Sonntag, 13. April 2014

Backen für eine Hochzeit

Vor einigen Wochen hat es sich ergeben, dass ich den Kuchen für eine Hochzeit backen durfte.
Gestern war nun der große Tag!
Und ich sag es schon mal vorweg - es hat alles geklappt!!! Heute werd ich noch keine Rezepte einstellen, ich werd aber ein paar Bilder posten

Dem ganzen ist einiges vorausgegangen -Überlegungen, Testbacken, Testessen, bis ich auch einiges nicht mehr essen konnte.

Aber mal von vorn:

Ziel war - Kuchen für Hochzeit - gleich hatte ich einige Ideen, z.B Schoko-Cupcake mit gezuckerten Rosenblättern, Torte mit gespritzen Rosendekor...

Als erstes hab ich mich wieder an das Buch "130 Gramm Liebe gehalten, dort hatte ich den Schoko-Cupcake mit den gezuckerten Rosenblättern gesehen. Außerdem gibt es dort einen Weißes Schoko-Topping, welches mir schon länger ins Auge gefallen war.
Und so machte ich mich eines Sonntags auf und backte diese beiden Rezepte zur Probe. Diese wurden erst zu Hause getestet und den Rest durften wieder meine Kollegen verputzen. Diesmal erbat ich mir aber auch eine genaue Einschätzung!! ;-)

Fazit vorweg : sehr lecker, allerdings mit einigen Schwächen, darauf werd ich eingehen wenn ich das näher vorstelle.

Für den Schoko-Cupcake hab ich dann auf mein altbewertes Rezept zurückgegriffen - in Mini und "Normal".

Als zweites war ein Marmor-Cupcake geplant mit denm weißen Schoko-Topping.
Den Mamorcupcake hab ich auch gebacken, allerdings mit einem Frischkäse-Topping, da ich noch welches hatte.

Als nächstes hatte ich ein Quark-Sahne-Törtchen mit frischen Früchten und eine Schokobiskuitboden vorgestellt, mit einer gezuckerten Rose als "Highligt".

Und dann war noch die Hochzeitstorte. Ich hatte in der Zeitschrift "Lecker Backery" eine Torte gesehen, das war nur ein "einfacher Rüchkuchen" und außen mit einer Creme Rosen aufgespritzt. Sah super aus!
Genau das Richtige, dachte ich, - relativ einfach, aber sehr wirkungsvoll.

Nach einigem recherchieren, bin ich auf einen Red Velvet Cake gestoßen und das Bild formte sich in meinem Kopf: Weißes Frischkäse-Frosting und wenn man ihn anschneidet ein dunkelroter Kuchen.

Vor 2 Wochen dann der erste Probe-Versuch - der Kuchen wurde leicht schliff! - Eine kleine Katastrophe für mich, das MUSS doch klappen.
Vorige Woche der zweite Probe-Versuch nach einem anderen Rezept, wieder leicht schliff, ich begann an mir zu zweifeln. aber von den 3 Frischkäse-Frosting Variationen hatte ich mich für eine entschieden.
Gleich am nächsten Tag startete ich den 3. Versuch nach dem nächsten Rezept - geschafft endlich wurde der Kuchen was. Er war schön locker und saftig, nur ich konnte da nicht mehr ran, also mussten meine Kollegen mal wieder alles essen - haben sich aber nicht beschwert ;-)

So gerüstet begann ich am Donnerstag Abend mit dem Backmarathon und am Freitagabend war ich glücklich, dass ich alles geschafft habe und auch alles so geworden ist wie ich es mit vorgestellt habe.

Nun aber die Bilder der Ergebnisse:

Schoko-Cupcake und Marmor-Cupcake mit Frischkäse-Topping als Minis


Marmor-Cupcake mit Frischkäse-Topping


Schoko-Cupcake mit gezuckerten Rosenblättern

und die Schoko-Cupcakes als Mini

für die Kinder: den Marmorcupcake mit Frischkäse-Topping als Monster-Cupcake




Quark-Sahne-Törtchen

Die Hochzeitstorte
Red-Velvet-Cake mit Frischkäse-Topping


Am schönsten war dann, dass dem Brautpaar und den Gästen alles gefallen hat und es auch geschmeckt hat.
(Es hieß ich hätte ziemlich gestrahlt) Ich war auch echt happy!

Montag, 7. April 2014

Osterdeko



In letzter Zeit habe ich echt viel gebacken und ausprobiert, einiges auch fotografiert, aber keine richtige Zeit und Muse was zu schreiben.

Heute stell ich erst mal was anderes ein ;-)
Auf dem Blog von Marli hab eine schöne Osterdeko-Idee gesehen.

Davon inspiriert hab ich mich erst mal auf die Suche nach schönen Gläsern gemacht.
Besser gesagt wusst ich welche ich wollte ich hatte sie Anfang des Jahres im Däni....Bett.....ger gesehen, da gab es sie allerdings nicht mehr. Aber bei "Depot" wurde ich endlich fündig!

Da ich letztens gelesen hatte, dass dieses Jahr Metallic-Farben bei der Osterdeko angesagt sind, reifte in meinem Kopf gleich die Idee wie meine Oster-Deko aussehen soll.

Nachdem ich alles besorgt hatte, konnte es gleich losgehen: Moos rein, Osterhase und Ei dazu, die Äste rein und zum Schluss die Schleifchen binden - fertig!

Mir gefällt es richtig gut und ich bin echt stolz auf meine (für mich jedenfalls) stylische Deko.
Ostern kann kommen!




Samstag, 29. März 2014

Japanischen Soufflé Käsekuchen

Als ich wieder mal nach anderen Cheesecake Rezepten im Netz unterwegs war, habe ich das geniale Rezept eines Japanischen Soufflé Käsekuchens  auf den Blog Wagashi Maniac gefunden. Ich war sofort angetan.

Jetzt wo ich meinen tollen wasserdichten Backformen hab (Vorstellung hier) wollte ich diesen Kuchen unbedingt mal ausprobieren.


Japanischen Soufflé Käsekuchen

Die Zutaten für das Rezept sind für eine 18 cm Form, ich hatte eine 20 cm Form, da wurde der Kuchen halt ein wenig flacher. Für eine 25 cm Form hab ich die doppelte Menge verwendet und auch die Backzeit ein wenig verlängert, aber mehr so nach Gefühl.

Zutaten

200 gr Frischkäse
3 Eigelbe
3 Eiweiß
50 gr Naturjoghurt
100 ml Sahne
70 gr Zucker
1/2 Vanillezucker oder Vanilleextrakt
10 gr Weizenmehl
10 gr Stärke
2 EL Zitronensaft
evtl Zitronenabrieb (find ich echt lecker)
Butter für die Form
Aprikosenmarmeladeoder Puderzucker

Alle Zutaten sollten Raumtemperatur haben!
Beim Backen mit einer "normalen" Backform,  diese mit Backpapier auslegen und mit geschmolzener Butter einpinseln. 
Ein tiefes Blech für das Waaserbad bereithalten.
Backofem auf 160°C vorheizen.

- Frischkäse cremig rühren
- Sahne und Naturjoghurt unterrühren
- 35 gr Zucker zufügen
- auch dazu: Eigelbe, ausgekratzte Vanille, Zitronensaft und evtl. Zitronenabrieb  
- alles cremig und glatt rühren
- Mehl und Stärke zusammen in die Frischkäsecreme sieben und durchrühren (unbedingt sieben, damit es keine Klümpchen gibt)
- Eiweiß und die restlichen 35 gr Zucker sehr steif schlagen 
- das Eiweiß in 3 Portionen unterheben
- die Masse aus 30 cm Höhe in die Form füllen, das dient der Vorbeugung von Blasen
- "normale" Backform auch außen mit Backform und 2-3 Schichten Alufolie umwickeln
- Backform in ein tiefes Backblech stellen und heißes Wasser angießen, so dass die Form ca. 1 cm im Wasser steht
- bei 160°C ca. 35 min backen, dann Hitze auf 100°C runter und nochmals 12 min backen



- wenn der Kuchen Risse bekommt, dann Hitze runterregulieren
- Stäbchenprobe - sollte ohne Rückstände sein
- nach dem Backen den Ofen ausschalten, Kuchen aber noch 10 min im Ofen lassen
- Kuchen rausnehmen und vollständig auskühlen lassen
- für mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen
- den Kuchen mit Puderzucker bestäuben oder mit Aprikosenmarmelade glacieren, das finde ich am leckersten

Dies ist ein superfluffiger Käsekuchen und mit der leichten Säure der Aprikosenmarmelade echt superlecker.
Man sollte allerdings nicht an der Vanille sparen und ich hab auch den Zitronenabrieb mit zugefügt, damit der Kuchen noch ein wenig Pfiff bekommt. Aber die Konsistenz  mmmmmmhhhhhh.............





Montag, 24. März 2014

Eine neue Entdeckung - eine tolle wasserdichte Backform





Nachdem ich ja letztens den Double Cheesecake mit Karamell- und Schokoguss ausprobiert hatte, bin ich schon auf den Geschmack gekommen.

Allerdings fand ich das Umwickeln mit Alufolie, damit kein Wasser in die Form läuft schon umständlich und ich hatte auch kein richtiges Vertrauen ob das wirklich funktioniert. 
Also machte ich mich wieder auf die Suche im Netz und bin bei Lakeland fündig geworden.
Dort gibt es eine wasserdichte Backform, die PushPan™, diese ist verschiedenen Größen erhältlich.
Da es gerade eine Aktion gab (die 2. Form zum halben Preis), hab ich gleich mal zugeschlagen und mir eine 20 cm (wollte ich schon immer mal haben) und eine 25 cm große Form bestellt.
 


Als das Paket ankam hab ich es erwartungsvoll aufgerissen und die neuen Schmuckstücke in Augenschein genommen. Wie alle neuen Formen fühlen sie sich so schön glatt an ;-)

Aber der Clou ist ja, dass sie wasserdicht sind. Dies wird mit einer Silikonlippe am Tortenboden erreicht.




Man stellt die Backform z.B. auf eine Konservendose und drückt sie am Rand nach unten. Dabei schiebt sich der Boden nach unten:
Lakeland PushPan™, 28 cm
Das Bild stammt von der "Lakeland"-Seite
Die beiden Formen sind Antihaft beschichtet, vor dem Backen werden sie leicht mit Öl eingefettet. Dadurch geht der Boden auch leicht wieder in die Form.
Bis jetzt hab ich die Form erst 2 mal verwendet und ich bin sehr zufrieden. Die beiden Cheesecakes haben sich auch sehr leicht aus der Form lösen lassen.


Mittwoch, 12. März 2014

Geburtstagsbrunch

Wie ich ja schon geschrieben hatte, war ich mal wieder mit Geburtstag dran.
Diesmal hab ich als Familienfeier einen Brunch veranstaltet. Das wollte ich schon lange mal machen.
Ich hab nur leider zu wenige Bilder gemacht, denn als die Heerscharen einfielen, hab ich dann vergesse weiter zu fotografieren.

Da ich nicht gern so ewig lange Tischtücher bügle, hol ich mir schon seit vielen Jahren Vliestischdecken im Werksverkauf (hier).
Als ich diesmal da war, hat mich diese Serviette zur Tischdeko inspiriert:


Deshalb hab ich eine pinkfarbene Tischdecke (Rolle) genommen und eine türkisfarbenen Schal  (auch Rolle) für die Mitte.
An diesem Sonntag war ein wirklich schöner Sonnentag, so dass es einem schon richtig wie Frühling vorkam. Außer einem Blumenstrauß hab ich auf weitere Deko verzichtet.



Hier mal die Liste was es so gab (hoffentlich krieg ich noch alles zusammen):
(- wir waren übrigens 16 Personen)
  • verschiedene Brötchen
  • selbstgebackenens Baguette
  • Butter
  • Aprikosenmarmelade
  • Nu***la
  • Lemoncurd (selbstgemacht)
  • Frischkäseaufstrich mit Lachs (selbstgemacht)
  • Frischkäseaufstrich mit Tomate (selbstgemacht) [mein Favorit]
  • Eiersalat (selbstgemacht)
  • exotischer Geflügelsalat (selbstgemacht) 
  • Wurstplatte
  • Käseplatte



  • Obstsalat
  • Spinat-Feta-Cupcakes mit Lachs-Frischkäse-Topping 



  • Rührei - ganz wichtig
  • Pancakes
  • kleine Wiener Würstchen
Damit sollten zum Frühstück  alle satt geworden sein.

Zur Mittagszeit kam dann noch folgendes hinzu (hier hab ich leider kein einziges Foto):

  • kleine Beefsteaks (oder auch Bulletten)
  • Spätzle Caprese (ja mit Tomaten und Mozzarella- sehr lecker)
  • Spätzle (selbstgemacht)
  • Gulasch
  • Panna Cotta mit Himbeerpüree
  • Japanischer Souffleé-Käsekuchen (den stell ich noch mal extra vor)



Danach waren erst mal alle richtig satt.
Insgesamt fand ich es ganz schön, ich hab nur den Fehler gemacht, das Mittags-Essen später, so gegen 12:30 Uhr warm zu machen, das würd ich nicht wieder tun, sondern die Gerichte so wählen das ich entweder alles gleich hinstelle, oder das Mittags-Essen gleich nachdem das Frühstück fast beendet ist.
Wir saßen nämlich so schön in geselliger Runde, da musst ich dann aber in die Küche um das Essen warm zu machen, das war echt blöd.
Vielleicht versuch ich es ja doch mal wieder.

Samstag, 1. März 2014

Apfel-Cranberries-Schnecken

Ja man wird älter....
Da es bei mir im Februar auch mal wieder soweit war, hab ich zwar fleißig gebacken, gekocht, auch ein bischen fotografiert, aber nichts gepostet - es war viel los in den letzten 2 Wochen. Zudem versagte unser Laptop ohne Vorwarnung seinen Dienst - da war auch nichts mehr zu retten. Das fehlt mir schon, denn oft setz ich mich abends aufs Sofa und schreib am Laptop, jetzt muss ich mich erst mal an den PC setzen.
Nun hab ich wieder ein wenig Luft um zu posten.
Vorher noch meine Bilder bearbeiten... das kostet ja auch noch mal Zeit.
Aber lange Rede, kurzer Sinn heute packt es mich mal wieder und ich leg mal los:

Ich hatte ja vor Kurzem Zimtschnecken gebacken, aus diesem Grundrezept (hier) hab ich leckere Apfelschnecken mit Cranberries gezaubert.



Apfel-Cranberries-Schnecken

Grundrezept für Hefeteig

200 ml Milch
1/2 Wüfel frische Hefe (21 gr)
400 gr Mehl
75 gr Zucker
Salz
1 Ei
75 gr weiche Butter

- Milch lauwarm erwärmen (nicht mehr als 40 °C)
- Hefe hineinbröckeln und auflösen
- Mehl, Zucker, 1 Prise Salz und Ei in eine Schüssel geben und schön miteinander verkneten
- weiche Butter in Flöckchen zugeben und mit einarbeiten, bis ein schöner glatter Teig entstanden ist
- schön lange (ca. 3 min) weiterkneten
- zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat (min 40 min.)


Während der Hefeteig schön geht, kann man die Füllung vorbereiten:


Füllung


3 Äpfel (ich hatte Boskoop)
Zitronensaft
getrocknete Cranberries
gehackte Mandeln oder Nüsse
Zucker Zimt

etwas geschmolzene Butter



- die Äpfel schälen, entkernen und klein schneiden, anschließend mit etwas Zitronensaft mischen, damit sie nicht braun werden
- dann Cranberries und gehackte Mandeln oder Nüsse zugeben und mischen
- Zucker und Zimt nach geschmack unterrühren - fertig


- nachdem der Teig fertig ist, zu einem Rechteck ausrollen
- mit ein wenig geschmolzener Butter bestreichen
- mit Zimt und Zucker bestreuen
- die Teigplatte quer halbieren
- die Füllung darauf verteilen und aufrollen
- jeweils 10 Stücke davon schneiden und auf Backbleche verteilen
- nochmals gehen lassen
- inzwischen Backofen auf 190 °C Ober- und Unterhitze vorheizen
- die Schnecken für ca. 12 min. Backen


Ich hatte noch ein wenig Orangenmarmelade, damit hab ich sie nach dem Backen noch glaciert.
Ich find diesen Hefeteig ja echt super und mit der Apfel-Cranberrie-Mischung sehr gelungen, schön saftig!



Sonntag, 16. Februar 2014

Café-Bombón-Kasten

Wieder Wochenende, wieder in der "Lecker Bakery geblättert.
Der Café-Bombón-Kasten hatte mich schon die ganze Zeit angelacht, dieses WE war er dran;-)
Dieser Kuchen soll die spanische Lebensart widerspiegeln: Ein Espresso mit gezuckerter Kondensmilch und Doppelkeks.




Café-Bombón-Kasten

1 Kastenform 11 x 25 cm
150gr +75 gr weiche Butter
150 gr. Mehl
75gr + 25 gr Puderzucker
Salz
3 Eier
1 Dose (400ml) gezuckerte Kondensmilch
1 TL Backpulver
5 - 6 Gebäck-Sandwiches (z.B. Pick-up)
5 EL Milch
3 TL lösliches Espressopulver
1 EL Kakao (ich hab 2 EL genommen)
1 Tl Zimt
1EL Zitronensaft
1 Päckchen Sahnesteif

- Kastenforn fetten und mit Mehl bestäuben, ich leg sie immer mit Backpapier aus
- 150 gr Butter, 75 gr Puderzucker  und 1 Prise Salz cremig rühren
- Eier nach und nach unterrühren
- 200 gr Kondensmilch dazu
- 150 gr Mehl und Backpulver mischen und ebenfalls einrühren
- 1/3 des Teiges in eine Kastenform füllen
- Gebäcksandwiches drauflegen
- Milch erhitzen, Espressopulver (ich hatte nur eine Portion Kaffeepulver) und Kakao darin auflösen- Zimt dazu
- die Masse in den Teig rühren
- den dunklen Teig auf die Kekse verteilen
- Backofen vorheizen - Ober-und Unterhitze 170 °C, Umluft 150°C
- Kuchen ca 45 min backen
- erst in der Form auskühlen lassen, stürzen und richtig abkühlen lassen

- restlichen 200 gr Kondensmilch, mit Zitronensaft und Sahnesteif 3 min  aufschlagen
- 75 gr weiche  Butter und 25 gr. Puderzucker cremig aufschlagen
- Kondensmilchmasse  löffelweise unter die Buttermasse rühren
- das Ganze auf dem Kuchen vertreichen
- min 1 Stunde kalt stellen



Den Kuchen fanden wir recht lecker, von Kaffee hat man nichts geschmeckt, aber Espressopulver hab ich nicht im Hause, da schmeckt man dann vielleicht mehr davon.
Vom Kakao hab ich mind. 2 EL genommen, ich mag es gern dunkel und schokoladig und mit nur einem EL erschien mir der Teig zu hell.
Der Kuchen hat uns sehr gut geschmeckt, die Buttercreme war uns allerdings zuviel, für uns würde die Hälfte reichen. Insgesamt sehr interessant, vor allem mit den Gebäcksandwiches dazwischen ist eine witzige Idee.



Samstag, 15. Februar 2014

Kanelbullar (Zimtschnecken)

Da ich ja jetzt die "Lecker Bakery" zu Hause rumliegen habe, nehme ich mir sie immer mal wieder zur Hand und blätter so durch, auf der Suche was man mal backen könnte.
Und am Wochenende bin ich fündig geworden.
Im Heft gibt es eine Rubrik "Scandinavian Bakery" und da sind mit doch die "Kanelbullar" - (auf deutsch: Zimtschnecken) - ins Auge gesprungen. (Kanel heißt übrigens Zimt)

Seitdem frische Hefe und ich beste Freunde geworden sind, hab ich immer einen Würfel Hefe im Gefrierfach und so konnte ich ganz spontan loslegen:

So sieht das in der "Lecker Bakery" aus

Kanelbullar

Grundrezept für Hefeteig

200 ml Milch
1/2 Wüfel frische Hefe (21 gr)
400 gr Mehl
75 gr Zucker
Salz
1 Ei
75 gr weiche Butter

- Milch lauwarm erwärmen (nicht mehr als 40 °C)
- Hefe hineinbröckeln und auflösen
- Mehl, Zucker, 1 Prise Salz und Ei in eine Schüssel geben und schön miteinander verkneten
- weiche Butter in Flöckchen zugeben und mit einarbeiten, bis ein schöner glatter Teig entstanden ist
- schön lange (ca. 3 min) weiterkneten
- zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat (min 40 min.)

Wer noch nie frische Hefe verwendet hat, keine Angst das funktioniert prima. Wichtig ist das die Milch nicht über 40 °C hat, sonst sterben die Hefebakterien ab. Den Fehler hab ich am Anfang einige Male gemacht, bis ich das mal gelesen habe, seitdem ist frische Hefe meine beste Freundin geworden.



Kanelbullar

Hefeteig nach dem Grundrezept
50 gr +25 gr Butter
75 gr Zucker
1 1/2 TL Zimt
Mehl

- Backofen auf 190 °C Ober- und Unterhitze vorheizen
- 50gr Butter schmelzen
- Zucker und Zimt mischen
- nach der Gehzeit den Hefeteig noch mal durchkneten
- auf der bemehlten Arbeitsfläche den Teig rechteckig ausrollen (ca. 35 x 60 cm)
- Teigplatte mit Butter bestreichen mit Zimtzucker bestreuen
- Teig quer halbieren und jeweils von der langen Seite her aufrollen
- jede Rolle in 10 Stücke schneiden, auf 2 Backbleche verteilen und nochmal 10 min zugedeckt gehen lassen
- Backofen auf 190 °C Ober- und Unterhitze vorheizen
- 25 gr butter in Flöckchen auf den Schnecken verteilen
- die Schnecken ca 12 min backen, herausnehmen und auskühlen lassen



Ich hab bei der Butter ein wenig gespart, hab nicht mal die 50 gr auf der Teigplatte verstrichen und auch nicht den ganzen Zucker. die restliche Butter hatte ich auf die Schnecken gestrichen. Das war ein Fehler, uns waren die Zimschnecken ein wenig zu fad, es fehlte der Pep. Beim nächsten Mal werd ich zwar nicht mehr Butter nehmen, aber den ganzen Zucker.
Der Hefeteig war auf jeden Fall sehr gut und ich denke ich mach das wieder mal, allerdings mit einer Füllung aus kleingeschnittenen Äpfeln, Rosinen und Nüssen, dann wird es etwas saftiger.








Samstag, 8. Februar 2014

Double Cheesecake mit Karamell- und Schokoguss

Neulich hab ich auf  Maria´s Blog "Ich bin dann mal kurz in de Küche" gelesen, dass sie eine Back mit - Aktion macht.
Dabei geht es um die neue Ausgabe der Zeitschrift "Lecker Bakery". Sie ruft auf etwas aus der Zeitschrift zu backen, ihr die Fotos oder Links zu schicken und sie wird dies dann auf ihrem Blog zusammenstellen.
Das hört sich doch erst mal sehr interessant an. Also auf in den nächsten Zeitungsladen und erst mal die Zeitschrift begutachten. Bisher hatte ich sie nicht weiter beachtet.
Als ich das Cover gesehen habe, war es schon um mich geschehen:


Als ich das Bild gesehen habe, wusste ich: "Den muss ich backen"

Kurze Zeit später gab es auch schon eine Gelegenheit - meine Kollegin hatte Geburtstag - der perfekte Anlass!
Und so machte ich mich am Vortag auf den Kuchen zu backen. Keine so gute Idee, durch die langen Auskühlzeiten ist es schon schwierig nachmittags zu beginnen, damit man ihn früh mitnehmen kann. Ich hätte lieber einen Tag vorher beginnen sollen.
Aber der Cheesecake ist mir erst mal gelungen, das ist ja die Hauptsache!! Und er hat nicht so süß geschmeckt, wie man beim Anblick des Bildes meint.

Double Cheesecake mit Karamell- und Schokoguss

Öl für die Form
75 gr + 25 gr Butter
175 Erdnusskekse (da man das nicht besonders rausschmeckt, kann man auch andere verwenden)
800 gr Doppelrahmrischkäse
200 gr + 125 gr Zucker
30 gr Speisestärke
3 Eier (Gr. M)
40 gr Kakao
200gr + 75 gr + 100 gr Schlagsahne
100 gr Zartbitterschokolade
ca 10 gr Kokosfett

- Boden einer Springform mit Öl bestreichen
- 75 gr Butter schmelzen
- im Universalzerkleinerer die Kekse fein zerkleinern
- geschmolzene Butter dazu und gut mischen - geht auch gleich gut im Zerkleinerer
- die Masse in die Form geben und zu einem glatten Boden andrücken
- 30 min kalt stellen

- Frischkäse, 200 gr Zucker und Stärke kurz verrühren
- Eier dazu und kurz unterrühren
- 1/3 der Käsecreme abnehmen und mit dem Kakao mischen
- 200 gr Sahne steif schlagen
- 1/3 der Sahne unter die Kakaomasse rühren
- restliche Sahne unter die helle Käsecreme heben

- 2 Bahnen Alufolie über Kreuz legen
- die Form in die Mitte darauf stellen die Folie an der Außenwand der Form hochziehen und am oberen Rand umschlagen - Es soll kein Wasser in die Form eindringen können
- Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen

- die Kakao-Käse-Masse in die Springfprm geben und glatt streichen
- die Helle-Käse-Masse auf die Kakao-Masse geben und auch glatt streichen

- die Backform in eine feuerfeste Form oder in die Fettpfanne des Backofens stellen und so viel heißes Wasser reingießen, dass die Springform ca. 2,5 cm im Wasser steht
- ca. 1 Stunde backen, dann wackelt die Creme kaum noch, wenn man leicht daran rüttelt




- danach den Kuchen bei ausgeschaltetem Backofen  30 min ruhen lassen
- rausnehmen, die Folie entfernen und in der Form auskühlen lassen
- mit Frischhaltefolie bedeckt mind. 5 Stunden im Kühlschrank auskühlen lassen, am besten über Nacht (dafür hatte ich schon mal zu spät angefangen;-)

Karamellguss
- 125 gr Zucker hellgelb karamelisieren lassen
- vom Herd ziehen
- 25 gr Butter einrühren
- 75gr Sahne unterrühen
- bei mittlerer Hitze ca 2 min köcheln lassen - schön rühren
- es sol ein dickflüssiger Karamell entstehen
- etwas abkühlen lassen
- den Karamellguss auf den Kuchen streichen und ca. 20 min kalt stellen

Schokoguss
- 100 gr Sahne erhitzen
- Schokolade hacken
- Schoko und Kokofett unter die heiße Sahne rühren alles schmelzen lassen
- etwas abkühlen lassen
- schön gleichmäßig auf dem Karamellguss streichen und 30 min kalt stellen - fertig


Uns hat der Kuchen echt lecker geschmeckt, schön frisch nach dem Frischkäse und dann die Schoko und das Karamell. Auch nicht soooo süß.
Ich hatte allerdings den Eindruck, dass der Karamell etwas fester sein könnte, vielleicht hätte ich ihn noch länger kochen sollen, nach kurzer Zeit bei Zimmertemperatur lief er nämlich raus - sieht aber auch lecker aus:



Dienstag, 28. Januar 2014

Himbeer-Schoko-Cupcake

Im vorigen Post habe ich ja die italienische Meringue benötigt, allerdings nicht alles.
Den Rest habe ich im Topping für diesen Himbeer-Cupcake verarbeitet:



Himbeer-Schoko-Cupcake

130 gr dunkle Schokolade
3 Eier
130 gr Zucker
130 gr warme Butter
130 gr Weizenmehl
Himbeeren (alternativ TK)

- Schokolade hacken und im Wasserbad schmelzen
- Eier trennen, Eiweiß mit dem 1/2 Zucker zu Schnee schlagen
- in einer anderen Schüssel die Butter hellgelb mixen
- die geschmolzene Kuvertüre einrühren und ca. 1 min mixen, bis die Masse kalt ist
- die Eidotter einzeln einrühren, ebenso den Zucker mit unterrühren
- zum Schluß den Eischnee vorsichtig unterziehen
- die Masse in die Förmchen füllen und oben einige Himbeeren (4-5) legen
- das ganze bei 180°C Ober- und Unterhitze (vorheizen) ca. 30 min backen

Ich hatte nur TK-Himbeeren (im Januar sind die frischen noch nicht ganz reif), ich hatte auch nur 3 Stück obenauf gelegt und da ich die Förmchen sehr voll gefüllt hatte konnte ich sie nicht noch ein wenig reindrücken. Vielleicht hatte ich auch meinen Schnee zu steif geschlagen, denn die Himbeeren sind nicht ganz so versunken, wie ich es mir vorgestellt hatte.


Himbeer-Topping

 Für das Topping braucht man einen Himbeerpudding, den man am besten einen Tag vorher kocht.

Himbeerpudding

120 ml Himbeersirup
110 ml Schlagsahne
35 gr Zucker
25 gr Speisestärke
1 Eigelb

- Zucker, Schlagsahne, und 50 ml Himbeersirup in einem Topf aufkochen lassen
- restlichen Sirup mit Stärke und Eigelb glatt rühren - sehr glatt - das gibt sonst Klümpchen
- diese Masse in die aufkochende Sahne gießen und fleißig rühren, vom Herd nehmen und - rühren, nochmal kurz auf den Herd stellen und - rühren, dann ganz vom Herd nehmen und - rühren, rühren und - rühren
Dann in eine Schüssel füllen und am besten in den Kühlschrank stellen

120 gr Himbeeren (ich hatte mehr)
150 gr Himbeerpudding
60 gr Staubzucker
320 gr Mascarpone
250 gr Quark (20%)
120 gr italienische Meringue (hier schon mal beschrieben)

- die Himbeeren pürieren und durch ein Sieb streichen
- den kalten Pudding kurz cremig rühren
- Himbeerpüree und Staubzucker einrühren
- Mascarpone und Quark beimengen und cremig rühren
(Ich hatte etwas mehr Himbeerpüree genommen, damit es mehr nach Himbeer schmeckt)
- nun die Meringue mit der Hand vorsichtig unterheben
- in einen Spritzbeutel füllen und aufdressieren

Zur Deko hab ich noch Himbeerpüree drüber geträufelt und mit Geleeblumen verziert.

Der Kuchen schmeckt wunderbar schokoladig und dann dazu das cremige Himbeertopping - wunderbar!!!

Das Rezept hab ich mal wieder aus dem Buch "130 Gramm Liebe".


Mit einer Sache hab ich echt noch Riesenprobleme: die Fotos, mit unsrer Knipse sind echt keine besseren Aufnahmen drin, meist fehlt einfach das Licht. Meist hab ich die Fotos abends gemacht, wenn es dunkel ist, oder früh wenn es noch dunkel ist und selbst mit Nachbereitung find ich sie ein wenig zu dunkel, ich werd mal jemand fragen, der sich damit auskennt;-)

Montag, 20. Januar 2014

Donauwellen-Cupcakes

Letzte Woche bin ich mal wieder bei verschiedenen Blogs vorbeigesurft.
Und so bin ich mal wieder auf dem Blog Anna im Backwahn gewesen. Da hab ich schon einige Male vorbeigeschaut, aber diesmal bin ich länger hängen geblieben, hab viel gelesen  und bin gleich mal zu einer Cupcake Idee inspiriert worden: Donauwellen-Cupcakes,  von mir etwas anders interpretiert.
Diese Woche ergab sich gleich eine Gelegenheit und meine Kollegen waren mal wieder die Testesser:




Donauwellen Cupcakes

4 Eier
150 gr. Zucker
125 gr Mehl
1 Päckchen Backpulver
1/4 l Öl
1/4 l Eierlikör
2 Eßl Backkakao
Sauerkirschen
2 Eßl Milch

- Eier und Zucker richtig schön schaumig rühren
- Mehl und Backpulver mischen  und  abwechseln mit Öl und Eierlikör einrühren
- die Hälfte des Teiges in die Förmchen füllen
- in den restlichen Teig den Kakao  und die Milch einrühren und ebenfalls in die Förmchen füllen
- in jede Form 3 Kirschen geben und am besten ein klein wenig reindrücken damit sie dann schön versinken
- das ganze bei 170°C  ca. 20 min backen (Stäbchenprobe)
Das Grundrezept hab ich von Sarahs Blog



Eigentlich wird dann ja Buttercreme draufgestrichen, ich hab aber diesmal was anderes ausprobiert: eine italienische Meringue :

Italienische Meringue

Ich hab nicht gesamte Masse benötigt, der Rest war für andere Cupcakes (ich werde berichten!)

Dafür sollte man eine Küchenmaschine benutzen, sonst wird es echt mühsam

405 g Zucker
200 gr Eiklar
110 ml Wasser

- 330gr Zucker und Wasser zum kochen bringen
- ca. 4 min. kochen lassen, da passiert noch nichts
- inzwischen Eiweiß und den restlichen Zucker zu schönen festen Schnee schlagen, Maschine ausschalten

- den Zucker bis zum "Flug" kochen, d.h. 118 °C
- am besten ein Thermometer benutzen
- wenn der Zucker die Temperatur erreicht hat, die Küchenmaschine wieder anstellen und die Zuckerlösung ganz langsam im dünnen Strahl in die Eiweißmasse laufen lassen
- das Ganze nun ca. 40 min schlagen, bis die Masse kalt ist

Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und aufdressieren.



Danach hab ich die Cupcakes erst mal ein paar Stunden in den Kühlschrank gestellt.
Anschließend Kuchenglasur im Wasserbad schmelzen und die Baiserhaube eintauchen, etwas abtropfen lassen - fertig.
Das Rezept ist aus dem Buch 130 Gramm Liebe 

Die Meringue-Masse ist so wie man das von Schaumküssen kennt- fluffig und süß.

Ich fand den Cupcake lecker, der Teig ist schön locker und durch die Kirschen saftig, fruchtig.
Mir war die Baiser-Masse ein wenig zu süß, aber wer Schaumküsse mag, wird die Kombi lieben.
Wenn ich diese Cupcakes wieder mal backe, werd ich wieder Buttercreme nehmen.


Sonntag, 12. Januar 2014

Tomaten-Mozzarella-Cupcake mit Avocado-Topping

Eigentlich wollte ich das Rezept schon vor Silvester posten, aber ich hatte es dann doch nicht geschafft, aber die nächste Gelegenheit kommt bestimmt...

Dieses Rezept hab ich wieder aus den Buch "130 Gramm Liebe" und es ist auch wieder eine super Kombi und macht sich sicher ganz toll auf einem Buffet.


Tomaten-Mozzarella-Cupcake

160 ml Milch
80 ml Rapsöl
3 Eier
2 gr Salz
40 gr geriebener Parmesan
15 gr fein gehackte Petersilie
160 gr Mehl
12 gr Backpulver
120 gr klein gewürfelte Mozzarella
130 gr klein gewürfelte Tomaten

- Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen
- Milch, Öl, Eier, Salz, Parmesan und Petersilie kurz verrühren
- Mehl mit Backpulver vermischen und einrühren
- Mozzarella und Tomaten unterrühren
- in Förmchen füllen und ca. 35 min backen

Ich persönlich werd den Cupcake das nächste mal etwas stärker würzen, mir war es ein weinig zu fad.


Avocado-Topping

3 reife Avocados
450 gr Doppelrahm-Frischkäse
Saft einer Zitrone
1 TL Salz
2 TL bunter Pfeffer
12 Scheiben feurige Salami
12 kleine Stückchen Weichkäse

- Avocados schälen, entkernen und mit Zitronensaft pürieren
- mit Frischkäse, Salz, Pfeffer, langsam verrühren - fertig!

Man kann das Topping mit Chili oder mehr Pfeffer auch  noch schäfer abschmecken, wen man mag.

- nun alles in einen Spritzbeutel füllen und aufdressieren
- mit Salami und Weichkäse garnieren

Uns war die Toppingmenge zu viel, 2/3 würden uns beim nächsten Versuch reichen.
Ansonsten ist der Cupcake echt lecker.

Das Topping würde ich immer kurz vor dem Essen aufspritzen, steht Avocado zu lang wird sie graubraun und das sieht nicht schön aus.




Sonntag, 5. Januar 2014

Alt-Wien-Cupcake mit Schoko-Ganache Topping


Allen meinen Lesern ein frohes, vor allem gesundes neues Jahr!!

Da es schon erste Nachfragen gab: Ja ich hatte die herzhaften Spinat-Feta-Cupcakes mit Frischkäse-Topping zur Silvesterfeier mitgenommen.
Ich hätte ja gern ein richtig schönes Foto gemacht, allerdings ist mir das Topping nicht ganz so gelungen.
Beim großen Einkauf hatte ich den Frischkäse vergessen und als ich dann schnell noch losgegangen bin, gab es beim nahen Diskounter nur noch light-Frischkäse und der war sehr cremig. Dadurch ist das Topping nach meinem Geschmack zu flüssig geworden.
Aber es gibt noch ein "Gruppen-Bild":



Außerdem hatte ich noch schokoladige Cupcakes mitgenommen:



Das Rezept ist wieder aus dem Buch 130 Gramm Liebe.
Hier die Angaben, wie ich 24 Mini-Cupcakes gebacken habe.




Alt-Wien-Cupcake

70gr dunkle Kuvertüre
2 Eier
70 gr Staubzucker
70 gr zimmerwarme Butter
140 gr Mehl

- Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen
- Kuvertüre hacken und im Wasserbad schmelzen
- Eier trennen
- Eiweiß mit der Hälfte des Zuckers steif schlagen und kühl stellen
- Butter schön mixen bis sie hellbelb ist (ca. 2 min)
- geschmolzene Kuvertüre einrühren und mixen, bis die Masse kalt ist
- die Eigelb einzeln unterrühren
- restlichen Staubzucker einrühren
- Mehl kurz und vorsichtig unterrühren
- Eischnee vorsichtig unterheben
- Masse in die Förmchen einfüllen
- nun ca. 10 - 12 min backen.



Das Topping am besten am Vortag vorbereiten!

Schoko-Ganache-Topping

200 ml Sahne
300 gr dunkle Kuvertüre
1 EL Honig
1 TL Butter

- Kuvertüre hacken 
- Sahne aufkochen 
- die Sahne über die Kuvertüre gießen
- kurz warten, Butter und Honig dazugeben
- dann gründlich durchrühren - es muss eine schöne homogene Masse ergeben
- das ganze am besten über Nacht kalt stellen, aber nicht in den Kühlschrank sonst wird die Ganache steinhart und läss sich nicht mehr aufschlagen
- am nächsten Tag die Ganache  aufschlagen, so dass eine fluffige aber standfeste Creme entsteht
- die Ganach in einen Dressiersack füllen und auf die Cupcakes spritzen

Die Ganache war super schokoladig, allerdings war es mir ein wenig too much, deshalb werde ich beim nächsten Mal nur 200 gr Kuvertüre verwenden.



Die ganze Fuhre hatte ich in meine neuen Cupcake-Boxen verpackt. Diese habe ich bei reinbags gekauft.
damit war der Transport sehr einfach und ich musste nicht Angst haben, dass mir die Cupcakes umfallen.