Sonntag, 23. November 2014

Happy Birthday - 1. Bloggeburtstag und meine 1. Motivtorte

Ja ich kann es selbst fast nicht glauben: mein Blog feiert seinen 1. Geburtstag!

 Mein 1. Post bildete den Auftakt für die Serie was ich zur Konfirmation meines großen Sohnes so veranstaltet hatte.

Seitdem habe ich 52 Posts verfasst, hier die "Hitliste" der beliebtesten Posts:
1. Platz : Himbeertörtchen mit Dekorbiskuit mit 329 Lesern
2. Platz:  Double Cheesecake mit Karamell- und Schokoguss  mit 269 Lesern
3. Platz:  Schoko-Cupcake mit Ganache-Topping und Mamor-Cupcake mit weißem Schoko-Topping  mit 241 Lesern

Insgesamt hatte ich in diesem Jahr 7.667 Besucher. Das ist schon nicht schlecht, es könnten aber gern noch einige mehr sein. Allerdings bin ich auch weder bei Facebook, Twitter, Instagram usw., damit könnte ich die Bekanntheit sicher noch steigern, aber ich bin nicht so scharf auf diese Netzwerke.
Aber ich werde immer wieder von Bekannten, Freunden, Kollegen angesprochen, weil sie auf meinen Blog vorbeigeschaut haben, etwas gut fanden, oder - noch besser - erfolgreich nachgebacken haben und es ihnen geschmeckt hat.

Mit was ich immer noch ein wenig hadere sind die Fotos - mit so einer normalen Knipse ist halt nicht viel zu machen, aber das wird sich hoffentllich ändern - mein Maxi S. hat eine neue Kamera!! Bisher hatte ich weder die Zeit und die Lust für ein Foto Stunden zu verbringen, so sehr es mir bei anderen gefällt!!

Ganz stolz bin ich immer noch auf die Hochzeitstorte für meine Kollegin Sarah - klick.
Die hat mich zwar einige Nerven gekostet, am Ende hat alles gepasst und damit ist alles gut.
Für das neue Jahr hab ich schon wieder einige tolle Ideen und Dinge die ich ausprobieren will, also lasst euch überraschen.

So nun genug mit dem Rückblick, es reicht mit Reden schwingen ;-))

Für meinen 1. Bloggeburtstag habe ich mir was Besonderes ausgedacht: meine 1. Motivtorte!!
Eigentlich  wollte ich damit nicht anfangen, aber nach dem Tortenkurs in Berlin hat es mich dann doch nicht losgelassen und ich wollte es mal probieren.
Das wichtigste Grundequipment hab ich mir besorgt, das Meiste an Ausstechern, Moulds, Glätter usw.hab ich mir allerdings ausgeliehen, weil ich nicht abschätzen kann was ich in Zukunft noch so gebrauchen könnte.



Als Grundlage für die Torte habe ich einen Zitronenkuchen mit Lemon Curd-Füllung gebacken, nach dem Rezept von Sarah. Dieser Kuchen ist so schön zitronig, frisch und halt nicht so süß.

Das ganze dann mit einer Zartbitter-Ganache eingestrichen und darüber der Fondant.
Soweit war das bei mir klar, - wie die Torte am Ende aussehen soll, darüber war ich mir lange nicht im Klaren, das ist erst beim Eindecken so richtig gereift.
In Vorbereitung hatte ich schon mal in dieser Woche einiges an Blüten vorbereitet, die kann man immer mal als Deko gebrauchen.



Als nächstes hatte ich grob die Vorstellung ein "Tuch" über ein Stück der Torte zu drapieren und als ich die Torte so eingedeckt hatte, war ich mir ganz sicher, dass mal zu probieren.
Na ja der Rest ist dann schnell gemacht - die Blüten draufsetzen, die Kugelkette mit einer Mould prägen und ransetzen - schon fertig. Naja so schnell ging es natürlich nicht, beim 1. Mal fehlt ja auch noch die Routine.


Aber als Fazit kann ich sagen: ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Damit das auch entsprechend gut in Szene gesetzt wird, habe ich unseren lieben Kumpel Heiko  gebeten, mal vorbeizukommen und die Torte ordentlich zu fotografieren, damit ich auch mal ein paar schöne Fotos habe ;-)
Und ich muss sagen, ich bin ganz verliebt in die Fotos, ich konnte mich kaum entscheiden welche ich nehmen soll, und so präsentiere ich euch gleich alle Fotos

 Die Blüten hab ich ausgestochen und geprägt

 Anschließend mit "perlweiß" bemalt und zum Abschluss eine Zuckerperle in die Mitte gesetzt



Damit ich den Geburtstag  nicht allein feiern muss, habe ich mir natürlich liebe Gäste eingeladen!
Zu allererst meine 3 Männer, die mich immer unterstützen, mich bestärken, kritisieren und alles kosten.
Dann unseren Kumpel Heiko mit seiner Familie, denn das Fotoshooting muss sich ja auch lohnen ;-)
Und dann noch unseren Neffen mit seiner Freundin Maxi, mit der ich nicht nur in Berlin war, von der ich mir vor allem das Equipment ausleihen durfte.

 So trafen wir uns nun alle in lustiger Runde um das gute Stück zu probieren.




Das größte Lob war natürlich, dass es meinen Gästen sehr gut schmeckte. Sogar mein Mini S. lobte den Kuchen und aß ein ganzes Stück und das will was heißen.

Aber nicht nur für meine Gäste, auch für einige treue Leser, die ich kenne hatte ich mir etwas Besonderes ausgedacht.
Da ich sowieso meinen Cupcake-Keksausstecher aus Berlin ausprobieren wollte, habe ich leckere Cupcake-Kekse gebacken, nach meinen altbewährten Rezept.
Als besonderen Hingucker hab ich die eingeprägten Linien mit farbigem Royal Icing nachgezeichnet.
Das Ganze dann in kleine Tütchen (aus Geschenkfolie) und mit einem Aufkleber verpackt, sind sie ein echt schönes Give away geworden.



Ja wir hatten einen schönen Nachmittag und ich bin mit den Ergebnissen mehr als zufrieden. Alles hat geklappt und es hat auch allen geschmeckt - was will man mehr.

Mal schauen was das nächste Jahr so bringt.

Montag, 17. November 2014

Zimtschnecken-Waffeln











Ein weiterer Blog auf dem ich sehr gern vorbeischaue ist das "Knusperstübchen" von Sarah.
Auch von ihr hab ich schon einige Rezepte erfolgreich nachgebacken.
Nun hat Sarah ihren 1. Bloggeburtstag ganz toll gefeiert und gleichzeitig zu ein Blogevent aufgerufen: gesucht sind winterliche Knusperrezepte.
Da fielen mir doch gleich ihre Zimtschnecken-Waffeln ein.
Es ist November, kalt manchmal trüb und dann zu Hause schöne leckere kleine Waffelchen, das ist doch Wohlfühlen pur.
Schon den Teig ansetzen ist soo schon, der weiche geschmeidige Teig  mmmh.
Aber nun erst mal zum Rezept:




Zimtschnecken-Waffeln

Zutaten:
350 gr Mehl
60 gr Zucker
1/2 Päckchen frische Hefe
120 ml lauwarmes Wasser
60 ml Buttermilch
50 gr weiche Butter
1 Ei
10-12 Kardamonkapseln (oder 1 TL gemalenen Kardamon)
2 Tl Zimt

für die Füllung:
100gr Butter
1 TL Zimt
1 TL gemalenen Kardamon
100 gr Rohrzucker
1 TL Vanillemark


- lauwarmes Wasser, Zucker und Hefe verrühren und abgedeckt einige Minuten stehen lassen
- inzwischen die Kardamonkapseln in einer beschichteten Pfanne rösten, von der Schale befreien und zu Pulver mörsern
- Mehl mit 1 Prise Salz mischen und in eine Schüssel geben,
- Hefegemisch, das Ei und Buttermilch dazugeben
- von dem Kardamon ca. 1 TL zusammen mit dem Zimt  dazugeben
- nun die Küchenmaschine kneten lassen
- kurz bevor der Teig fertig ist, die weiche Butter in Stückchen zugeben
. alles zu einem schönen gleichmäßige Teig kneten lassen - der Teig ist noch ein wenig klebrig, aber das ist okay so
- den Teig zu einer Kugel formen, dazu evtl. die Hände mit Butter einreiben
- den Teig in der Schüssel  abdecken und ca. 1 Stunde gehen lassen
- inzwischen Zucker, Zimt, Vanille und Kardamon mischen
- die Butter schmelzen
- nun den Teig in 3 Teile teilen, kurz durchkneten und zu länglichen Rechtecken schön dünn ausrollen
- die beschmolzene Butter draufstreichen und die Zuckermischung auf den Teig streuen
- nun die Rechtecke jeweils der Länge nach einrollen
- die Rollen in 1 cm breite Scheiben schneiden


- Waffeleisen vorheizen, leicht fetten - geht prima mit Trennspray
- einige Zimtrollen in das Waffeleisen legen (so dass noch ein wenig Abstand dazwischen ist) und die Waffeln schön goldbraun ausbacken
- man kann die Waffeln noch mit Puderzucker bestäuben, wir haben sie einfach pur gegessen, der Zucker karamelisiert sowieso so schön



Fazit: Uns haben die Waffeln sehr lecker geschmeckt, die Rester haben wir am nächsten Tag noch mal im Toaster aufgewärmt, Waffeln müssen einfach warm sein;-)




01_fb_Banner

Sonntag, 9. November 2014

Buttermilch Toastbrot

Seit ich Blogs im "Neuland" ;-)) entdeckt habe und mich mit dem bloggen beschäftige, nehm ich fast nur noch Rezepte die ich auf Blogs gesehen habe. Einige Blogs entdecke ich durch Zufall und schau nur mal rein, bei anderen bleib ich "kleben".
Bei diesen Blogs schau ich regelmäßig vorbei und guck was es so Neues gibt.
Ein solcher Blog ist greenway36food. Tanja ist die Herrin im Greenway Castle, wie sie es selber nennt und bei ihr gibt es immer was Neues zu entdecken, sie ist auch ganz fleißig mit kochen, fotografieren und gleich verbloggen.
Einiges hab ich schon nachgekocht, aber auf der To-Do-Liste steht auch noch eine Menge.

Als letztens meine Männer Appetit auf Toastbrot hatten, erinnerte ich mich, dass ich bei Tanja eins gesehen hatte. Die Kombination mit Buttermilch hat mich bis jetzt noch nie enttäuscht also stand fest: das wird ausprobiert.


Buttermilch-Toastbrot




Zutaten:

500 gr Mehl (eigentlich 400gr Mehl Typ 550 + 100 gr Hartweizenmehl, das hab ich aber nirgens bekommen)

10gr Salz
250 ml Buttermilch
35 ml Milch
30 ml Wasser
1/2 Würfel frische Hefe
45 gr Butter
20 gr Zucker

- Buttermilch, Wasser und Milch zusammen leicht erwärmen (Vorsicht nicht über 40°C, sonst ist die Hefe hin)
- Butter, Hefe und Zucker darin auflösen
- Mehl und Salz in die Küchenmaschine geben, die flüssigen Zutaten dazugeben und schon kann die Maschine auf kleiner Stufe loskneten
- der Teig ist wunderschön weich, löst sich aber vom Rand
- nun den Teig zu einer Kugel formen, in eine Schüssel legen, mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens 1 Stunde gehen lassen
- danach den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche kippen, nicht kneten sondern vorsichtig flach drücken und zu einem Brief falten
-  mit dem Schluss nach unten zurück in die Schüssel legen und noch 1 Stunde gehen lassen
- den Teig wieder auf die bemehlte Arbeitsfläche kippen und sanft zu einem Rechteck drücken, das Rechteck sollte so breit wie die Backform sein
Ich hab eine Kastenform leicht gebuttert und dann Backpapier reingebastelt.
- jetzt wird der Teig gefaltet: oberes Drittel nach unten legen, unteres Drittel obendrauf
- mit der Naht nach unten in die Backform legen.


- Backofen vorheizen: 175°C Umluft
- das Toastbrot auf der mittleren Schiene (blöder Begriff mein Backofen hat 4 Schienen! ich nehm nann immer die 2. von unten) ca. 35 min backen
- dann das Brot aus der Form nehmen und nochmals 20 min. backen, die ersten 10 min ruhig mit etwas Alufolie abdecken, damit es nicht zu dunkel wird
- nach dem Backen das Brot auf einem Rost abkühlen lassen und die Oberfäche mit etwas Butter bepinseln


Das Brot ist bei mir ein wenig eingerissen, abe ich finde es das sehr charmant, dann sieht es wenigstens nicht aus wie aus der Chemiefabrik.


Das Toastbrot hat uns wirklich sehr lecker geschmeckt. Es war herrlich weich und auch nicht trocken.
Am nächten Tag gab es aus dem Rest dann noch Karlsbader Schnitte - mmmh.


Montag, 3. November 2014

Einen Regenbogenkuchen zum 6. Geburtstag

In der letzten Woche hatten wir zwar Urlaub und der Backofen ist auch einige Male zum Einsatz gekommen, aber ich hatte wenig Zeit und Lust alles zu verbloggen, das werd ich in nächster Zeit nachholen.
Aber mein Garten ist soweit winterfest, das war auch eine wichtige Aktion.

Außerdem hatte mein Mini-S seinen 6. Geburtstag!!
Gleich an diesem Tag haben wir uns auch den Kindergeburtstag gegeben ;-)
7 Kinder tobten durchs Haus, suchten kleine Gummibärchen-Tüten in einer Wanne voller trockner Blätter, veranstalteten Topfschlagen,spielten mit allen möglichen Spielsachen,  belegten ihre Pizza selbst und aßen den Regenbogenkuchen.
Ja und eine Gardinenstange kam auch mit runter ;-))  war aber auch abends wieder schnell angebracht.

Aber nun zum Regenbogenkuchen: da ich kleine Stücke schneiden wollte hab ich den Kuchen in einer rechteckigen Auflaufform gebacken.

Regenbogenkuchen


Zutaten:

250 gr Zucker
6 Eier
150 ml Zitronenlimonade
250 ml Öl
420 gr Mehl
1 Päckchen Backpulver
 Lebensmittelfarbe (z.B. Crazy Colors)

- Eier und Zucker schaumig aufschlagen
- Mehl und Backpulver mischen
- Öl und Limo in einem Meßbecher abmessen (ich nehm immer gleich die Waage dazu)
- nun Mehl und Limo/Öl abwechselnd unterrühren
- den fertigen Teig in 6 Schüsseln aufteilen - dazu nehm ich auch die Waage, damit es einigermaßen gleichmäßig ist
- nun die Farbe auf den Teig verteilen


- nun die Teige schön durchrühren und damit gleichmäßig färben


- alles schön um die Backform bereitstellen




- passend zum Kuchen legte mein Mini-s die CD "Der Regenbogen" von Reinhard Lakomy ein, da werden die Farben des Regenbogens beschrieben: 
" Rot, orange, gelb und grün sind im Regenbogen drin, blau und indigo gehts weiter auf der Regenbogenleiter, und zum Schluss das violett, sieben Farben sind komplett....

- jetzt da wir wussten in welcher Reihenfolge ging es los:
- je einen Löffel nacheinander in die Mitte der Form geben


- so nun nacheinander weiter verfahren bis der Teig aufgebraucht ist

 - dann bei 175 °C Umluft ca. 50 - 60 min backen


- da ich kleine Stücke geschnitten habe, sieht man richtig schön, wie der Kuchen innen aus sieht:


Der Kuchen sieht von außen ziemlich unscheinbar aus, aber von innen zeigt er seine wahre Schönheit! Das gibt auf jeden Fall große Augen.
Aber auch geschmacklich  ist der Kuchen sehr lecker und sehr saftig!




Sonntag, 26. Oktober 2014

knusprige Entenbrust mit Niedrigtemperatur gegart

Jetzt wo der Herbst uns voll im Griff hat, hatte ich mal wieder Lust auf eine schöne knusprige, rosa Entenbrust.
Also wanderten beim Wochenendeinkauf 2 TK-Entenbrüste in meinen Einkaufskorb.
Wie ich sie zubereiten könnte war mir noch nicht ganz klar, aber es würde sich schon was finden.
Mister Google wurde befragt und spuckte mir ein interessantes Rezept aus: Entenbrust mit Kumquat-Chutney.
Leider gab es dann aber keine Kumquats in meinem Supermarkt.
Also hab ich ein wenig improvisiert - zu Ente passt immer Orange, also durfte eine mit in den Korb, ebenso wie TK-Bohnen, Bauchspeck hatte ich noch zu Hause.

Diesmal wollte ich mal die Niedrigtemperatur-Methode ausprobieren, mit einer ganzen, gefüllten Ente hatte ich das mehrfach schon erfolgreich ausprobiert und das Ergebnis war auch super.



So konnte es losgehen:

Zubereitung:

- die aufgetauten Entenbrüste abwaschen und abtrocknen
- die Hautschicht rautenförmig einschneiden - die Fleischschicht nicht mit erwischen
- von beiden Seiten salzen und pfeffern
- Backofen auf 80°C Ober- und Unterhitze vorheizen und eine Feuerfeste Form mit reinstellen und warm werden lassen
- eine Pfanne ohne Fett heiß werden lassen
- die Entenbrüste mit der Fettseite in die Pfanne legen und ca. 5 min anbraten
- mit einer Zange (keine Gabel!) die Brüste wenden und auf der Fleischseite ca. 2 min. braten
- die Brüste nun in die feuerfeste Form in den Backofen geben
- hier dürfen die Entenbrüste sich für 45 min schon langsam rosa garen lassen
- die Pfanne erst mal zur Seite stellen

- inzwischen kleine Kartoffeln schälen und in einem Dämpfeinsatz weich dämpfen (so mach ich das immer so, das funktioniert super)
- dann einen Topf mit Wasser aufstellen und zum Kochen bringen
- wenn das Wasser kocht, dann die Bohnen unaufgetaut  in das kochende Wasser geben und weich kochen, aber nicht zu lange, sie müssen noch ein wenig Biss haben

- inzwischen die Soße machen, da hatte ich kein besonderes Rezept, ich hab einfach improvisiert, deshalb hab ich auch keine Mengenangaben:
- eine Orange filetieren, den Saft auffangen
- die Pfanne, in der die Entebrüste gebraten wurden wieder heiß werden lassen
- mit einem ordentlichen Schluck Rotwein ablöschen
- dann den aufgefangenen O-Saft und ein wenig extra Orangensaft dazu geben
- 2 Eßl Creme Fraiche und ein wenig Orangenmarmelade einrühren
- mit Salz, ein wenig Zucker und etwas Cayennepfeffer abschmecken
- die Soße mit etwas Speisestärke abbinden
- zum Schluß noch die Orangenfilets zur Soße geben

- eine Schalotte klein würfeln, den Bauchspeck  ebenfalls würfeln
- eine Pfanne aufstellen, Speck und Zwiebeln ein wenig anbraten
- die Bohnen darin schwenken, mit Salz, Pfeffer abschmecken

- in einer weiteren Pfanne ein wenig Butter schmelzen
- die Kartoffeln reingeben und zusammen mit etwas Rosmarin schwenken

- die Entenbrüste aus dem Backofen nehmen, auffschneiden und anrichten:


mein Fazit: lecker wars! die Entenbrust war schön rosa, die Haut knusprig. Die Soße passte nicht zu den Bohnen ;-(( aber wenn man es nicht zusammen aß, schmeckte es gut.

Montag, 20. Oktober 2014

Cupcake-Etagere zum Selberbasteln

In meinem Post zur Hochzeitstorte (klick hier)  hab ich ja geschrieben, dass ich die da verwendete Etagere selbst gebastelt habe.
Heute nun will ich euch mal zeigen wie ich es gemacht habe.
Das Ganze ist ziemlich einfach und es ist auch nicht meine Idee, ich hab es im Internet entdeckt.


 Was ich dazu benötigt habe:


1 Cakeboard 35 cm
1 Cakeboard 30 cm
1 Cakeboard 25 cm
2 Tortendummies rund 10 cm, Höhe 5 cm
2 Tortendummies rund 15 cm, Höhe 5 cm
selbstklebende Folie - ich habe einfache Weiße verwendet
Masking Tape
Kordel
Cuttermesser
Schneidunterlage
Klebepistole


So nun kannst losgehen:


- ein Cakebord auf die Folie legen, grob zuschneiden
- die Schutzfolie abziehen und die Folie schön glatt auf das Cakeboard ziehen


- umdrehen und schön andrücken

- mit einem Cuttermesser am Rand des Cakeboards entlang die Folie abschneiden
- vor allem am Rand schön andrücken

- das mit allen 3 Cakeboards machen

- nun das Masking Tape entlang des Randes des Cakeboards ankleben
- dabei oben minimal überstehen lassen und diesen Überstand über die Folie kleben 
- das Band schön andrücken
Ich hatte mich für Masking Tape entschieden, da man das auch schnell mal wechseln kann.
Eine andere Möglichkeit wäre auch normales Geschenkband.


 

-jeweils 2 der Tortendummies mit der Klebepistole zusammenkleben
- falls die Seiten sehr uneben sind, mit etwas Spachtelmasse ausgleichen und glatt schleifen
- auch hier einen Streifen der Klebefolie ringsrum kleben, nur ganz knapp überlappend abschneiden

- nun auf das große Cakeboard mittig den großen Tortendummie mit Heißleim aufkleben
- darauf das mittlere Cakeboard, dann der kleinere Tortendummie und zum Schluss das kleine Cakeboard

- an der "Nahtstelle" zwischen Cakeboard und den Tortendummie hab ich eine Kordel geklebt, damit diese Stelle verdeckt ist


So sieht die Etagere fertig aus!



Mittwoch, 8. Oktober 2014

New York Cheesecake mit Blueberry- Topping

Wir haben auf Arbeit eine tolle "Tradition": wenn jemand Geburtstag hat, muss nicht das Geburtstagskind eine Runde schmeißen, sondern alle Anderen machen ein besonderes Frühstück (Brunch geht auch ;-)). Das genießen wir dann alle gemeinsam und damit haben wir eine gemütliche Runde, gleichzeitig nutzen wir das aber auch zur Teambesprechung!!
Meine liebe Kollegin hatte bereits im August Geburtstag, aber wir haben es leider noch nicht geschafft das Geburtstagsfrühstück zu veranstalten. Dabei hatte ich das Rezept dieses Cheesecakes bereits gefunden und da Philadelphia immer mal im Angebot war, stapelten sich die Frischkäse-Dosen in unserem Kühlschrank. Das Rezept passte so schön, sie war letztes Jahr in den USA, und natürlich auch in New York.
Letztes Wochenende konnte ich es allerdings nicht mehr aushalten, ich musste den Cheesecake unbedingt mal probieren und soviel schon mal vorweg: es hat sich echt gelohnt!:


Das Rezept habe ich auf dem schönen Blog von Backbube gefunden und ist eigentlich für eine 26-er Backform, ich hab es für eine 20 cm Form umgerechnet.

New York Cheesecake mit Blueberry-Topping

Angaben für 20-er Form in Klammern

Boden:
35gr      (25gr) Mehl
30gr      (23gr) Stärke
1 TL     (0,75 TL) Backpulver
1 Prise Salz
3 große (2 gr M) Eier, getrennt
70gr      (50gr) Zucker
1 TL     (0,75 TL) Zitronenschale
45gr      (35gr) Butter, zerlassen
25gr      (20gr) Zucker

Füllung:
900gr    (675gr) Frischkäse (am besten Philadelphia , Zimmertemperatur)
320gr    (200gr) Zucker
30gr      (23gr) Stärke
2 große (1,5)  Eier
175 ml  (130ml) Sahne
Zitronenschale

Topping:

340gr   (255gr) TK Blaubeeren, aufgetaut
1 EL    (0,75gr) Stärke
50gr     (35gr) Zucker
Zitronenschale

- Springform (ich nehm wieder meine PushPan da die wasserdicht sind) ausbuttern und mehlieren
- Backofen vorheizen (180 °C Ober- und Unterhitze)
- Mehl, Stärke, Backpulver und Salz mischen
- Eigelbe auf höchster Stufe schlagen, den Zucker einrieseln lassen, bis die Masse richtig schön hellgelb und dick-schaumig ist, Zitronenschale unterrühren
- Mehlgemisch über die Eigelbmasse sieben und vorsichtig unterheben
- dann die Butter unterrühren
- Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen, langsam restlichen Zucker einrühren, bis weiße Spitzen entstehen
- 1/3 des Eiweißes unter die Eigelbmasse rühren
- danach den Rest unterheben
- Teig in die Form geben
- backen bis der Teig nach leichtem Druck wieder in seine Form zurückgeht (höchstens 10 min)

- aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen

inzwischen die Füllung machen:
- Backform mit Alufolie abdichten, bei PushPan nicht nötig, die ist wasserdicht
- Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen
- 1/4 des Frischkäses (225gr (170gr)), 110gr (80gr) Zucker und Stärke auf niedrigster Stufe ca. 3 min verrühren
- restlichen Frischkäse einrühren
- auf höchster Stufe weiterrühren und den restlichen Zucker unterrühren
- Eier einzeln einrühren
- Sahne dazugeben, nicht zu lange rühren
- Creme vorsichtig, am besten löffelweise auf den Biskuitboden geben
- Form in eine andere Form oder tiefes Backblech stellen und soviel heißes Wasser einfüllen, dass die Form ca. 2,5 cm im Wasser steht
- ca. 60 min backen, das darf ruhig noch ein wenig wackeln

- nach dem Backen mit einem Messer den Rand des Cakes von der Form lösen
- in der Form 60 min auskühlen lassen
- mit Klarsichtfolie abdecken und am besten über Nacht in den Kühlschrank, mind. 4h


Nun zum Topping (geht auch ohne, ist aber nicht so lecker):

- alle Zutaten (Blaubeereen, Zucker, Stärke, Zitronenschale) in eine Topf geben
- langsam aufkochen, schön rühren, bis der Saft andickt
- bisschen abkühlen
- das Topping nun auf den Kuchen geben



mein Fazit:  leeecker, mein Mann wollte ein 2. Stück!, das kommt nicht so oft vor.

Liebe Katharina, das wäre dein Preis gewesen ;-)






Samstag, 4. Oktober 2014

Tortenkurs in Berlin - Teil 2

Heute noch der versprochene ausführlichere Bericht über unseren Trip nach Berlin.

Das Ganze begann gleich mit einem Supergau am Donnerstagabend: Als ich das Abendbrot machte, hab ich mir schön in den Finger geschnitten: ein ganzes Stück vom Fingernagel inklusive Nagelbett - das hat geblutet ... ich war bedient! Aber irgendwie ging es schon.

Und so machten wir uns am Freitagmorgen auf den Weg in die große Stadt - nach Berlin ;-)
Sogar die Bahn war gnädig zu uns und fuhr planmäßig und pünktlich zum Berliner HBf.
Dann unsere Sachen ins Hostel, gleich am Ku´damm und schon "stürzten" wir uns ins Hauptstadtgetümmel.
Da wir sowieso zum Prenzlauer Berg wollten, war unsere erste Stadion der legendäre "Konopkes Imbiss".
Das ist soweit ich weiß, der älteste Imbiss Berlins. Gleich neben dem U-Bahnhof gelegen, perfekt für ´ne Currywurst um dann weiter zu ziehen.


Wir hatten ja extra den ganzen Vormittag nichts gegessen und so hatten wir auch richtig Hunger.
Das große Menü, bestehend aus 2 Currywürsten und einer Portion Pommes war genau das richtige für uns. 


Es hat auch wirklich lecker geschmeckt - wie man sieht ;-)
Die Currywürste gibt es in verschiedenen Schärfegraden, wir haben uns aber nur an die normale Schärfe gewagt.
 
So frisch gestärkt ging es weiter, nur wenige Straßen durch den Prenzelberg.
Das hat uns echt gut gefallen:



An Kneipen vorbei...




auch ´ne  super Idee, die alten Bratpfannen zu verwerten.




Und schon waren wir angekommen an unseren 2. Ziel:



Ein hübscher Laden im sechziger Jahre-Style mit gaaanz viel Backutensilien.
Neben Backformen, Fondanttorten-Zubehör und Farben war ich vor allem von den vielen Keksausstechern begeistern. Einer musste auch mit zu mir nach Hause, den werd ich demnächst unbedingt mal testen;-)




Als nächstes stand ein Café auf der Liste, allerdings haben wir unseren Plan kurzfristig geändert und sind bei Guido Fuhrmann und 
seiner Werkstatt der Süße gelandet.



Beim Anblick der Auslage hatten wir schon mal das erste Problem: alles sah so lecker und verführerisch aus, das wir echt Schwierigkeiten hatten uns zu entscheiden:







Ich hab mich für diese 2 Törtchen entschieden:




Zuerst hab ich das Schoko-Törtchen probiert: außen eine "Schokokruste", innen Nougatmousse und ein super Boden, mit einem leichten Crunch - himmlisch.



Dann das 2. Törtchen, mit Maracuja und Zitronengras: außen ein richtig schöner gelber Biskuit, oben ein Fruchtspiegel aus Maracuja, innen ein fruchtiges Mousse und darin ein Fruchtkern. Der volle Gegensatz zum Nougattörtchen, sehr schön fruchtig, säuerlich - lecker:




Maxi hat sich für ein Schoko-Törtchen und 3 Mini-Törtchen entschieden:



Auch hier super lecker, mal fruchtig, mal schokoladig.
Wir waren hin und weg und haben es in vollen Zügen genossen.
Herr Fuhrmann gibt auch Patisserie-Kurse - da wollen wir unbedingt mal hin!!

Weiter ging es dann in den Laden "Frau Fröhlich"- für alle Freunde des Shabby-Styles eine gute Adresse. Ich fand vieles ganz nett, aber das passt bei mir einfach nicht rein.

Nun  noch zum letzten Punkt auf unserer Liste:die Markthalle 9. Dort gibt es die verschiedensten Stände, frisches Obst und Gemüse, Blumen, Fleisch und Wurst ...und natürlich auch Stände zum Essen. Wir hatten darüber gelesen, aber leider waren wir erst 18 Uhr da und da packen  schon alle ihre Sachen zusammen. Schade, vielleicht beim nächsten Mal.

Abends sind wir auf der Suche nach einem Restaurant im  "Jagger" gelandet. Eine tolle Kneipe, mit Live-Musik und natürlich gutem Essen. Die Bedienung war auch echt sehr freundlich. Ab 22 Uhr gab es auch an diesem Tag Livemusik, allerdings wir waren so müde , dass wir lieber in unser Hostel zurück gegangen sind.

Am Samstag war es dann soweit, unser Fondant-Kurs fand statt.
Ein kleines Stück mit der U-Bahn und schon waren wir da:
In der Wiesbadener Str. ist das Ladengeschäft und der Kursraum von "Tolle Torten" und der "Cake School International".



Zuerst hat uns Sigrid, unsere Kursleiterin, einige wertvolle Tips zu Fondant gegeben, bevor es richtig losging.
Als erstes haben wir den Fondant eingefärbt. Dabei gibt es ja verschiedene Techniken. Man kann den Fondant durchfärben, so hab ich es gemacht, oder den Fondant marmorieren, sieht auch sehr schön aus.
Dann wurde der Tortendummie mit dem Fondat eingedeckt. Das ging deutlich einfacher, als ich gedacht habe, allerdings hat man mit einem Dummie auch die perfekte Grundlage. Bei einer richtigen Torte muss man da sicher sehr gut vorarbeiten.

Als nächstes haben wir eine Schleife gamacht. Dazu wurde auf den Fondant erst noch ein Muster geprägt und dann die Schleife gestaltet und zum trocknen beiseite gelegt:



Danach waren die Blüten dran, das fand ich am spannensten und das hat mir auch am meisten gebracht.
Dabei werden die Blüten z.B. mit einem Blütenausstecher ausgestochen und mit einem Modelierwerkzeut fährt man an den äußeren Kanten entlang, schon bekommt das Blütenblatt ein wenig Schwung:



Wir haben aber auch noch andere Blüten gemacht, sowie Schmetterlinge und Blätter.

Zum Schluss haben wir noch mit Moulds gearbeitet, hier wird das Muster, Blüte o.a. durch Prägen erstellt.  Der Fondant wird in die Form gedrückt und erhält so die gewünschte Form.
Bei meiner Torte sind der Rand, die Äste, einige Blüten und die Vögel so entstanden.



Zum Schluss haben wir unsere Torte noch so dekoriert wie wir es gern wollten.
Es sind sehr vielfältige und schöne "Kunstwerke" entstanden:











Das ist die Torte von Maxi, vor allem die Koralle zu prägen war echt harte Arbeit, ein ziemliches Gefummel, aber ich finde es hat sich gelohnt!

Hier noch mal meine Torte:



Zum Schluss bekamen wir noch ein Zertifikat:




Damit war der Kurs beendet, aber es waren auch 7 Stunden (10 - 17 Uhr), die wie im Fluge vergingen. Und uns hat es rießigen Spaß gemacht!

Danach schnell die Torte ins Hostel bugsieren und noch ein kleiner Bummel über den Ku´damm.
Zum Essen verschlug es uns in die gleiche Straße wie am Vorabend, da hatten wir einen tollen Italiener gesehen, das Ristorante "Luardi". Der Laden war voll, aber wir haben einen tollen Tisch bekommen. Die Bedienung so richtig schön italienisch, da ein Späßchen, da ein Liedchen trällern, wir fühlen uns ein wenig wie in Italien. Aber auch das Essen war seeehr lecker. Also wenn ihr da seid, das kann ich nur empfehlen!

Damit war auch der Samstag schon vorbei. Am Sonntag ging es gegen Mittag wieder nach Hause. Neben dem normalen Gepäck (wir hatten schon wenig) mussten wir auch noch die Torte balancieren, das ging aber schon ganz gut.

Ja es waren 3 aufregende Tage, die richtig Spaß gemacht haben, hoffentlich nicht zum letzen Mal.