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Sonntag, 16. Februar 2020

Cheesecake mit Brezelboden und Salzkaramell

Immer wenn ich an der Supermarktkasse stehe fällt mein Blick auf die Zeitschriften, die da so aufgestellt sind. Ja, und manchmal, eher selten - nehme ich eine mit. Kurz vor Weihnachten war es mal wieder soweit - das Thema "Karamell - süß und salzig" klang so verlockend.

Nun hat es ein wenig gedauert, bis ich das erste Rezept ausprobiert habe, aber dafür war es ein Volltreffer.

Cheesecakes mag ich sowieso, das Ganze kombiniert mit einem Boden aus Salzbrezeln - klang schon mal sehr lecker. 
Dulche de Leche hatte ich auch noch nie probiert - beste Vorzeichen!

Das man gezuckerte Kondensmilch durch langes Kochen karamellisiert hatte ich schon gehört, aber so richtig konnte ich es mir nicht vorstellen, beste Voraussetzungen um es mal auszuprobieren. Und es hat auch super funktioniert.
Also los:






Cheesecake mit Brezelboden und Salzkaramell
aus der Zeitschrift: Lust auf Genuss 13/2019
für 1 Tarteform Ø 24 cm


Zutaten Dulche de Leche:
1 Dose gezuckerte Kondensmilch 
oder gekaufte Dulche de Leche (dann ist man gleich fertig 😉

Für die Dulche de Leche die Dose gezuckerte Kondensmilch geschlossen in einen Topf geben und ca. 2,5 Stunden köcheln lassen. Dabei darauf achten, dass die Dose immer mit Wasser bedeckt ist. Die Dose abkühlen lassen! -  öffnen und die Creme entnehmen – fertig.

Zutaten Brezelboden: 
180 g Salzbrezeln oder Salzstangen
220 g Haferkekse
250 g Butter

Butter in einem Topf langsam zerlassen.
Inzwischen Brezeln und Kekse mit Hilfe eines Blitzhackers zerkleinern, je nach Belieben. Ich habe alles nicht ganz so fein zerhackt, damit auch noch ein paar kleine Stückchen im Boden sind.
Die Brösel mit der Butter gründlich vermengen, in die Form füllen und auf dem Boden und am Rand gut andrücken. Dann für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank.

Zutaten Cheesecrememasse:
75 g Butter
160 g brauner Zucker
250 g Mascarpone
  90 g Creme Fraiche
3 Blatt Gelatine
340 g Frischkäse
ca. TL Salz, noch besser Fleur de Sel

Die Butter schmelzen, den Zucker dazugeben und bei mittlerer Hitze so lange rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Masse hell karamellisiert.
Den Mascarpone und die Creme Fraiche langsam dazugeben und unterrühren. Die Masse kann etwas fest werden, beim weiteren Rühren wird es eine dickflüssige homogene Masse.
Die Hitze reduzieren und ca. 10 min weiterköcheln. 
Inzwischen die Gelatine einweichen. Die Karamellcreme vom Herd nehmen, die Gelatine ausdrücken und in die Creme einrühren und dabei auflösen.
Die Creme anschließend auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
Den Frischkäse cremig aufschlagen, die Karamellcreme nach und nach unterrühren und mit Salz bzw. Fleur de Sel abschmecken. Die Masse sollte ein leichte Salznote haben.
Die Cheesecreme auf den Boden füllen und glattstreichen. Wenn man ein wenig von unten an die Form klopft wird die Masse schön glatt und auch Luftbläschen entweichen.
Den Cheesecake nun über Nacht kaltstellen.

Zutaten Streusel:
45 g Butter
30 gr Zucker 
60 g Mehl
Vanilleextrakt
30 g Pekannusskerne

Den Backofen schon mal auf 180°C Über-/ Unterhitze vorheizen.
Die Pekannusskerne zerhacken, wie fein muss jeder selbst entscheiden. Ich habe sie nicht zu fein gehackt da ich noch ein wenig Biss haben wollte.
Aus den restlichen Zutaten Streusel machen und die gehackten Nüsse einarbeiten. 
Die Streusel auf ein mit Backpapier /-folie belegten Blech verteilen und ca. 12 – 15 min goldgelb backen. Anschließend rausnehmen und abkühlen lassen.


Zum Servieren die Tarte aus der Form lösen, mit der Dulche de Leche bestreichen und die Streusel dekorativ darüber verteilen. Die Tarte anschneiden – und genießen.


Hier noch das Rezept zum ausdrucken: Klick


Als es dann ans Probieren ging, war ich im ersten Moment nicht ganz überzeugt, aber meine Männer waren gleich super begeistert.
Eine tolle Kombination, die ziemlich süße karamellige Dulche de Leche in Verbindung mit der Salznote des Brezelbodens, die knusprigen Streusel und die Nüsse gepaart mit der cremigen Cheesecreme - einfach lecker.


Also probiert es aus.

Samstag, 6. Februar 2016

Knusper Walnuss-Pinwheel mit Salzkaramellsoße

Meist halte ich mich selbst für ziemlich unkreativ. Beim Backen und Kochen probiere ich gern mal was Neues, aber ich brauch in der Regel ein Rezept, halte mich ziemlich genau dran und trau mich meist nicht was daran zu verändern. Ich hab einfach Angst das dann alles schief geht.
Aber letztes Wochenende war ich mal richtig kreativ ;-) ich hab mal aus einigen Rezepten  und ein wenig Eigenkreativität mal was zusammengerührt. Die Idee war: einfach aus mehreren Komponenten die mir gut schmecken, was Neues backen. Und ich kann euch sagen, es ist mir gelungen!!
Hefeteig, karamelisierte Walnüsse, Zimt und Zucker zu einem Pinwheel verknotet und als Topping eine Salzkaramellsoße verspricht eine echte Leckerei!


Knusper Walnuss-Pinwheel mit Salzkaramellsoße




Zutaten (für 4 kleine Pinwheels):

karamellisierte Walnüsse:
Walnüsse, nach Belieben
Zucker
Butter
Prise Salz

Hefeteig:
100 ml Milch
11g Hefe
200g Mehl
30g Zucker
Prise Salz
1 kleines Ei
35g Butter

2 EL Zucker
1 TL Zimt
geschmolzene Butter

Salzkaramell

60 g Zucker
1/2 TL Vanilleextrakt
70 g Sahne
1 g Salz
40 g Butter in Stücken

Für den Hefeteig zuerst die Milch leicht erwärmen, die Hefe hineinbröckeln und darin auflösen. Mehl in eine Schüssel geben, Zucker Salz und Ei und die Hefe-Milch dazu und durchkneten. Die Butter in kleinen Stücken ebenfalls mit unter den Teig kneten, bis ein schöner geschmeidiger Teig entsteht, der sich von der Schüssel löst. Ruhig auch eine Minute länger kneten. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und den Teig ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. 

Inzwischen die Walnüsse zerhacken in eine beschichtete Pfanne geben und ein wenig anrösten. Den Zucker dazu und leicht mit karamellisieren lassen. Dann die Butter und das Salz einrühren und vom Herd ziehen. Immer mal wieder durchrühren, damit nicht alles zusammenklebt.


Zucker und Zimt mischen

Nach der Gare wird der Teig noch mal kurz durchgeknetet und in 4 Teile geteilt. Die Teile jeweils zu Rechtecken ausrollen, mit reichlich Butter einstreichen, den Zimtzucker drüberstreuen und anschliesend die karamellisierten Walnüsse. Alles ein wenig andrücken und dann die Rechtecke an der langen Seite aufrollen und andrücken. Die Rolle der Länge einschneiden, dabei ein Ende nicht durchschneiden. Die Rollenhälften leicht nach außen drehen und die beiden Stränge miteinander verdrehen und zu einen Pinwheel knoten.


Die Pinwheels auf ein Backblech setzen und nochmal ca. 30 min gehen lassen.
Den Backofen schon mal auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Inzwischen kann man schon mal das Salzkaramell zubereiten:

Dazu den Zucker langsam karamellisieren lassen, vom Herd ziehen und die Sahne und die Vanille unterrühren. Alles verrühen bis es eine homogene Masse ist. (Bei mir dauert das immer ziemlich lange, da der Zucker erst mal sehr klumpt, vielleicht gibt es da einen Trick das es schneller geht, aber den hab ich noch nicht gefunden.) Dann wieder auf den Herd stellen und den Karamell  erhitzen bis er kocht, das Salz und die Butter zugeben und glattrühren.


Die Pinwheels in den Ofen schieben und ca. 15 - 20min backen. 




Abkühlen lassen und den Salzkaramell drübergeben.



Am besten leicht warm genießen.


Fazit: Eine sehr leckere Kombination, die gibt es auf jeden Fall mal wieder.

Samstag, 8. Februar 2014

Double Cheesecake mit Karamell- und Schokoguss

Neulich hab ich auf  Maria´s Blog "Ich bin dann mal kurz in de Küche" gelesen, dass sie eine Back mit - Aktion macht.
Dabei geht es um die neue Ausgabe der Zeitschrift "Lecker Bakery". Sie ruft auf etwas aus der Zeitschrift zu backen, ihr die Fotos oder Links zu schicken und sie wird dies dann auf ihrem Blog zusammenstellen.
Das hört sich doch erst mal sehr interessant an. Also auf in den nächsten Zeitungsladen und erst mal die Zeitschrift begutachten. Bisher hatte ich sie nicht weiter beachtet.
Als ich das Cover gesehen habe, war es schon um mich geschehen:


Als ich das Bild gesehen habe, wusste ich: "Den muss ich backen"

Kurze Zeit später gab es auch schon eine Gelegenheit - meine Kollegin hatte Geburtstag - der perfekte Anlass!
Und so machte ich mich am Vortag auf den Kuchen zu backen. Keine so gute Idee, durch die langen Auskühlzeiten ist es schon schwierig nachmittags zu beginnen, damit man ihn früh mitnehmen kann. Ich hätte lieber einen Tag vorher beginnen sollen.
Aber der Cheesecake ist mir erst mal gelungen, das ist ja die Hauptsache!! Und er hat nicht so süß geschmeckt, wie man beim Anblick des Bildes meint.

Double Cheesecake mit Karamell- und Schokoguss

Öl für die Form
75 gr + 25 gr Butter
175 Erdnusskekse (da man das nicht besonders rausschmeckt, kann man auch andere verwenden)
800 gr Doppelrahmrischkäse
200 gr + 125 gr Zucker
30 gr Speisestärke
3 Eier (Gr. M)
40 gr Kakao
200gr + 75 gr + 100 gr Schlagsahne
100 gr Zartbitterschokolade
ca 10 gr Kokosfett

- Boden einer Springform mit Öl bestreichen
- 75 gr Butter schmelzen
- im Universalzerkleinerer die Kekse fein zerkleinern
- geschmolzene Butter dazu und gut mischen - geht auch gleich gut im Zerkleinerer
- die Masse in die Form geben und zu einem glatten Boden andrücken
- 30 min kalt stellen

- Frischkäse, 200 gr Zucker und Stärke kurz verrühren
- Eier dazu und kurz unterrühren
- 1/3 der Käsecreme abnehmen und mit dem Kakao mischen
- 200 gr Sahne steif schlagen
- 1/3 der Sahne unter die Kakaomasse rühren
- restliche Sahne unter die helle Käsecreme heben

- 2 Bahnen Alufolie über Kreuz legen
- die Form in die Mitte darauf stellen die Folie an der Außenwand der Form hochziehen und am oberen Rand umschlagen - Es soll kein Wasser in die Form eindringen können
- Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen

- die Kakao-Käse-Masse in die Springfprm geben und glatt streichen
- die Helle-Käse-Masse auf die Kakao-Masse geben und auch glatt streichen

- die Backform in eine feuerfeste Form oder in die Fettpfanne des Backofens stellen und so viel heißes Wasser reingießen, dass die Springform ca. 2,5 cm im Wasser steht
- ca. 1 Stunde backen, dann wackelt die Creme kaum noch, wenn man leicht daran rüttelt




- danach den Kuchen bei ausgeschaltetem Backofen  30 min ruhen lassen
- rausnehmen, die Folie entfernen und in der Form auskühlen lassen
- mit Frischhaltefolie bedeckt mind. 5 Stunden im Kühlschrank auskühlen lassen, am besten über Nacht (dafür hatte ich schon mal zu spät angefangen;-)

Karamellguss
- 125 gr Zucker hellgelb karamelisieren lassen
- vom Herd ziehen
- 25 gr Butter einrühren
- 75gr Sahne unterrühen
- bei mittlerer Hitze ca 2 min köcheln lassen - schön rühren
- es sol ein dickflüssiger Karamell entstehen
- etwas abkühlen lassen
- den Karamellguss auf den Kuchen streichen und ca. 20 min kalt stellen

Schokoguss
- 100 gr Sahne erhitzen
- Schokolade hacken
- Schoko und Kokofett unter die heiße Sahne rühren alles schmelzen lassen
- etwas abkühlen lassen
- schön gleichmäßig auf dem Karamellguss streichen und 30 min kalt stellen - fertig


Uns hat der Kuchen echt lecker geschmeckt, schön frisch nach dem Frischkäse und dann die Schoko und das Karamell. Auch nicht soooo süß.
Ich hatte allerdings den Eindruck, dass der Karamell etwas fester sein könnte, vielleicht hätte ich ihn noch länger kochen sollen, nach kurzer Zeit bei Zimmertemperatur lief er nämlich raus - sieht aber auch lecker aus: