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Dienstag, 9. Oktober 2018

Nusszopf

Seit dem letzten Post ist es nun eine ganze Weile her. 
Zum Einen war es mir in diesem Supersommer oft zu heiß zum backen. Da hab ich es mir lieber mit einem Eis gemütlich gemacht.
Zum Anderen hatte ich eine OP an einer Hand (Karpaltunnel) so dass ich da eine Zeit lang gehandicapt war. Aber inzwischen ist alles fast wie vorher und es geht schon wieder ganz gut.

Heute komme ich zu einem Rezept, dem eine längere Geschichte vorangeht.

Im Februar hab ich mich bei einer Reha in Bad Schmiedeberg mal nur um mich gekümmert, viel für mich getan und ganz tolle Leute kennengelernt (ein lieber Gruß an die Anstaltsgruppe 😊)

Jeden Nachmittag haben wir uns nach den Therapien getroffen, haben gern in einem Café einen Kaffee getrunken und sind eine Runde gelaufen.
Und so sind wir auch eines Tages im Cafe am Schwanenteich bei Sabine gelandet. Wir haben uns so unterhalten und da stand ganz schnell fest: wir backen mal was zusammen. Ich hatte richtig Lust darauf,  denn schon vorher hab ich überlegt, mal in der Diätküche!😉 zu fragen ob ich mal einen Kuchen backen darf.
Und so bin ich eines Sonntagmorgen gemeinsam mit Kerstin😘 losgezogen um 2 Torten und einen Nusszopf zu backen.


Der Nusszopf war geschmacklich gut, von der Optik her fand ich, sah er ein wenig explodiert aus.



Und so stand zwar fest, dass ich den Nusszopf verbloggen wollte, aber vorher musste es noch einen Versuch geben, um auch die Optik zu verbessern. 

Nun endlich, habe ich es geschafft einen optisch schönen und leckeren Nusszopf zu backen.







Nusszopf 
nach einem Rezept von Sally 

Zutaten:
Hefeteig:
1 Würfel Hefe
2 EL warmes Wasser
80 gr Zucker
1 TL Salz
1 Eigelb
200 ml Milch
80 gr flüssige Butter 
1 EL Zitronenabrieb
500 gr Mehl

Füllung:
200 gr Haselnüsse
1 TL Zimt
5-6 Kardamomkapseln (oder gemahlenen)
1 Eiweiß
3 EL Zucker
2 EL Kakao
1 EL weiche Butter
Vanilleextrakt
3-4 EL Milch

Zuckerguss:
Puderzucker
Saft einer Zitrone

Zubereitung:
Hefe, Wasser und Zucker verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Die restlichen Zutaten zufügen und 5 min auf niedrigster Stufe und 5 min auf der nächsten Stufe zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Die Schüssel luftdicht abdecken und den Teig für ca. 1 Stunden gehen lassen.

Inzwischen die Füllung vorbereiten: Dazu zuerst die Kardamomkapseln ein wenig in einer fettfreien Pfanne anrösten, die harte Schale entfernen und zu einem Pulver mörsern. Den frisch gemahlenen Kardamom zusammen mit den restlichen Zutaten zu einer streichfähigen Masse verrühren. Bei den Gewürzen kann jeder nehmen was er gern mag, ich liebe z.B. Kardamom und gerade jetzt, wenn es wieder kühler wird, passt es für mich perfekt.

Ist der Hefeteig schön aufgegangen, wird er auf einer gut bemehlten Fläche zu einem Rechteck ausgerollt.  Dann mit einer Palette die Nussmasse auf die gesamte Teigfläche streichen.  Nun wird die Teigplatte von der kurzen Seite her möglichst eng aufgerollt.
Mit einem scharfen Messer die Teigrolle bis zur Hälfte einschneide, so dass zwei Stränge entstehen. Diese Stränge umeinander wickeln und dann mit der anderen Hälfte genau so verfahren. Die Enden jeweils zusammendrücken und nach unten einschlagen.




Den Zopf auf ein Backblech legen und in den kalten Backofen schieben. Auf 170°C Ober-/ und Unterhitze einstellen und für ca. 40 min backen. 
Natürlich kann man den Teig nach den Formen erst noch gehen lassen, den Backofen inzwischen vorheizen und dann 
für 30 – 35 min backen. 
Nach dem Backen den Zopf ein wenig auskühlen lassen.





Zitronensaft und Puderzucker zu einem Guss verrühren und den Zopf damit bestreichen.
Nun den Nusszopf am besten noch ganz leicht warm genießen.

Mit einem Klick geht´s zum Rezept als pdf.






Ich bin ganz begeistert von der schönen Optik, der Zopf ist wunderbar von der Nussmasse durchzogen.



Eigentlich finde ich ja Hefegebäck frisch, noch leicht lauwarm am leckersten. Dieser Hefezopf schmeckt aber auch am nächsten Tag noch schön saftig.




Samstag, 6. Februar 2016

Knusper Walnuss-Pinwheel mit Salzkaramellsoße

Meist halte ich mich selbst für ziemlich unkreativ. Beim Backen und Kochen probiere ich gern mal was Neues, aber ich brauch in der Regel ein Rezept, halte mich ziemlich genau dran und trau mich meist nicht was daran zu verändern. Ich hab einfach Angst das dann alles schief geht.
Aber letztes Wochenende war ich mal richtig kreativ ;-) ich hab mal aus einigen Rezepten  und ein wenig Eigenkreativität mal was zusammengerührt. Die Idee war: einfach aus mehreren Komponenten die mir gut schmecken, was Neues backen. Und ich kann euch sagen, es ist mir gelungen!!
Hefeteig, karamelisierte Walnüsse, Zimt und Zucker zu einem Pinwheel verknotet und als Topping eine Salzkaramellsoße verspricht eine echte Leckerei!


Knusper Walnuss-Pinwheel mit Salzkaramellsoße




Zutaten (für 4 kleine Pinwheels):

karamellisierte Walnüsse:
Walnüsse, nach Belieben
Zucker
Butter
Prise Salz

Hefeteig:
100 ml Milch
11g Hefe
200g Mehl
30g Zucker
Prise Salz
1 kleines Ei
35g Butter

2 EL Zucker
1 TL Zimt
geschmolzene Butter

Salzkaramell

60 g Zucker
1/2 TL Vanilleextrakt
70 g Sahne
1 g Salz
40 g Butter in Stücken

Für den Hefeteig zuerst die Milch leicht erwärmen, die Hefe hineinbröckeln und darin auflösen. Mehl in eine Schüssel geben, Zucker Salz und Ei und die Hefe-Milch dazu und durchkneten. Die Butter in kleinen Stücken ebenfalls mit unter den Teig kneten, bis ein schöner geschmeidiger Teig entsteht, der sich von der Schüssel löst. Ruhig auch eine Minute länger kneten. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und den Teig ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. 

Inzwischen die Walnüsse zerhacken in eine beschichtete Pfanne geben und ein wenig anrösten. Den Zucker dazu und leicht mit karamellisieren lassen. Dann die Butter und das Salz einrühren und vom Herd ziehen. Immer mal wieder durchrühren, damit nicht alles zusammenklebt.


Zucker und Zimt mischen

Nach der Gare wird der Teig noch mal kurz durchgeknetet und in 4 Teile geteilt. Die Teile jeweils zu Rechtecken ausrollen, mit reichlich Butter einstreichen, den Zimtzucker drüberstreuen und anschliesend die karamellisierten Walnüsse. Alles ein wenig andrücken und dann die Rechtecke an der langen Seite aufrollen und andrücken. Die Rolle der Länge einschneiden, dabei ein Ende nicht durchschneiden. Die Rollenhälften leicht nach außen drehen und die beiden Stränge miteinander verdrehen und zu einen Pinwheel knoten.


Die Pinwheels auf ein Backblech setzen und nochmal ca. 30 min gehen lassen.
Den Backofen schon mal auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Inzwischen kann man schon mal das Salzkaramell zubereiten:

Dazu den Zucker langsam karamellisieren lassen, vom Herd ziehen und die Sahne und die Vanille unterrühren. Alles verrühen bis es eine homogene Masse ist. (Bei mir dauert das immer ziemlich lange, da der Zucker erst mal sehr klumpt, vielleicht gibt es da einen Trick das es schneller geht, aber den hab ich noch nicht gefunden.) Dann wieder auf den Herd stellen und den Karamell  erhitzen bis er kocht, das Salz und die Butter zugeben und glattrühren.


Die Pinwheels in den Ofen schieben und ca. 15 - 20min backen. 




Abkühlen lassen und den Salzkaramell drübergeben.



Am besten leicht warm genießen.


Fazit: Eine sehr leckere Kombination, die gibt es auf jeden Fall mal wieder.

Freitag, 22. Januar 2016

Monkey Bread

Oh Mann ist es kalt bei uns. Ist es bei euch auch so eisig? Also heute morgen sagte das Thermometer was von -17°C  über den Tag waren es so -5°C und heute abend dann wieder -10°C.
Was bei diesem Wetter aber echt wunderschön ist, ist die Natur. Es hat ja letztes Wochenende ganz leise rieselnd, trotzdem ordentlich geschneit, so richtig leichter Pulverschnee. Also alles ist weiß, die Kinder können prima rodeln und im Schnee toben (okay Schneemann bauen geht nicht) und durch die Kälte glitzert der Schnee so wunderschön, vergesst dagegen Swarowski!
Ich war heute mit meinem MiniS rodeln - ein wunderbarer Anblick- bei blauem Himmel und Sonnenschein haben wir immer wieder wunderschöne Schneekristall-Formationen entdeckt. Es hatten sich warscheinlich durch den Wind kleine Kristallberge gebildet, wunderschön bizarr - ich kann es leider nicht besser beschreiben und hatte natürlich auch keine Fotografiermöglichkeit dabei.
An was ich bei dieser Kälte immer wieder denke ist - Hefekuchen - und wenn ich an Hefekuchen denke, dann meist an Monkey Bread, komischerweise haben wir letztend festgestellt, dass es meinem MaxiS genauso geht.
Nach den ganzen Weihnachtsleckereien und vor allem Stollen, hatte ich besonders großen Appetit auf Hefekuchen und deshalb musste ein Monkey Bread her.


Warum das Monkey Bread heißt? Keine Ahnung, ist auch egal, er ist lecker, das muss reichen. Kleine Hefeteigkugeln gewälzt in Butter und Zimt-Zucker, am besten noch leicht lauwarm,  mehr muss ich doch nicht sagen. Ich hatte ja dieses Mal auf den Zimt verzichtet, in der Hoffnung mein MiniS ißt den Kuchen - schwerer Fehler- er hat den Kuchen trotzdem nicht gegessen und wir hatten keinen Zimtgeschmack.

Monkey Bread

Zutaten:
250g Mehl
125ml Milch
20g Hefe
30g Zucker
1 TL Zitronenabrieb
1 kleines Ei
Prise Salz
35g weiche Butter

Butter
(brauner) Zucker
evtl. Zimt

Die Milch leicht erwärmen (nie über 40°C), die Hefe reinbröckeln und auflösen.
In eine Schüssel das Mehl, den Zucker, das Salz und den Zitronenabrieb vermischen, eine Mulde reindrücken und das Ei und die Hefemilch dazugeben.  Dann alles zu einem Teig verkneten (lassen) und dabei die weiche Butter in Flöckchen mit einarbeiten. Wenn sich dann ein schöner geschmeidiger Teig formt, noch
ca. 3 min. kneten, damit wird der Teig wunderschön weich und elastisch.
Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und ca. 45 min. gehen lassen - jetzt läuft ja meist die Heizung, da ist ein wames Plätzchen leicht gefunden.

Kurz vor Ende der Ruhezeit die Butter schmelzen, den Zimt mit dem Zucker in einer Schüssel vermischen. Eine Guglhupf-Form, oder eine andere Form einfetten und mit Mehl ausstäuben.
Den Teig noch einmal kräftig durchkneten, dann kleine Stücke abzupfen und zu Kugeln formen und erst in der flüssigen Butter dann im Zucker wälzen.


Die Kugeln gleichmäßig in der Form verteilen.


Die Form noch mal mit Frischhaltefolie abdecken und für ca. 20 min gehen lassen. die Kugeln gehen dann wunderbar auf.


Inzwischen den Ofen auf 200°C Ober- /Unterhitze vorheizen.

Dann den Monkey Bread etwa 30 - 35 min backen. Aus dem Ofen nehmen, ca. 15 min abkühlen lassen und dann aus der Form lösen. Am besten noch lauwarm essen.


Beim Backen karamelisiert der Zucker und erzeugt dadurch die knuprige Kruste.
Den braunen Zucker den ich verwendet habe, war ein wenig grobkörnig, das fand ich nicht ganz so schön.


Den Monkey Bread ißt man, indem jeder ein Stück rauszupft, der Teig ist herrlich fluffig und von der klebrig, süßen Hülle umgeben.


Man könnte auch noch einen einfachen Zuckerguß über den Kuchen geben, das sieht super aus, aber mir war das zuviel Zucker und außerdem wenn er noch lauwarm ist, würde der Guß eh runterlaufen.


Sonntag, 25. Oktober 2015

Pflaumenkuchen

Eigentlich hab ich gedacht zeitlich wird es etwas besser, aber leider Fehlanzeige.
Irgendwas ist halt immer. Relativ spontan hatte ich mich entschlossen vom Schulanfang meines Jüngsten doch ein Fotobuch zu gestalten - peng wieder 2 Wochen rum.
Dabei hab ich in den letzten Wochen schon einiges gebacken, nur meist nicht verbloggt.
Beim Backen hab ich mich allerdings eher auf Altbewährtes gestürzt, z. B. ein Pflaumenpinwheel(ich mag es !!),  das leckere 30-Stunden-Baguette, was mir diesmal besser gelungen ist - tja Übung macht den Meister. Ja und heute ruht gerade hinter mir ein hoffentlich leckeres Ciabatta was ich aber zum ersten Mal probiere.
Grundsätzlich glaub ich die Früchte des Herbstes sind eher die meinen. Viele lieben ja die ganzen Beerenfrüchte, für Erdbeertorte (okay ist eigentlich eine Sammelnussfrucht) verkauft so mancher seine Oma (hoffentlich nur im übertragenen Sinne!) Ich bin da gar nicht so heiß drauf, ich mag sie einfach am liebsten frisch ohne alles.
Aber im Herbst, Pflaumen, Äpfel - das ist so meins ich liebe Apfelkuchen, Apfelpinwheel, Pflaumenkuchen - mmmh lecker.

Deshalb hab ich nun schon vor einigen Wochen ganz spontan einen Pflaumenkuchen gebacken.
Im Supermarkt sah ich Samstag früh die Pflaumen, da ging ich schnell in Gedanken durch, was hab ich zu Hause, was brauch ich noch und schon konnte es losgehen.
Das Rezept ist übrigens aus dem Buch "Backschätze" aus dem Gräfe und Unzer Verlag

Pflaumenkuchen

 

Zutaten:
für den Hefeteig:
125 ml Milch
375 g Mehl
21 g frische Hefe
75 g Zucker
60g weiche Butter
1 Ei (M)
1 TL Zitronenabrieb
1 Prise Salz

für die Streusel:
200g Butter
200g Mehl
100g gemahlene Mandeln
150g Zucker
1Prise Salz
Zimt

und ca. 1 kg Pflaumen

Zuerst wird der Hefeteig vorbereitet: dazu die Milch leicht erhitzen, nicht über 40°C. Darin dann die Hefe auflösen. Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde reindrücken und die Milch mit der Hefe reingeben. Anschließend die restlichen Zutaten dazugeben und einen schönen geschmeidigen Teig daraus kneten lassen (ich hab eine Küchenmachine, die macht das für mich).
Wenn der Teig fertig ist, die Schüssel mit Folie luftdicht verschließen und den Teig mindestens 1 Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Inzwischen kann man ja schon mal die Pflaumen waschen, halbieren und entsteinen.

Nach der Gehzeit wird der Hefeteig noch mal durchgeknetet und so große wie ein Backblech ausgerollt. Dann den Teig auf ein Backblech geben und mit den Pflaumen belegen.

Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen

Nun die Streusel aus den entsprechenden Zutaten herstellen. Oft wird ja geschrieben, dass man die Zutaten zwischen den Fingern zu Streusel verreiben soll, ich hab das aber noch nie so hingekriegt. Deshalb lass ich die Streusel ebenfalls von meiner Küchenmaschine machen, da sind sie zwar nicht ganz so krümelig, geht aber auch.

Die Streusel nun auf die Pflaumen verteilen, ich habe dann noch ein wenig Hagelzucker drübergestreut, gehobelte Mandeln wären sicher auch ganz lecker, und ab in den Backofen, für ca. 30 min.


Inzwischen wird es in eurer Küche lecker duften:





Fazit: Ein wunderbar fruchtiger sehr saftiger Pflaumenkuchen. die Hälfte hab ich eingefroren, da hatten wir das nächste Wochenende auch noch was davon!


Montag, 17. August 2015

Schinken-Käse-Brotrad

Heute nun wie im letzten Post versprochen, heute das Rezept von dem superleckeren Brotrad.
Passt richtig schön zum Grillen, macht aber sicher auch solo mit einem Salat und einem Bier eine gute Figur.



Zutaten Teig:
1/2 Würfel frische Hefe (21 g)
2 EL Honig
50 ml warme Wasser
120  lauwarme Milch
400 g Weizenmehl  Typ 550
2 Eier
30 g warme Butter (ich: Bärlauchbutter)

Zuerst die Hefe mit dem Honig und dem lauwarmen Wasser in einer großen Schüssel verrühren, bis alles aufgelöst ist.
Dann die restlichen Zutaten dazugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten (lassen).
Die Schüssel mit dem Teig mit Frischhaltefolie abdecken und ca. 40 min gehen lassen.

In der Zwischnzeit die Füllung vorbereiten:

Zutaten Füllung
100 g Pesto
50 g magerer Schinken
50 g geräucherten Bauspeck
1 Bund Frühlingszwiebeln
150 g geriebener Käse (ich: Mozzarella und Gouda gemischt)

Den Schinken in Streifen schneiden und in einer Pfanne ohne Fett knusprig anbraten.
Die Lauchzwiebeln putzen und in dünne Ringe schneiden.

Nach der Gehzeit den Teig zu einem Rechteck ausrollen und mit dem Pesto komplett einsteichen.
Nun den Schinken, die Zwiebeln und zum Schluss den Käse darauf vereilen und alles ein wenig andrücken, entweder mit den Händen oder auch mit einem Nudelholz.


Den Teig in ca. 3 cm breiten Streifen schneiden und in der Mitte halbieren, sonst geht es zu schwer aufzurollen.
Nun eine Tarteform fetten und den ersten Streifen locker aufrollen und in die Mitte der Form setzen.
Den nächsten Streifen an das Ende der Schnecke setzen und ringsrum wickeln. So nun mit allen Streifen verfahren, bis die Form gefüllt ist.


Nochmals mit Folie abdecken und 30 min gehen lassen.
Inzwischen den Backofen  auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Das Brotrad etwa 25 - 30 min goldgelb backen, falls es zu dunkel wird, einfach mit Backpapier abdecken.

Bei mir ist Teig wunderbar aufgegangen, dadurch war das Brotrad super fluffig und ist auch sehr gut angekommen. Ich könnte mit auch vorstellen, die Streifen einzeln aufzurollen und wie Rosetten nebeneinander setzen, sieht bestimmt hübsch aus.




Samstag, 24. Januar 2015

Buchteln mit Vanillesoße

Ich liebe ja Hefeteig.
Und ich liebe Hefeklöße. Das ist dann auch mal ein Mittagessen, was unser Mini S auch gern ißt.
Was ich allerdings noch nie probiert hatte sind Buchteln, auch Rohr- oder Ofennudeln genannt.
Als ich letztens mal wieder das Buch "Backschätze" in den Händen hatte, fielen mir die Buchten gleich wieder ins Auge.

Heute war es dann soweit, die Buchteln standen auf unserer Speisekarte.



Buchteln

Zutaten:
200 ml Milch
1 Würfel Hefe (42 gr)
500 gr Mehl
75 gr Zucker
75 gr weiche Butter
1Ei
2 Eiweiß
1 Prise Salz
1 TL Zitronenabrieb einer Bio-Zitrone

50 gr Butter zum Begießen

- die Milch vorsichtig erwärmen, aber nur lauwarm
- die Hefe hineinbröckeln und auflösen
- Mehl in eine Schüssel geben
- dann alle andern Zutaten ebenso dazugeben
- die lauwarem Hefemilch hineingießen
- nun alles zu einem glatten geschmeidigen Teig verkneten - bei mir macht das ja die Küchenmaschiene ;-)
- die Schüssel mit Frischhaltefolie abecken und an einem warmen Ort (jetzt im Winter ist die Heizung immer ein guter Platz) für eine Stunde gehen lassen - das Volumen sollte sich verdoppeln

- eine Auflaufform oder auch eine Springform (28 cm) gut einfetten
- den Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte nochmal durchkneten
- dann zu einer Rolle formen und in 15 Stücke teilen
- die Stücke jeweils zu einer Kugel formen und in die Form setzen
- nochmals abdecken und für 20 min gehen lassen

- Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen
- die 50 gr Butter schmelzen und über die Teigkugeln gießen
- nun die Buchteln auf der unteren Schiene in Backofen  ca . 25 - 30 min goldgelb backen
- evtl mit Puderzucker bestreuen und genießen



Bei uns ißt das jeder ein wenig anders, mein Mini S einfach so ohne alles, mein Maxi S mit Vanillesoße, ich tunke jedes Stück, was ich abschneide in ein wenig geschmolzener Butter und dann in ein wenig Zucker, mein Mann probiert von allem

Und nun noch das Rezept für die Vanillesoße


Vanillesoße

Zutaten:
3 Eigelb
2 EL Zucker
2 EL Vanillezucker
1 EL Speisestärke
1 TL Vanillextrakt oder das Mark einer Vanilleschote
350 ml Milch

- alles Zutaten bis auf die Milch glatt rühren
- dann die Milch zugeben
- bei schwacher Hitze solange rühren, bis die Soße dick wird
- Achtung aufpassen, die Soße darf nicht kochen, sonst gerinnt das Eigelb
- Schon fertig!


Fazit: Die Buchteln haben uns super lecker schmeckt, das gibt´s auf jeden Fall mal wieder!
Der Teig war wunderschön fluffig und locker, die leichte Zitronennote fand ich besonders gut.
Ja und die Vanillesoße hab ich schon sehr oft gemacht, da gab es keine Beschwerden, ich selber aber  esse sie nicht, ich mag nämlich keine Vanillesoße

Samstag, 6. September 2014

Pflaumen-Pinwheel

Ich mag ja Pflaumenkuchen echt gern. Und was passt am besten dazu - Hefeteig!!
Am besten ein richtig schöner Pflaumenkuchen mit Streuseln ...mmmh.
Aber ich hatte ja letztens schon mal das Aprikosen-Pinwheel gebacken, das hat es mir auch total angetan. Leckerer Hefeteig mit schönen Früchten, einfach zu machen und sieht sooo super raffiniert aus! Schon damals stand fest, dass ich das unbedingt mal mit Pflaumen probieren wollte.

Uns so hab ich mich die ganze Woche echt auf´s backen gefreut.
Dazu muss ich noch sagen wir haben einen wirklich tollen Pflaumenbaum im Garten mit sehr vielen Pflaumen.
Und so bin ich am Freitag voller Vorfreude nach Hause gekommen, denn ich hatte meinen Maxi-S beauftragt  einen Eimer Pflaumen abzunehmen.
Leider waren die meisten Pflaumen überreif, angeknabbert oder hingen soweit oben das man nicht rankommt. Wir waren beide ein wenig deprimiert, aber ein paar hat er noch retten können.
Damit reichte es nicht für ein Blech Pflaumen-Streuselkuchen, aber für ein Pinwheel!

Und so konnte ich mich Samstag früh frisch ans Werk machen:




Das Rezept ist im Prinzip das gleiche wie beim Aprikosen-Pinwheel, allerdings hab ich den Kardamon durch Nelke ersetzt, ich dachte es könne gut passen. - Hat auch gepasst, direkt rausgeschmeckt hat man die Nelke aber auch nicht.

Pflaumen Pinwheel

Zutaten:
15 gr Hefe
1 TL Honig
90 ml lauwarme Milch
210 gr Mehl
1 kleines Ei
2 EL brauner Zucker
25 gr weiche Butter
1 TL Vanillemark
1 TL Zimt
1/2 TL Nelken - zu Pulver gemörsert
1 Prise Salz

Füllung:
1 TL Zimt
40 gr Rohrohrzucker
10 gr Speisestärke
1/2 TL Vanillemark
15 - 20 Pflaumen
40 gr Butter

- aus den Zutaten für den Teig einen schönen geschmeidigen Teig kneten (lassen)
- abgedeckt min. 60 min ruhen lassen
- inzwischen Pflaumen halbieren, entkernen, vierteln
- Zucker, Zimt, Stärke mischen

- nach der Ruhezeit den Teig nochmal durchkneten und zu eine Rechteck ausrollen

- mit Butter bestreichen und 1/3 der Zucker-Speisestärke-Mischung daraufstreuen
- Pflaumen auf dem Teig verteilen
- den Rest der Zucker-Speisestärke-Mischung darauf verteilen


- nun den Teig der Länge nach aufrollen


- die Rolle in der Mitte längs aufschneiden, dabei 1 Ende ganz lassen
- die Teigstränge nach außen kippen, da sieht man schön die Schichten



- jetzt die Teigstränge ineinander verdrehen 


- diesen verdrehten Teigstrang nun ineinander zu einem Pinwheel einrollen


- das Ganze mit Folie bedeckt 20 min ruhen lassen
- inzwischen Backofen auf 170 °C vorheizen
- Pinwheel ca. 20-30 min backen



- nach der Backzeit kurz in Ofen lassen, dann rausnehmen und abkühlen lassen
 - mit Puderzucker bestreuen - und am besten noch ganz leicht warm genießen



alle!

Mein Fazit: Immer wieder lecker, ich kann es nur empfehlen. Ein paar gehobelte Mandel würden auch noch gut darauf passen, leider hatte ich aber gerade keine im Haus.

Nächste Woche werd ich nichts backen, sondern nach Berlin fahren, zu einem Tortenkurs und hoffe dann hier davon berichten zu können!

Montag, 11. August 2014

Aprikosen-Zimt-Pinwheel

Als ich letzte Woche wieder mal im Netz unterwegs war habe ich auf dem Blog von Sarah´s Knusperstübchen eine Aprikosen-Zimt-Pinwheel entdeckt, die mich dermaßen angelacht hat, dass ich sie gleich mal ausprobieren wollte.
Hefeteig liebe ich ,glaub ich genauso wie sie, und die Kombination mit Aprikosen klingt doch lecker.
Pinwheels hatte ich vor kurzem in der herzhaften Form im Netz entdeckt, allerdings noch nicht getestet, die nächste Gelegenheit kommt aber bestimmt noch!
Bei der süßen Variante gab es aber kein Halten mehr ;-) Außerdem gefiel mir noch an Sarah´s Variante, dass schon mal Zimt und Kardamon mit im Teig verarbeitet wurde.


Aprikosen-Zimt-Pinwheel

Zutaten:
15 gr Hefe
1 TL Honig
90 ml lauwarme Milch
210 gr Mehl
1 kleines Ei
2 EL brauner Zucker
25 gr weiche Butter
1 TL Vanillemark
1 TL Zimt
1/2 TL Kardamon (ich nehme immer grünen Kardamon, röste ihn in einer Pfanne und mörser ihn anschließend fein)
1 Prise Salz

Füllung:
5 gr Zimt
40 gr Rohrohrzucker
10 gr Speisestärke
1/2 TL Vanillemark
5-6 Aprikosen
40 gr Butter

- Hefe mit dem Honig und 50 ml Milch verrühren und 10 min ruhen lassen
- dann Mehl zugeben ebenso wie die anderen Zutaten und gut verkneten - bis ein schöner geschmeidiger Teig entsteht
- abgedeckt min. 60 min ruhen lassen
- inzwischen Aprikosen halbieren, entkernen und in dünne Scheiben schneiden
- Zucker, Zimt, Stärke und Vanille mischen
- nach der Ruhezeit den Teig nochmal durchkneten und zu eine Rechteck ausrollen
- mit Butter bestreichen und 1/3 der Zucker-Speisestärke-Mischung daraufstreuen
- Aprikosen auf dem Teig verteilen
- den Rest der Zucker-Speisestärke-Mischung darauf verteilen
- nun den Teig der Länge nach aufrollen
- die Rolle in der Mitte längs aufschneiden, dabei 1 Ende ganz lassen
- die Teigstränge nach außen kippen, da sieht man schön die Schichten
- jetzt die Teigstränge ineinander verdrehen  (ist ein bisschen tricky, aber keine Angst es funktioniert)
- diesen verdrehten Teigstrang nun ineinander zu einem Pinwheel einrollen


- das Ganze mit Folie bedeckt 20 min ruhen lassen
- inzwischen Backofen auf 170 °C vorheizen
- Pinwheel ca. 20-30 min backen
- evtl. nach 1/3 der Backzeit abdecken, damit es nicht zu braun wird
- nach der Backzeit kurz in Ofen lassen, dann rausnehmen und abkühlen lassen



- evtl. noch mit Puderzucker bestreuen und - geniessen!

Mein Fazit: Sieht nicht nur sehr interessant aus, es schmeckt auch sehr lecker. Meine Aprikosen waren mir ein wenig zu sauer, aber das kann man ja mit ein wenig Zucker ausgleichen. Und vom Kardamon hab ich nicht sehr viel rausgeschmeckt, da nehm ich das nächste Mal etwas mehr, ich hatte 3 Kapseln.
Also das mach ich auf jeden Fall mal wieder - die Pflaumensaison steht ja vor der Tür ....