














Freitag, 25. April 2014

Red Velvet Cake

Diese Torte hat mich ja echt einige Nerven gekostet.
Ich hab 3 Rezepte ausprobiert, dieses hat sehr gut geklappt. Inzwischen hab ich den Cake auch schon 2 mal gebacken und immer hat es gut funktioniert.
Die anderen Rezepte werd ich aber bestimmt mal wieder austesten.

Nun aber zu diesem Rezept.
Ich hab den Kuchen in einer 20 cm Form im Ganzen gebacken. Viele Backen ja einzelne Böden, ich fand es so besser, da hat man nur 1  mal "oben" und "unten". (Ich weiß nicht wie ich es besser beschreiben soll).
Das Rezept hab ich übringens bei "Chefkoch" gefunden.




Red Velvet Cake

250 gr Zucker
3 Eier
1 Päck. Vanillezucker
340 gr Mehl
2 EL Kakaopulver
1 Prise Salz
2 TL Backpulver
300 ml Öl
280 ml Buttermilch
1 TL Natron
1 EL Essig
mind. 1 TL rote Lebensmittelfarbe (am besten Pastenfarbe, die färbt intensiver)

- Backform fetten, mit Backpapier auslegen etc. ich hab Backspray benutzt,
- Eier mit Zucker sehr schaumig aufschlagen
- rote Farbe dazugeben
- in einer Schüssel Buttermilch und Öl homogen verrühren
- in anderer Schüssel  Mehl, Kakao, Backpulver, Salz mischen
- Buttermilch-Öl-Gemisch und trockne Zutaten abwechselnd  zu dem aufgeschlagenen Eiern geben, dabei mit den trockenen Zutaten beginnen und auch enden
- evtl noch etwas rote Farbe zugeben - der Teig muss richtig schön dunkelrot sein
- Natron und Essig verrühren und zum Teig geben
- den Teig in die Form füllen und backen

- Backzeit: ca 1 h bei 175 °C Ober- und Unterhitze - unbedingt Stäbchenprobe machen!!
danach den Ofen ausschalten, den Kuchen noch ein wenig im Backofen stehen lassen
- gut auskühlen lassen

Ich wollte eine schöne, oben gerade Torte, deshalb habe ich den oberen runderen Teil abgeschnitten (meine Jungs haben sich gern über den "Abfall" hergemacht ;-)).
Dann habe ich den Boden noch einmal geteilt, so dass ich 2 Böden erhalten habe.

Nun zum Frosting:

300 gr  Butter
300 gr Staubzucker
600 gr Frischkäse (Philadelphia)

- Butter und Staubzucker richtig schön cremig aufschlagen, das wird dann auch heller
- Frischkäse dazugeben und gut unterrühren

- auf den unteren Tortenboden die Creme verteilen und den 2. Boden draufsetzen
- mit der Creme die Torte rundherum dünn überziehen
- Torte wenigstens 1/2 Stunde in den Kühlschrank stellen
- Creme auch kalt stellen
- dann Creme in einen Spritzbeutel füllen und z.B. Rosen aufdressieren
- dazu mit der Tülle 1M von Wilton in der Mittte beginnend von innen nach außen die Rosetten spritzen
- am besten vorher die Lage der Rosen markieren, z. B. mit einem Glas


Noch ein paar Hinweise:
Ich hab Pastenfarbe benutzt die färbt intensiver, dabei probierte ich Erdbeerrot von Pati-Versand und Red Red von Wilton. Der Kuchen ist auch dunkelrot geworden, ich hätte mir allerding noch ein wenig mehr rot gewünscht, wollte allerdings nicht weniger Kakaopulver verwenden, wegen des Geschmacks.
Für das Frosting hab ich Philadelphia Frischkäse verwendet, zum Einen ist er richtig schön cremig, zum Anderen ist er nicht so salzig.
Bei meiner Recherche wurde immer wieder Philadelphia empfohlen, wegen eben dieser Eigenschaften. Da ich keine Experimente wagen wollte, hab ich einen billigeren Frischkäse nicht probiert.




Samstag, 19. April 2014

Schoko-Cupcake mit Ganache-Topping und Mamor-Cupcake mit weißem Schoko-Topping

Wie ich ja schon im letzten Post beschrieben hatte, habe ich im Vorfeld des Hochzeits-Backmarathons 2 Cupcake-Rezepte ausprobiert und die will ich heute beschreiben. Beide Rezepte sind aus dem Buch "130 Gramm Liebe".

Schoko-Cupcake mit Ganache-Topping 

Für das Topping eine Nacht zum Auskühlen einplanen!


Schoko-Kakao-Sponge

40 ml Sonnenblumenöl
140 gr zimmerwarme Butter
180 gr Staubzucker
2 Eier
40 gr Kakao
90 ml kochendes Wasser
152 gr Mehl (Dinkel-Vollkornmehl)
2 TL Backpulver
Prise Salz

- Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen
- Öl, Butter, Staubzucker im wasserbad schmelzen
- Eier sehr schaumig rühren und zur Butter-Öl-Mischung geben
- Kakao im heißen Wasser auflösen und auch dazugeben
- Mehl und Salz zufügen
- Teig in Förmchen einfüllen
- ca. 30 - 35 min. backen

Schoko-Ganache-Topping

285 ml Schlagsahne
2 EL Honig
2 EL Butter
465 gr dunkle Kuvertüre
200 gr Mascarpone

- Sahne erhitzen
- Kuvertüre sehr fein hacken
- Sahne aufkochen lassen und vom Herd nehmen
- Kuvertüre, Honig und Butter zur Sahne geben
- grob verrühren
- mit Pürierstab ca. 3 min emulgieren
- über Nacht an einem kühlen Ort auskühlen lassen, aber nicht im Küchlschrank, das wird sonst steinhart

- die Masse am nächsten Tag auf höchster Stuf aufschlagen,
- Mascarpone dazugeben und nochmals urz aufmixen,
- in eine Spritzbeutel einfüllen und aufdressieren

mein Fazit: beim Kuchen erschien mir das Auflösen des Kakaopulvers ein wenig umständlich, das hab ich vorher noch nie so gemacht auch noch nie gehört. Ansonsten war der Schokokuchen schön schokoladig, aber auch ein wenig krümelig, im Rezept war Dinkelvollkornmehl angegeben, vielleicht lag es daran.
Das Topping hat einen sehr hohen Schokoladenanteil, deshalb war es bei mir sehr fest! ich hatte große Probleme die Ganache aufzuspritzen. Meiner Meinung kann man die Butter und den Honig auch weglassen.
Die Idee mit dem Mascarpone fand ich sehr gut und hab das bei meinem Standard Ganache-Topping auch schon umgesetzt.



Mamor-Cupcake mit weißem Schoko-Topping

Auch für das Topping eine Nacht zum abkühlen einplanen!



Marmor-Sponge

125 gr zimmerwarme Butter
125 gr Zucker
1 Prise Salz
2 Eier
250 gr Mehl
1 Päck. Vanillezucker
2 TL Backpulver
1/8 l Milch
3 EL Backkakao

- Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen
- Butter, Zucker und Salz schaumig rühren
- Eier dazugeben und weiterrühren
- in extra Schüssel Mehl, Vanillezucker und Backpulver verrühren
- löffelweise in die Butter-Ei-Masse rühren
- Milch unterrühren
- Hälfte des Teiges wegnehmen
- in den Rest den Kakao einrühren
- nun entweder erst einen Teig in die Förmchen  füllen, dann den anderen und das Ganze mit einer Gabel marmorieren
- oder beide Teige in eine Schüssel geben, mit einer Gabel marmorieren und dann in die Förmchen füllen
- ca. 30 min backen


Weiße Schoko-Topping

65 ml Schlagsahne
115 gr. weiße Kuvertüre

250 gr weiße Kuvertüre
200 ml Schlagsahne
65 gr Eigelb

375 Mascarpone
45 gr Frischkäse

- erst eine Ganache herstellen:
- Kuvertüre sehr fein hacken
- Sahne zum kochen bringen und vom Herd nehmen
- Kuvertüre einrühren und mit Pürierstab emulgieren
- über Nacht auskühlen lassen

Am nächsten Tag erst eine Mousse herstellen:
- Kuvertüre fein hacken und im Wasserbad schmelzen
- vom Herd nehmen und 40 ml Schlagsahne einrühren
- solange mixen, bis die Masse lauwarm ist
- Eigelb auf niedrigster Stufe unterrühren
- restliche Sahne steif schlagen und vorsichtig unterheben
- Mousse 30 min in den Kühlschrank


nun das Topping fertig machen:
- Mascarpone, Frischkäse, 140 gr. Ganache mit dem Mixer kurz mixen
- Mousse dazugebenund mixen bis das Topping standfest ist (10 sek. auf mittl. Stufe)
- in einen Spritzbeutel einfüllen und aufdressieren
- evtl.  mit Krokant verzieren

mein Fazit:  Der Marmorsponge war mit ein wenig zu fest. Das Topping war pur erst mal gar nicht meins, ich mag keine weiße Schokolade, zusammen mit dem Kuchen schmeckte es allerdings sehr gut. Es macht allerding schon sehr viel Arbeit, eine kleine Schüssel-Schlacht.

Diese beiden Cupcakes hatte ich ja meinen Kollegen und meiner Familie zum Testen verabreicht, dabei war das Urteil halbe-halbe. Ein Teil favorisierte den Schoko-Cupcake, der andere Teil den Marmor-Cupcake mit dem weißen Schoko-Topping.





Sonntag, 13. April 2014

Backen für eine Hochzeit

Vor einigen Wochen hat es sich ergeben, dass ich den Kuchen für eine Hochzeit backen durfte.
Gestern war nun der große Tag!
Und ich sag es schon mal vorweg - es hat alles geklappt!!! Heute werd ich noch keine Rezepte einstellen, ich werd aber ein paar Bilder posten

Dem ganzen ist einiges vorausgegangen -Überlegungen, Testbacken, Testessen, bis ich auch einiges nicht mehr essen konnte.

Aber mal von vorn:

Ziel war - Kuchen für Hochzeit - gleich hatte ich einige Ideen, z.B Schoko-Cupcake mit gezuckerten Rosenblättern, Torte mit gespritzen Rosendekor...

Als erstes hab ich mich wieder an das Buch "130 Gramm Liebe gehalten, dort hatte ich den Schoko-Cupcake mit den gezuckerten Rosenblättern gesehen. Außerdem gibt es dort einen Weißes Schoko-Topping, welches mir schon länger ins Auge gefallen war.
Und so machte ich mich eines Sonntags auf und backte diese beiden Rezepte zur Probe. Diese wurden erst zu Hause getestet und den Rest durften wieder meine Kollegen verputzen. Diesmal erbat ich mir aber auch eine genaue Einschätzung!! ;-)

Fazit vorweg : sehr lecker, allerdings mit einigen Schwächen, darauf werd ich eingehen wenn ich das näher vorstelle.

Für den Schoko-Cupcake hab ich dann auf mein altbewertes Rezept zurückgegriffen - in Mini und "Normal".

Als zweites war ein Marmor-Cupcake geplant mit denm weißen Schoko-Topping.
Den Mamorcupcake hab ich auch gebacken, allerdings mit einem Frischkäse-Topping, da ich noch welches hatte.

Als nächstes hatte ich ein Quark-Sahne-Törtchen mit frischen Früchten und eine Schokobiskuitboden vorgestellt, mit einer gezuckerten Rose als "Highligt".

Und dann war noch die Hochzeitstorte. Ich hatte in der Zeitschrift "Lecker Backery" eine Torte gesehen, das war nur ein "einfacher Rüchkuchen" und außen mit einer Creme Rosen aufgespritzt. Sah super aus!
Genau das Richtige, dachte ich, - relativ einfach, aber sehr wirkungsvoll.

Nach einigem recherchieren, bin ich auf einen Red Velvet Cake gestoßen und das Bild formte sich in meinem Kopf: Weißes Frischkäse-Frosting und wenn man ihn anschneidet ein dunkelroter Kuchen.

Vor 2 Wochen dann der erste Probe-Versuch - der Kuchen wurde leicht schliff! - Eine kleine Katastrophe für mich, das MUSS doch klappen.
Vorige Woche der zweite Probe-Versuch nach einem anderen Rezept, wieder leicht schliff, ich begann an mir zu zweifeln. aber von den 3 Frischkäse-Frosting Variationen hatte ich mich für eine entschieden.
Gleich am nächsten Tag startete ich den 3. Versuch nach dem nächsten Rezept - geschafft endlich wurde der Kuchen was. Er war schön locker und saftig, nur ich konnte da nicht mehr ran, also mussten meine Kollegen mal wieder alles essen - haben sich aber nicht beschwert ;-)

So gerüstet begann ich am Donnerstag Abend mit dem Backmarathon und am Freitagabend war ich glücklich, dass ich alles geschafft habe und auch alles so geworden ist wie ich es mit vorgestellt habe.

Nun aber die Bilder der Ergebnisse:

Schoko-Cupcake und Marmor-Cupcake mit Frischkäse-Topping als Minis


Marmor-Cupcake mit Frischkäse-Topping


Schoko-Cupcake mit gezuckerten Rosenblättern

und die Schoko-Cupcakes als Mini

für die Kinder: den Marmorcupcake mit Frischkäse-Topping als Monster-Cupcake




Quark-Sahne-Törtchen

Die Hochzeitstorte
Red-Velvet-Cake mit Frischkäse-Topping


Am schönsten war dann, dass dem Brautpaar und den Gästen alles gefallen hat und es auch geschmeckt hat.
(Es hieß ich hätte ziemlich gestrahlt) Ich war auch echt happy!