Sonntag, 16. Februar 2014

Café-Bombón-Kasten

Wieder Wochenende, wieder in der "Lecker Bakery geblättert.
Der Café-Bombón-Kasten hatte mich schon die ganze Zeit angelacht, dieses WE war er dran;-)
Dieser Kuchen soll die spanische Lebensart widerspiegeln: Ein Espresso mit gezuckerter Kondensmilch und Doppelkeks.




Café-Bombón-Kasten

1 Kastenform 11 x 25 cm
150gr +75 gr weiche Butter
150 gr. Mehl
75gr + 25 gr Puderzucker
Salz
3 Eier
1 Dose (400ml) gezuckerte Kondensmilch
1 TL Backpulver
5 - 6 Gebäck-Sandwiches (z.B. Pick-up)
5 EL Milch
3 TL lösliches Espressopulver
1 EL Kakao (ich hab 2 EL genommen)
1 Tl Zimt
1EL Zitronensaft
1 Päckchen Sahnesteif

- Kastenforn fetten und mit Mehl bestäuben, ich leg sie immer mit Backpapier aus
- 150 gr Butter, 75 gr Puderzucker  und 1 Prise Salz cremig rühren
- Eier nach und nach unterrühren
- 200 gr Kondensmilch dazu
- 150 gr Mehl und Backpulver mischen und ebenfalls einrühren
- 1/3 des Teiges in eine Kastenform füllen
- Gebäcksandwiches drauflegen
- Milch erhitzen, Espressopulver (ich hatte nur eine Portion Kaffeepulver) und Kakao darin auflösen- Zimt dazu
- die Masse in den Teig rühren
- den dunklen Teig auf die Kekse verteilen
- Backofen vorheizen - Ober-und Unterhitze 170 °C, Umluft 150°C
- Kuchen ca 45 min backen
- erst in der Form auskühlen lassen, stürzen und richtig abkühlen lassen

- restlichen 200 gr Kondensmilch, mit Zitronensaft und Sahnesteif 3 min  aufschlagen
- 75 gr weiche  Butter und 25 gr. Puderzucker cremig aufschlagen
- Kondensmilchmasse  löffelweise unter die Buttermasse rühren
- das Ganze auf dem Kuchen vertreichen
- min 1 Stunde kalt stellen



Den Kuchen fanden wir recht lecker, von Kaffee hat man nichts geschmeckt, aber Espressopulver hab ich nicht im Hause, da schmeckt man dann vielleicht mehr davon.
Vom Kakao hab ich mind. 2 EL genommen, ich mag es gern dunkel und schokoladig und mit nur einem EL erschien mir der Teig zu hell.
Der Kuchen hat uns sehr gut geschmeckt, die Buttercreme war uns allerdings zuviel, für uns würde die Hälfte reichen. Insgesamt sehr interessant, vor allem mit den Gebäcksandwiches dazwischen ist eine witzige Idee.



Samstag, 15. Februar 2014

Kanelbullar (Zimtschnecken)

Da ich ja jetzt die "Lecker Bakery" zu Hause rumliegen habe, nehme ich mir sie immer mal wieder zur Hand und blätter so durch, auf der Suche was man mal backen könnte.
Und am Wochenende bin ich fündig geworden.
Im Heft gibt es eine Rubrik "Scandinavian Bakery" und da sind mit doch die "Kanelbullar" - (auf deutsch: Zimtschnecken) - ins Auge gesprungen. (Kanel heißt übrigens Zimt)

Seitdem frische Hefe und ich beste Freunde geworden sind, hab ich immer einen Würfel Hefe im Gefrierfach und so konnte ich ganz spontan loslegen:

So sieht das in der "Lecker Bakery" aus

Kanelbullar

Grundrezept für Hefeteig

200 ml Milch
1/2 Wüfel frische Hefe (21 gr)
400 gr Mehl
75 gr Zucker
Salz
1 Ei
75 gr weiche Butter

- Milch lauwarm erwärmen (nicht mehr als 40 °C)
- Hefe hineinbröckeln und auflösen
- Mehl, Zucker, 1 Prise Salz und Ei in eine Schüssel geben und schön miteinander verkneten
- weiche Butter in Flöckchen zugeben und mit einarbeiten, bis ein schöner glatter Teig entstanden ist
- schön lange (ca. 3 min) weiterkneten
- zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat (min 40 min.)

Wer noch nie frische Hefe verwendet hat, keine Angst das funktioniert prima. Wichtig ist das die Milch nicht über 40 °C hat, sonst sterben die Hefebakterien ab. Den Fehler hab ich am Anfang einige Male gemacht, bis ich das mal gelesen habe, seitdem ist frische Hefe meine beste Freundin geworden.



Kanelbullar

Hefeteig nach dem Grundrezept
50 gr +25 gr Butter
75 gr Zucker
1 1/2 TL Zimt
Mehl

- Backofen auf 190 °C Ober- und Unterhitze vorheizen
- 50gr Butter schmelzen
- Zucker und Zimt mischen
- nach der Gehzeit den Hefeteig noch mal durchkneten
- auf der bemehlten Arbeitsfläche den Teig rechteckig ausrollen (ca. 35 x 60 cm)
- Teigplatte mit Butter bestreichen mit Zimtzucker bestreuen
- Teig quer halbieren und jeweils von der langen Seite her aufrollen
- jede Rolle in 10 Stücke schneiden, auf 2 Backbleche verteilen und nochmal 10 min zugedeckt gehen lassen
- Backofen auf 190 °C Ober- und Unterhitze vorheizen
- 25 gr butter in Flöckchen auf den Schnecken verteilen
- die Schnecken ca 12 min backen, herausnehmen und auskühlen lassen



Ich hab bei der Butter ein wenig gespart, hab nicht mal die 50 gr auf der Teigplatte verstrichen und auch nicht den ganzen Zucker. die restliche Butter hatte ich auf die Schnecken gestrichen. Das war ein Fehler, uns waren die Zimschnecken ein wenig zu fad, es fehlte der Pep. Beim nächsten Mal werd ich zwar nicht mehr Butter nehmen, aber den ganzen Zucker.
Der Hefeteig war auf jeden Fall sehr gut und ich denke ich mach das wieder mal, allerdings mit einer Füllung aus kleingeschnittenen Äpfeln, Rosinen und Nüssen, dann wird es etwas saftiger.








Samstag, 8. Februar 2014

Double Cheesecake mit Karamell- und Schokoguss

Neulich hab ich auf  Maria´s Blog "Ich bin dann mal kurz in de Küche" gelesen, dass sie eine Back mit - Aktion macht.
Dabei geht es um die neue Ausgabe der Zeitschrift "Lecker Bakery". Sie ruft auf etwas aus der Zeitschrift zu backen, ihr die Fotos oder Links zu schicken und sie wird dies dann auf ihrem Blog zusammenstellen.
Das hört sich doch erst mal sehr interessant an. Also auf in den nächsten Zeitungsladen und erst mal die Zeitschrift begutachten. Bisher hatte ich sie nicht weiter beachtet.
Als ich das Cover gesehen habe, war es schon um mich geschehen:


Als ich das Bild gesehen habe, wusste ich: "Den muss ich backen"

Kurze Zeit später gab es auch schon eine Gelegenheit - meine Kollegin hatte Geburtstag - der perfekte Anlass!
Und so machte ich mich am Vortag auf den Kuchen zu backen. Keine so gute Idee, durch die langen Auskühlzeiten ist es schon schwierig nachmittags zu beginnen, damit man ihn früh mitnehmen kann. Ich hätte lieber einen Tag vorher beginnen sollen.
Aber der Cheesecake ist mir erst mal gelungen, das ist ja die Hauptsache!! Und er hat nicht so süß geschmeckt, wie man beim Anblick des Bildes meint.

Double Cheesecake mit Karamell- und Schokoguss

Öl für die Form
75 gr + 25 gr Butter
175 Erdnusskekse (da man das nicht besonders rausschmeckt, kann man auch andere verwenden)
800 gr Doppelrahmrischkäse
200 gr + 125 gr Zucker
30 gr Speisestärke
3 Eier (Gr. M)
40 gr Kakao
200gr + 75 gr + 100 gr Schlagsahne
100 gr Zartbitterschokolade
ca 10 gr Kokosfett

- Boden einer Springform mit Öl bestreichen
- 75 gr Butter schmelzen
- im Universalzerkleinerer die Kekse fein zerkleinern
- geschmolzene Butter dazu und gut mischen - geht auch gleich gut im Zerkleinerer
- die Masse in die Form geben und zu einem glatten Boden andrücken
- 30 min kalt stellen

- Frischkäse, 200 gr Zucker und Stärke kurz verrühren
- Eier dazu und kurz unterrühren
- 1/3 der Käsecreme abnehmen und mit dem Kakao mischen
- 200 gr Sahne steif schlagen
- 1/3 der Sahne unter die Kakaomasse rühren
- restliche Sahne unter die helle Käsecreme heben

- 2 Bahnen Alufolie über Kreuz legen
- die Form in die Mitte darauf stellen die Folie an der Außenwand der Form hochziehen und am oberen Rand umschlagen - Es soll kein Wasser in die Form eindringen können
- Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen

- die Kakao-Käse-Masse in die Springfprm geben und glatt streichen
- die Helle-Käse-Masse auf die Kakao-Masse geben und auch glatt streichen

- die Backform in eine feuerfeste Form oder in die Fettpfanne des Backofens stellen und so viel heißes Wasser reingießen, dass die Springform ca. 2,5 cm im Wasser steht
- ca. 1 Stunde backen, dann wackelt die Creme kaum noch, wenn man leicht daran rüttelt




- danach den Kuchen bei ausgeschaltetem Backofen  30 min ruhen lassen
- rausnehmen, die Folie entfernen und in der Form auskühlen lassen
- mit Frischhaltefolie bedeckt mind. 5 Stunden im Kühlschrank auskühlen lassen, am besten über Nacht (dafür hatte ich schon mal zu spät angefangen;-)

Karamellguss
- 125 gr Zucker hellgelb karamelisieren lassen
- vom Herd ziehen
- 25 gr Butter einrühren
- 75gr Sahne unterrühen
- bei mittlerer Hitze ca 2 min köcheln lassen - schön rühren
- es sol ein dickflüssiger Karamell entstehen
- etwas abkühlen lassen
- den Karamellguss auf den Kuchen streichen und ca. 20 min kalt stellen

Schokoguss
- 100 gr Sahne erhitzen
- Schokolade hacken
- Schoko und Kokofett unter die heiße Sahne rühren alles schmelzen lassen
- etwas abkühlen lassen
- schön gleichmäßig auf dem Karamellguss streichen und 30 min kalt stellen - fertig


Uns hat der Kuchen echt lecker geschmeckt, schön frisch nach dem Frischkäse und dann die Schoko und das Karamell. Auch nicht soooo süß.
Ich hatte allerdings den Eindruck, dass der Karamell etwas fester sein könnte, vielleicht hätte ich ihn noch länger kochen sollen, nach kurzer Zeit bei Zimmertemperatur lief er nämlich raus - sieht aber auch lecker aus:



Dienstag, 28. Januar 2014

Himbeer-Schoko-Cupcake

Im vorigen Post habe ich ja die italienische Meringue benötigt, allerdings nicht alles.
Den Rest habe ich im Topping für diesen Himbeer-Cupcake verarbeitet:



Himbeer-Schoko-Cupcake

130 gr dunkle Schokolade
3 Eier
130 gr Zucker
130 gr warme Butter
130 gr Weizenmehl
Himbeeren (alternativ TK)

- Schokolade hacken und im Wasserbad schmelzen
- Eier trennen, Eiweiß mit dem 1/2 Zucker zu Schnee schlagen
- in einer anderen Schüssel die Butter hellgelb mixen
- die geschmolzene Kuvertüre einrühren und ca. 1 min mixen, bis die Masse kalt ist
- die Eidotter einzeln einrühren, ebenso den Zucker mit unterrühren
- zum Schluß den Eischnee vorsichtig unterziehen
- die Masse in die Förmchen füllen und oben einige Himbeeren (4-5) legen
- das ganze bei 180°C Ober- und Unterhitze (vorheizen) ca. 30 min backen

Ich hatte nur TK-Himbeeren (im Januar sind die frischen noch nicht ganz reif), ich hatte auch nur 3 Stück obenauf gelegt und da ich die Förmchen sehr voll gefüllt hatte konnte ich sie nicht noch ein wenig reindrücken. Vielleicht hatte ich auch meinen Schnee zu steif geschlagen, denn die Himbeeren sind nicht ganz so versunken, wie ich es mir vorgestellt hatte.


Himbeer-Topping

 Für das Topping braucht man einen Himbeerpudding, den man am besten einen Tag vorher kocht.

Himbeerpudding

120 ml Himbeersirup
110 ml Schlagsahne
35 gr Zucker
25 gr Speisestärke
1 Eigelb

- Zucker, Schlagsahne, und 50 ml Himbeersirup in einem Topf aufkochen lassen
- restlichen Sirup mit Stärke und Eigelb glatt rühren - sehr glatt - das gibt sonst Klümpchen
- diese Masse in die aufkochende Sahne gießen und fleißig rühren, vom Herd nehmen und - rühren, nochmal kurz auf den Herd stellen und - rühren, dann ganz vom Herd nehmen und - rühren, rühren und - rühren
Dann in eine Schüssel füllen und am besten in den Kühlschrank stellen

120 gr Himbeeren (ich hatte mehr)
150 gr Himbeerpudding
60 gr Staubzucker
320 gr Mascarpone
250 gr Quark (20%)
120 gr italienische Meringue (hier schon mal beschrieben)

- die Himbeeren pürieren und durch ein Sieb streichen
- den kalten Pudding kurz cremig rühren
- Himbeerpüree und Staubzucker einrühren
- Mascarpone und Quark beimengen und cremig rühren
(Ich hatte etwas mehr Himbeerpüree genommen, damit es mehr nach Himbeer schmeckt)
- nun die Meringue mit der Hand vorsichtig unterheben
- in einen Spritzbeutel füllen und aufdressieren

Zur Deko hab ich noch Himbeerpüree drüber geträufelt und mit Geleeblumen verziert.

Der Kuchen schmeckt wunderbar schokoladig und dann dazu das cremige Himbeertopping - wunderbar!!!

Das Rezept hab ich mal wieder aus dem Buch "130 Gramm Liebe".


Mit einer Sache hab ich echt noch Riesenprobleme: die Fotos, mit unsrer Knipse sind echt keine besseren Aufnahmen drin, meist fehlt einfach das Licht. Meist hab ich die Fotos abends gemacht, wenn es dunkel ist, oder früh wenn es noch dunkel ist und selbst mit Nachbereitung find ich sie ein wenig zu dunkel, ich werd mal jemand fragen, der sich damit auskennt;-)

Montag, 20. Januar 2014

Donauwellen-Cupcakes

Letzte Woche bin ich mal wieder bei verschiedenen Blogs vorbeigesurft.
Und so bin ich mal wieder auf dem Blog Anna im Backwahn gewesen. Da hab ich schon einige Male vorbeigeschaut, aber diesmal bin ich länger hängen geblieben, hab viel gelesen  und bin gleich mal zu einer Cupcake Idee inspiriert worden: Donauwellen-Cupcakes,  von mir etwas anders interpretiert.
Diese Woche ergab sich gleich eine Gelegenheit und meine Kollegen waren mal wieder die Testesser:




Donauwellen Cupcakes

4 Eier
150 gr. Zucker
125 gr Mehl
1 Päckchen Backpulver
1/4 l Öl
1/4 l Eierlikör
2 Eßl Backkakao
Sauerkirschen
2 Eßl Milch

- Eier und Zucker richtig schön schaumig rühren
- Mehl und Backpulver mischen  und  abwechseln mit Öl und Eierlikör einrühren
- die Hälfte des Teiges in die Förmchen füllen
- in den restlichen Teig den Kakao  und die Milch einrühren und ebenfalls in die Förmchen füllen
- in jede Form 3 Kirschen geben und am besten ein klein wenig reindrücken damit sie dann schön versinken
- das ganze bei 170°C  ca. 20 min backen (Stäbchenprobe)
Das Grundrezept hab ich von Sarahs Blog



Eigentlich wird dann ja Buttercreme draufgestrichen, ich hab aber diesmal was anderes ausprobiert: eine italienische Meringue :

Italienische Meringue

Ich hab nicht gesamte Masse benötigt, der Rest war für andere Cupcakes (ich werde berichten!)

Dafür sollte man eine Küchenmaschine benutzen, sonst wird es echt mühsam

405 g Zucker
200 gr Eiklar
110 ml Wasser

- 330gr Zucker und Wasser zum kochen bringen
- ca. 4 min. kochen lassen, da passiert noch nichts
- inzwischen Eiweiß und den restlichen Zucker zu schönen festen Schnee schlagen, Maschine ausschalten

- den Zucker bis zum "Flug" kochen, d.h. 118 °C
- am besten ein Thermometer benutzen
- wenn der Zucker die Temperatur erreicht hat, die Küchenmaschine wieder anstellen und die Zuckerlösung ganz langsam im dünnen Strahl in die Eiweißmasse laufen lassen
- das Ganze nun ca. 40 min schlagen, bis die Masse kalt ist

Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und aufdressieren.



Danach hab ich die Cupcakes erst mal ein paar Stunden in den Kühlschrank gestellt.
Anschließend Kuchenglasur im Wasserbad schmelzen und die Baiserhaube eintauchen, etwas abtropfen lassen - fertig.
Das Rezept ist aus dem Buch 130 Gramm Liebe 

Die Meringue-Masse ist so wie man das von Schaumküssen kennt- fluffig und süß.

Ich fand den Cupcake lecker, der Teig ist schön locker und durch die Kirschen saftig, fruchtig.
Mir war die Baiser-Masse ein wenig zu süß, aber wer Schaumküsse mag, wird die Kombi lieben.
Wenn ich diese Cupcakes wieder mal backe, werd ich wieder Buttercreme nehmen.


Sonntag, 12. Januar 2014

Tomaten-Mozzarella-Cupcake mit Avocado-Topping

Eigentlich wollte ich das Rezept schon vor Silvester posten, aber ich hatte es dann doch nicht geschafft, aber die nächste Gelegenheit kommt bestimmt...

Dieses Rezept hab ich wieder aus den Buch "130 Gramm Liebe" und es ist auch wieder eine super Kombi und macht sich sicher ganz toll auf einem Buffet.


Tomaten-Mozzarella-Cupcake

160 ml Milch
80 ml Rapsöl
3 Eier
2 gr Salz
40 gr geriebener Parmesan
15 gr fein gehackte Petersilie
160 gr Mehl
12 gr Backpulver
120 gr klein gewürfelte Mozzarella
130 gr klein gewürfelte Tomaten

- Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen
- Milch, Öl, Eier, Salz, Parmesan und Petersilie kurz verrühren
- Mehl mit Backpulver vermischen und einrühren
- Mozzarella und Tomaten unterrühren
- in Förmchen füllen und ca. 35 min backen

Ich persönlich werd den Cupcake das nächste mal etwas stärker würzen, mir war es ein weinig zu fad.


Avocado-Topping

3 reife Avocados
450 gr Doppelrahm-Frischkäse
Saft einer Zitrone
1 TL Salz
2 TL bunter Pfeffer
12 Scheiben feurige Salami
12 kleine Stückchen Weichkäse

- Avocados schälen, entkernen und mit Zitronensaft pürieren
- mit Frischkäse, Salz, Pfeffer, langsam verrühren - fertig!

Man kann das Topping mit Chili oder mehr Pfeffer auch  noch schäfer abschmecken, wen man mag.

- nun alles in einen Spritzbeutel füllen und aufdressieren
- mit Salami und Weichkäse garnieren

Uns war die Toppingmenge zu viel, 2/3 würden uns beim nächsten Versuch reichen.
Ansonsten ist der Cupcake echt lecker.

Das Topping würde ich immer kurz vor dem Essen aufspritzen, steht Avocado zu lang wird sie graubraun und das sieht nicht schön aus.




Sonntag, 5. Januar 2014

Alt-Wien-Cupcake mit Schoko-Ganache Topping


Allen meinen Lesern ein frohes, vor allem gesundes neues Jahr!!

Da es schon erste Nachfragen gab: Ja ich hatte die herzhaften Spinat-Feta-Cupcakes mit Frischkäse-Topping zur Silvesterfeier mitgenommen.
Ich hätte ja gern ein richtig schönes Foto gemacht, allerdings ist mir das Topping nicht ganz so gelungen.
Beim großen Einkauf hatte ich den Frischkäse vergessen und als ich dann schnell noch losgegangen bin, gab es beim nahen Diskounter nur noch light-Frischkäse und der war sehr cremig. Dadurch ist das Topping nach meinem Geschmack zu flüssig geworden.
Aber es gibt noch ein "Gruppen-Bild":



Außerdem hatte ich noch schokoladige Cupcakes mitgenommen:



Das Rezept ist wieder aus dem Buch 130 Gramm Liebe.
Hier die Angaben, wie ich 24 Mini-Cupcakes gebacken habe.




Alt-Wien-Cupcake

70gr dunkle Kuvertüre
2 Eier
70 gr Staubzucker
70 gr zimmerwarme Butter
140 gr Mehl

- Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen
- Kuvertüre hacken und im Wasserbad schmelzen
- Eier trennen
- Eiweiß mit der Hälfte des Zuckers steif schlagen und kühl stellen
- Butter schön mixen bis sie hellbelb ist (ca. 2 min)
- geschmolzene Kuvertüre einrühren und mixen, bis die Masse kalt ist
- die Eigelb einzeln unterrühren
- restlichen Staubzucker einrühren
- Mehl kurz und vorsichtig unterrühren
- Eischnee vorsichtig unterheben
- Masse in die Förmchen einfüllen
- nun ca. 10 - 12 min backen.



Das Topping am besten am Vortag vorbereiten!

Schoko-Ganache-Topping

200 ml Sahne
300 gr dunkle Kuvertüre
1 EL Honig
1 TL Butter

- Kuvertüre hacken 
- Sahne aufkochen 
- die Sahne über die Kuvertüre gießen
- kurz warten, Butter und Honig dazugeben
- dann gründlich durchrühren - es muss eine schöne homogene Masse ergeben
- das ganze am besten über Nacht kalt stellen, aber nicht in den Kühlschrank sonst wird die Ganache steinhart und läss sich nicht mehr aufschlagen
- am nächsten Tag die Ganache  aufschlagen, so dass eine fluffige aber standfeste Creme entsteht
- die Ganach in einen Dressiersack füllen und auf die Cupcakes spritzen

Die Ganache war super schokoladig, allerdings war es mir ein wenig too much, deshalb werde ich beim nächsten Mal nur 200 gr Kuvertüre verwenden.



Die ganze Fuhre hatte ich in meine neuen Cupcake-Boxen verpackt. Diese habe ich bei reinbags gekauft.
damit war der Transport sehr einfach und ich musste nicht Angst haben, dass mir die Cupcakes umfallen.








Samstag, 28. Dezember 2013

Spinat-Feta Cupcake mit Lachs-Frischkäse Topping


Da nun Weihnachten vorbei ist, gilt es schon wieder an Silvester zu denken.
Wie wäre es mal mit herzhaften Cupcakes?

Ich hab sie schon einige Male probiert und sie sind immer gut angekommen.
Das Rezept habe ich aus dem Buch: "130 Gramm Liebe".
Ich hab sie als "normale" Cupcakes gemacht, dabei war mir die Topping-Menge, die im Buch angegeben wird, allerdings zuviel.
Mein Favorit ist dieser Cupcake aber als Mini!  Das ist so ein schöner kleiner Haps.
Das Bild ist allerdings nur von einem großen Cupcake.



Spinat-Feta-Cupcake

Das Rezept ist für 24 Mini´s:

55 gr TK-Spinat
75 gr  Feta
1 Ei
30 ml Öl
110 ml Buttermilch
1/2 TL Salz
Prise Pfeffer
75 gr Mehl
1 TL Backpulver

Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen

- TK-Spinat auftauen und fein hacken,
- Feta pürieren und mit dem Spinat mischen
- Ei, Öl, Buttermilch, Salz und Pfeffer gründlich mixen
- Mehl u. Backpulver mischen und auf niedriger Stufe schnell unterrühren
- per Hand Spinat-Feta-Mischung unterheben
- Masse in Bäckförmchen füllen und ca. 15 min backen.

Meine ersten Versuche hab ich mit normalen Papierförmchen gemacht, hatte allerdings das Problem, dass man den Kuchen schlecht vom Papier abbekommt. Durch den Käse klebt das ein wenig am Papier.
Ich hab es als nächstes mit Backtrennspray in der Form und ohne Papierförmchen versucht und es ist super geworden, der Kuchen löst sich superleicht aus der Form und kann dann in ein Papierförmchen gestellt werden und lässt sich sehr gut essen.

Nun zum Topping:

Frischkäse-Lachs-Topping

 40 gr Räucherlachs
2 EL Zitronensaft
150 gr Frischkäse
1,5 EL  fein gehackter Dill
75 gr Quark
30 gr Sauerrahm
20 gr. Meerrettich
Salz
Pfeffer

etwas Räucherlachs und Dill für die Deko

- Lachs mit Zitronensaft pürieren
- Frischkäse kurz (10 Sek) cremig aufmixen
- alle Zutaten unterrühren und wieder ca 10 Sek mixen - fertig

Ich hab noch ein wenig Pulvergelantine untergerührt um sicher zu gehen, dass das Topping schön standhaft bleibt.

Dann die Masse in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle (13 mm) füllen und aufdressieren. Oben mit kleine Stückchen Räucherlachs und Dill ausgarnieren - mmmmh lecker!!

Ich werd sie auf jeden Fall zu unserer Silvester-Feier mitnehmen!


Hier noch das Foto von einer Mini-Ausführung:


Freitag, 27. Dezember 2013

130 Gramm Liebe

Heute will ich mal ein Buch vorstellen, was mich in diesem Jahr immer wieder begleitet hat und von dem ich echt begeistert bin.
Nicht alles ist bisher so gelungen wie ich es haben wollte, aber ich übe weiter ;-)....

Es handelt sich um das Buch:

"130 Gramm Liebe  Cupkakes, die glücklich machen" von Renate Gruber, erschienen im Brandstätter Verlag




Durch das Stöbern auf einigen Blogs bin ich erstmals auf Cupcakes gestoßen.
Dabei wurde ich auf das Buch aufmerksam, was immer wieder sehr gelobt und ich echt neugierig wurde.

Als das Päckchen ankam hab ich nur kurz mal reingeschaut - war echt schwer standhaft zu bleiben!
Abends war es dann soweit, ich hab mir Zeit genommen und das Buch von vorn bis hinten in aller Ruhe angeschaut und durchgelesen.
Dabei hab ich nicht jedes Rezept durchgelesen, sondern die vielen Randbemerkungen und Tipps.
Und ich hab mich aus dem Stand in das Buch verliebt!! Es ist unheimlich liebevoll gestaltet, das liegt sicherlich auch daran, dass Renate Gruber Grafikdesignerin ist. Kurzum es ist sowas wie meine "Cupcake-Bibel" geworden.

Frau Gruber hatte das erste Cupcakes-Café in Wien, inzwischen hat sie drei Cafe´s, mit Cupcakes, wunderschönen Motivtorten und teilweise auch mit herzhaften Speisen.
In dem Buch sind einige Fotos vom Café und immer wenn ich  mir die anschaue weiß ich das steht auf meiner To-do-Liste ganz oben, da möcht ich mal hin:




Das ist doch echt zuckersüüüß...


Immer wieder gibt es sehr nützliche Tipps und Kniffe die hilfreich sind:





Das Buch unterscheidet sich dahingehend, das die Cake-Rezepte und die Toppings jeweils einzeln vorgestellt werden. Dabei gibt es immer eine Empfehlung was zueinander passt.


.


Was mir auch sehr gut gefällt: die Toppings sind nicht so pappsüsse Buttercremes oder Sahnehäubchen, sondern die Basis bildet dabei meist Mascarpone und Quark.
Die kleinen Kuchen, hier Sponges genannt, sind sehr leicht nachzubacken, bei den Toppings habe ich manchmal das Gefühl sie könnten etwas standfester sein, aber wie gesagt ich übe noch.


Außerdem gibt es einige tolle Deko-Ideen für die Cupcakes. Die Seite mit den Zitronenherzen hatte es mir sofort angetan, das war das erste was ich probiert hatte.
Nach der Anleitung im Buch (mit Agar-Agar) ist es bei mir zwar nichts geworden, aber der zweite Versuch (mit Gelantine) klappte super und sah auch sehr schön aus.

Neben süßen Cupcakes gibt es auch Rezepte von herzhaften Cupcakes, die sich nicht hinter den süßen Schwestern verstecken müssen :


Den hier gezeigten Cupcake werd ich in meinem nächten Post vorstellen - lasst euch überraschen!

Alles in allem gefällt mir das Buch immer wieder sehr gut und ich kann es nur empfehlen!!

Sonntag, 15. Dezember 2013

Rindfleisch balinesische Art

Wer mich kennt, weiß, ich hab ein Faible für Asien und liebe asiatisches Essen.
Nach unseren ersten Asienurlaub 1995 auf Bali hab ich mir das Kochbuch "Indonesien" aus dem Verlag Gräfe & Unzer gekauft und auch schon vieles daraus gekocht. Damals war es echt schwer die Zutaten zu bekommen, das ging schon bei frischem Ingwer los.... Inzwischen gibt es auch bei uns asiatische Supermärkte oder man kann im Internet bestellen.

Als wir überlegt haben was es am Wochenende zu Essen geben soll, hat mein Mann sich wieder mal das balinesische Rindfleisch gewünscht - und diesmal wurde er erhört ;-)



Rindfleisch balinesischer Art

1 EL Tamarindenmus (oder auch Tamarindenmark - muss dann aber eingeweicht werden)
750 gr Rinderfilet oder Roastbeef
1/4 Bund Frühlingszwiebeln
2 - 3 Knoblauchzehen
1 Stück frischen Ingwer (4 cm)
2 Stengel frisches Zitronengras
1/2 TL Terasi (Garnelenpaste)
2 - 3 Öl
2 EL Kecap manis (süße Sojasauce)
1 TL Sambal Ulek (Sambal oelek)
Salz

- Fleisch quer zur Faser fein schnetzeln
- Frühlingszwiebeln waschen putzen und schräg in feine Ringe schneiden - einige rüne Zwiebelringe zur
  Garnierung beiseite stellen
- Knoblauch schälen, Keim raus und fein reiben (ich nehm die Parmesanreibe)
- Ingwer schälen und auch fein reiben
- vom Zitronengras den unteren dicken Teil der beiden Stengel kleinhacken
- Terasi mit dem Löffelrücken zerdrücken
- Tamarindenmus mit 150 ml warmen Wasser verrühren

- Öl im Wok erhitzen
- Zwiebelringe, Zitronengras und Ingwer unter rühren ca. 3 min glasig braten
- das Ganze zur Seite schieben oder rausnehmen
- das Rindfleisch portionsweise bei starker Hitze anbraten - ca. 10 min
- dann mit Tamarindensaft und Kecap manis ablöschen
- alle übrigen Zutaten unterrühren
- alles bei milder Hitze zugedeckt ca. 10 min schmoren lasssen
- dann noch mit Salz  würzen - fertig.



Durch das Sambal ulek erhält man die Schärfe, von der Tamarinde eine leichte Säure - sehr lecker.
Und das Beste ist, in Indonesien ißt man mit Gabel und Löffel, d.h. auch der europäische, der Stäbchen nicht mächtige Esser muss nicht verhungern ;-)


Freitag, 13. Dezember 2013

Butterplätzchen und Kokosmakronen


Weihnachten rückt immer näher - Zeit mal einen Blick auf unseren Plätzchenteller zu werfen.

Für mich gehören zur Weihnachtszeit unbedingt die Butterplätzchen, wie sie meine Mutter immer backt.
Als wir Kinder waren, musste sie immer die Schüssel mit den Plätzchen auf den Küchenschrank in Sicherheit bringen - da kamen wir nicht so schnell hin - allerdings hatten wir auch unsere Mittel und wege ;-)


Butterplätzchen

250 gr Butter
150 gr Staubzucker
350 gr Mehl
4 Eigelb

- alle Zutaten zu einem Teig verkneten und für einige Zeit in den Kühlschrank stellen
- dann den Teig ausrollen  und Plätzchen ausstechen
- die Plätzchen dann  bei ca. 180°C goldgelb backen - immer mal schauen, so ca. 15 min

Man kann die Plätzchen noch mit Eigelb bestreichen, dann glänzen sie schön.
Die Plätzchen können auch nach Belieben verziert werden, wir essen sie allerdings am liebsten pur - purer Genuss also ;-)


Nun hat man 4 Eiweiß übrig, also bietet es sich an, gleich noch ein paar Kokosmakronen zu backen.
Das ist eine tolle "Resteverwertung" und lecker sind sie natürlich auch.




Kokosmakronen

5 Eiweiß
150 gr Zucker *
  65 gr. Quark
1 Eigelb
200 gr Kokosflocken
Oblaten

- Backofen auf 150°C vorheizen
- die Eiweiße steif schlagen
- Zucker einrieseln lassen
- Quark und Eigelb verrühren und unter den Eischnee ziehen
- die Kokosflocken unterheben
- die Oblaten auf ein Backblech auslegen
- mit einem Löffel kleine Häufchen auf die Oblaten setzen, oder die Masse in einem Spritzbeutel füllen und 
   auf die Oblaten spritzen - das geht besser.
 Diesmal hab ich die Makronen noch mit geschmolzener Kuvertüre verziert.

 * man kann auch noch Vanillezucker mit verwenden, da aber in meiner Zuckerdose immer auch Vanilleschoten sind hab ich "nur" Vanillezucker


Durch den Quark sind die Makronen schön saftig. Bei den meisten Rezepten sind die Makronen nur aus Eiweiß, Zucker und Kokosflocken, da waren sie mir immer zu trocken, durch den Quark passiert das nicht.

Dienstag, 10. Dezember 2013

Himbeertörtchen mit Dekorbiskuit





Nachdem ich in der Backshow "Tortenschlacht" das erste Mal Dekorbiskuit gesehen habe, wollte ich es auch unbedingt mal ausprobieren.
Da wir von einem Bürostandort zu einem anderen gezogen sind, bot sich doch gleich mal eine Gelegenheit das zu testen:

Dekorbiskuit:
                      30 gr weiche Butter
                      30 gr Puderzucker
                      30 gr Mehl
                      1 Eiweiß

- die Zutaten miteinander verrühren und einfärben

Anschließend hab ich das ganze in einem Spritzbeutel gefüllt und nur eine kleine Ecke abgeschnitten.
Ich wollte den Schriftzug "Willkommen" auf dem Biskuit haben, also musste ich nur das spiegelverkehrt auf das Backpapier schreiben. Das ist gar nicht schwer, meine Theorie ist, das das jeder hinkriegt - einfach den Stift in die linke Hand und losschreiben - funktioniert super.
Und so sah das Ergebnis aus:


Das Ganze kommt nun für mindestens 30 min in den Gefrierschrank.

Für den Biskuit nehm ich mein ultimatives Rezept, das hab ich von "Essen und Trinken"

Biskuitrolle:
                   4 Eier
                   1 Prise Salz
                   100 gr Zucker
                   100 gr Mehl
                   Zucker zum Bestreuen

-  die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen, dabei langsam den Zucker einrieseln lassen,
   die Masse muss dick-cremig sein.
-  nun die Eigelbe kurz unterrühren.
-  das Mehl drüber sieben und vorsichtig unterheben

-  den Teig  anschließend auf das Backblech mit der gefrorenen Schrift streichen
-  der Biskuit im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober- und Unterhitze ca. 8-12 min
   backen.

Das Ganze schön im Blick behalten. Der Biskuit ist fertig, wenn er auf Fingerdruck leicht zurückfedert.
Dann die Biskuitplatte auf ein angefeuchtetes, mit Zucker bestreues Küchentuch stürzen und das Backpapier ablösen.
Nun sieht das Ganze so aus:


Ich hatte nebenbei noch eine zweite Biskuitplatte gebacken, daraus hab ich die Böden für die Törtchen ausgestochen.
Den Dekorbiskuit hab in Streifen geschnitten und in einem Dessertring am Rand entlang gelegt. In die Mitte kommt dann der ausgestochene Boden

Himbeer-Mousse

1 Pack TK-Himbeeren
Puderzucker nach Geschmack
1 Becher Sahne
2 Eiweiß
5 Blatt Gelantine

- die Himbeeren antauen lassen und mit dem Puderzucker pürieren
- das Himbeerpüree durch ein Sieb streichen
- Gelantine einweichen
- die Sahne steif schlagen
- die Eiweiße ebenfalls steif schlagen
- die Gelantine mit wenig Wasser erwärmen und auflösen
- um die Gelantine abzukühlen und Klümpchen zu vermeiden, löffelweise etwas von dem Himbeerpüree in
  die Gelantine rühren
- in einer Schüssel etwas Himbeerpüree unter die Sahne heben
(Ich hatte noch 2 Eßl. Mascarpone in das Himbeerpüree gerührt - keine gute Idee, - es wurde ein wenig klumpig, ich hätte es anders herum machen sollen.)
-  nun das Himbeer-Gelantine-Gemisch unterheben
Ich hab dann noch mehr Himbeerpüree untergehoben weil es mir anfangs zu wenig war. Insgesamt hab ich so etwas 300 gr benötigt.
- zum Schluss den Eischnee unterziehen

- die Mousse nun in die Törtchen füllen, oben glatt abziehen und ab in den Kühlschrank
- nach ca. 2 Stunden ein Blatt Gelantine einweichen
- die eingeweichte Gelantine auflösen und mit ein wenig Himbeerpüree verrühren
- auf jedes Törtchen eine Klecks von der Masse geben und nochmals in den Kühlschrank



Meinen Kollegen hat es ganz gut geschmeckt und ich fand die Mousse sehr schön fluffig.
Und der Dekorbiskuit macht echt was her und ich werd das sicher mal wieder probieren, dann mit einem anderen Muster, sicherlich auch mal mehrfarbig.



Montag, 2. Dezember 2013

Warmer Schokoladenkuchen mit Himbeersoße



 

Rezept für 10 Personen

Zutaten:
 Ganache:
   120 gr Kuvertüre (50 - 70 % Kakaoanteil)
     90 gr Sahne
       4 cl Cointreau

 Schokokuchen:
    340 gr Butter
    260 gr Kuvertüre
        8     Eier
      60 gr Zucker
    140 gr Mehl

Himbeersoße

   400 gr Himbeeren TK
     40 gr Puderzucker
     Saft einer Limette

Für den Schokokern stellt man erst mal eine Ganache her.
Dazu wird zuerst die Kuvertüre fein gehackt. Die Sahne wird aufgekocht und dann über die Kuvertüre gegossen. Nun  kurz warten, bis die Kuvertüre geschmolzen ist, dann den Cointreau dazu (kann man aber auch weglassen, wenn man keinen Alkohol möchte) und dann das ganze umrühren, damit eine cremige Masse entsteht. Die in eine Dose oder Tüte füllen und tiefgefrieren.

Für den Schokokuchen die Butter und die Kuvertüre schmelzen
Dann die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen - aber richtig schaumig, die Masse muss deutlich an Volumen zulegen und ganz hellgelb sein, dann ist die Masse schön fluffig  und hat eine gute Standfestigkeit.
Dann wird, am besten mit einem Spatel die Kuvertüre/Butter-Masse untergehoben, zum Schluss noch das Mehl sieben und unterheben.

Die Förmchen (z.B. Ragout fin-Förmchen oder auch Muffin-Form) mit flüssiger Butter auspineln und mit Zucher bestreuen.

Die Ganache in Würfel schneiden. Die Hälfte des Schokokuchens in die Form füllen, Ganachewürfel draufsetzen und dann den Rest des Kuchenteiges drauf.





Bei ca. 220 °C ca. 15 min backen und gleich stürzen - Aber Vorsicht sehr heiß!!

Für die Himbeersoße die Himbeeren antauen lassen, mit dem Puderzucker und dem Limettensaft fein pürieren und durch ein Sieb streichen -Fertig.

Das Ganze kann man auch super vorbereiten, sowohl die Soße als auch den Kuchen kann man eingefrieren.
Den Kuchen dann einfach 1/2 Stunde vorher aus dem Frost nehmen und dann ein klein wenig länger backen.

Das Rezept hab ich bei einem Kochkurs bei Feinkost Richter in Chemnitz kennengelernt.

Sonntag, 1. Dezember 2013

Chaostag - Tag 0

Tag 0, Sonntag, 24.03.2013

5:00 Uhr - der Wecker klingelt, mehr Zeit zum schlafen ist nicht drin.
Aber ich hab gut geschlafen, keine Spur von Aufgeregtheit, wahrscheinlich war ich auch viel zu müde dazu.
Also nachdem im Bad die Nacht abgeschüttelt ist gehts los-  
Zuerst mach ich eine Buttercreme für die Eclairs - dazwischen die Eclairs und die Windbeutel aufschneiden. Nun können die Eclairs gefüllt werden, zudecken und fertig. 

Jetzt Qimiq aufschlagen und die Windbeutel damit füllen und dann mit Puderzucker bestäuben - sieht richtig gut aus.


Nun sind die ganzen Fressalien weitgehend abgehakt.
Noch die Blumen in die Tischdeko und den Blick über die Tafel schweifen lassen - zufrieden!!


Jetz wird erst mal gefrühstückt.
Danach noch ein paar letzte Handgriffe: das Geschirr bereitstellen, Brot bereitlegen usw.
Anschließend machen wir uns schick und um kurz vor 9 fahren wir pünktlich los. 
Es ist saukalt und es weht ein eisiger Wind.
Nach der Konfirmation in der Kirche, geht es nach Hause.
Meine Freundin ist schon vor Ort und nimmt die Gäste in Empfang, bietet Getränke an.
Für den großen Hunger stehen auf der Tafel  kleine Schälchen mit Speckfett und das Vollkornbaguette bereit.

Nachdem wir auf unsen Konfirmanten anestoßen haben, geht es los mit dem Essen.

Das Mangochutney wärm ich vorsichtig auf, den Ziegenfrischkäse im Kataifiteig kommt in den Backofen, dadurch wird alles schön warm und der Teig schön knusprig.

Zum Anrichten kommt Mangochutney auf den Teller und in die Mitte der Ziegenfrischkäse.
Ein Foto hab ich leider vergessen zu machen, ich hab nur eine miese Fotomontage ;-) soviel Chutney war nicht auf dem Teller.



Die Vorspeise kommt wider Erwarten sehr gut an. Ich hatte einige Bedenken -Ziegenfrischkäse ist nicht jedermanns Sache.

Inzwischen hat meine Freundin begonnen die in Scheiben geschnittenen Semmelknödel in Butter kurz von beiden Seiten anzubraten.  Die Scheiben kommen dann mit in den Backofen, wo schon die Crepinette bei 80 Grad gar ziehen soll.
Die Bohnen werden blanchiert und noch in Zwiebel- und Speckwürfel geschwenkt.
Ich hatte mir einen Speisenwärmer besorgt, da geb ich die Bohnen rein, damit sie warm bleiben.

Dann kann angerichtet werden:



Die Crepinette ist richtig schön rosa geworden.

Nun das Dessert - das kommt für 20 min. in den Backofen und sieht fertig so aus:


Das Himbeerpüree hatte ich schon vor 2 Wochen vorbereitet.

Damit war das Mittagessen erst mal geschafft!

Zum Kaffeetrinken gab es folgendes Kuchenbuffet:






Wer wollte konnte noch zum Abendessen bleiben, allerdings waren wir da nicht mehr so viele.
Dafür hatte ich folgendes vorbereitet.
                                                        Gulaschsuppe
                                                        Schichtsalat
                                                        Baguette
und wir hatten noch das Speckfett und das Vollkornbaguette.
Allerdings waren alle so satt, dass nicht so viel gegessen wurde.

So damit waren meine Chaostage geschafft. Es war streßig, aber es hat auch Spaß gemacht.
An die Pannen erinnere ich mich auch nicht mehr ;-)

Ich war mit dem Ergebnis zufrieden und mein Sohn auch, das ist doch die Hauptsache.