Heute nun wie im letzten Post versprochen, heute das Rezept von dem superleckeren Brotrad.
Passt richtig schön zum Grillen, macht aber sicher auch solo mit einem Salat und einem Bier eine gute Figur.
Zutaten Teig:
1/2 Würfel frische Hefe (21 g)
2 EL Honig
50 ml warme Wasser
120 lauwarme Milch
400 g Weizenmehl Typ 550
2 Eier
30 g warme Butter (ich: Bärlauchbutter)
Zuerst die Hefe mit dem Honig und dem lauwarmen Wasser in einer großen Schüssel verrühren, bis alles aufgelöst ist.
Dann die restlichen Zutaten dazugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten (lassen).
Die Schüssel mit dem Teig mit Frischhaltefolie abdecken und ca. 40 min gehen lassen.
In der Zwischnzeit die Füllung vorbereiten:
Zutaten Füllung
100 g Pesto
50 g magerer Schinken
50 g geräucherten Bauspeck
1 Bund Frühlingszwiebeln
150 g geriebener Käse (ich: Mozzarella und Gouda gemischt)
Den Schinken in Streifen schneiden und in einer Pfanne ohne Fett knusprig anbraten.
Die Lauchzwiebeln putzen und in dünne Ringe schneiden.
Nach der Gehzeit den Teig zu einem Rechteck ausrollen und mit dem Pesto komplett einsteichen.
Nun den Schinken, die Zwiebeln und zum Schluss den Käse darauf vereilen und alles ein wenig andrücken, entweder mit den Händen oder auch mit einem Nudelholz.
Den Teig in ca. 3 cm breiten Streifen schneiden und in der Mitte halbieren, sonst geht es zu schwer aufzurollen.
Nun eine Tarteform fetten und den ersten Streifen locker aufrollen und in die Mitte der Form setzen.
Den nächsten Streifen an das Ende der Schnecke setzen und ringsrum wickeln. So nun mit allen Streifen verfahren, bis die Form gefüllt ist.
Nochmals mit Folie abdecken und 30 min gehen lassen.
Inzwischen den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Das Brotrad etwa 25 - 30 min goldgelb backen, falls es zu dunkel wird, einfach mit Backpapier abdecken.
Bei mir ist Teig wunderbar aufgegangen, dadurch war das Brotrad super fluffig und ist auch sehr gut angekommen. Ich könnte mit auch vorstellen, die Streifen einzeln aufzurollen und wie Rosetten nebeneinander setzen, sieht bestimmt hübsch aus.
Montag, 17. August 2015
Sonntag, 9. August 2015
Französisches Baguette
Dieses Jahr haben wir ja einen echt schönen Sommer, so dass man sogar hier bei uns im Erzgebirge an mehr als 5 Sommerabenden ohne Jacke draußen sitzen kann. Okay dafür ärgern uns halt die Wespen etwas mehr, aber irgendeinen Haken gibt es ja immer.
Wenn es aber so schön warm ist hab ich echt keine Lust zum Backen, da ist es so schon heiß und dann noch der warme Backofen...
Letzte Woche allerdings waren wir zum Grillen eingeladen und da hab ich mich gleich für´s Brot gemeldet, denn ich hatte im Hinterkopf noch ein paar Rezepte die ich ausprobieren wollte.
Zum einen hatte ich schon im letzten Sommer in Sarah´s "Knusperstübchen" ein leckeres Brotrad gesehen (der Post kommt noch) zum anderen sollte es noch ein Baguette sein.
Ich hab mich ja noch nicht so viel mit Brot beschäftigt, vor allem an Sauerteig hab ich mich noch nicht rangetraut. Bei der wenigen Recherche die ich betrieben habe, bin ich immer mal wieder auf den "Plötzblog" von Lutz Geissler (der sogar ganz in meiner Nähe wohnt) gestoßen und ein Brötchenrezept hab ich auch schon mal nachgebacken. Wie gesagt soviel hab ich mich nicht damit beschäftigt und wenn ich die Rezepte gelesen hab, erschien mir alles zu kompliziert und ich hab mich nicht rangetraut.
Im Frühjahr gab es dann in der Zeischrift "BEEF" einen Artikel über Brot und extra für die Zeischrift hatte Lutz Geissler einige Rezept entwickelt. Das hat mich nicht mehr so richtig losgelassen und letzte Woche hab ich mich an das französische Bagutte gewagt - und bin auch ganz zufrieden.
Wenn man so die Zeiten liest, ist man erst mal von 30 Stunden abgeschreckt, aber letztendlich ist die reine Arbeitszeit gar nicht so aufwendig. Lasst euch von der langen Zeit ja nicht abschrecken, es lohnt sich!!
Französisches Baguette
Zutaten:
Vorteig:
100 g Weizenmehl
100 g Wasser (18 -20 °C)
1 g frische Hefe
Autolyseteig:
400 g Weizenmehl, Type 550
225 g Wasser
Hauptteig:
4 frische Hefe
10 g Salz
- Zuerst wird der Vorteig angesetzt. Dazu habe ich die Hefe im Wasser aufgelöst und dann mit dem Mehl vermischt. Das Ganze am besten gleich in einer Plastikdose machen, da kann man den Teig schön luftdicht verpacken. Den Vorteig nun 2 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen und anschließend für 24 Stunden in den Kühlschrank.
Danach ist der Teig von Blasen durchsetzt und richt fruchtig, genau wie Herr Geissler es beschrieben hat.
Nachdem der Vorteig schon mal 12 Stunden im Kühlschrank verbracht hat, ist es an der Zeit den Autolyseteig anzurühren. Ich hab das gleich in der Schüssel meiner Küchenmaschine gemacht, damit ich dort gleich weiterkneten kann.
Also für den Autolyseteig wird Mehl und Wasser mit einem Löffel zu einem recht festen, und ein wenig klebrigen Teig verrührt, ich hab zum Schluss dann mit den Händen leicht nachgeholfen.
Den Teig nun luftdicht verpacken und 12 Stundenruhen lassen.
Damit sind nach 26 Stunden beide Teige bereit um sich gemeinsam von der Küchenmaschine, oder per Hand vereinen zu lassen. Dazu kommen noch die restliche Hefe und das Salz und dann darf meine Maschine den Teig für 6 min auf niedrigster Stufe und dann noch mal 2 min auf der nächsten Stufe kneten. Der Teig ist nun leicht klebrig und nicht zu fest.
Nun die Schüssel luftdicht abdecken und den Teig 3 Stunden ruhen lassen. In den ersten 2 Stunden wird der Teig aller 30 min durchgekneten. Auch dass durfte meine Küchenmaschine machen und das hat mich echt fasziniert. Der Teig war ja ein wenig klebrig, wenn die Maschine aber anfing zu kneten hat sich der Teig wunderbar von der Schüssel gelöst und er hat so richtig schön geglänzt. Ich glaube mit den Händen kneten gestaltet sich da ein weing schwieriger.
Die letzte Stunde wird der Teig dann in Ruhe gelassen, da geht er auch noch ein wenig auf und ist wie beschrieben, feucht glänzend, von Blasen durchzogen und straff:
Jetzt kam für mich der schwierigste Teil und ich sage es gleich, so richtig schön gelungen ist es mit nicht - die Baguettes formen.
Dazu wird der Teig in 3 gleiche Teile geteilt, dann vorsichtig aber auch straff zu 20 cm langen Zylindern formen, dann zu ca. 30 cm langen Baguettes formen.
Auf dem Youtube-Kanal von Lutz Geissler zeigt er es ganz wunderbar, schaut es euch an. Es sieht auch echt ganz easy aus, aber wie gesagt ich war mit meiner Leistung nicht wirklich zufrieden. Hier der Link: Baguettes formen.
Die Teigling werden dann mit der glatten Seite nach oben auf ein bemehltes Tuch (eigentlich Bäckerleinen, das hatte ich aber nicht, hab ein Baumwolltuch genommen) gelegt und bei ca. 24 °C für 30 min gehen lassen.
Inzwischen schon mal den Backofen und Backblech, besser noch einen Backstein vorheizen, damit er zum Backen warm genug ist - 250 °C Ober- und Unterhitze.
Am Ende der Teigreifezeit, die Teiglinge mit der glatten Seite nach unten auf das Backblech setzen, Achtung heiß! Dazu nimmt man am besten eine längliches Brett oder einen Backschieber, ich hatte das alles nicht, entsprechend sah es halt aus.
Nun mit einer flach gehaltenen Rasierklinge die Baguettes einschneiden.
Anschließend die Baguettes schnell in den heißen Ofen schieben. Nach 2 min etwas Dampf erzeugen, ich nehm dazu einen Blumensprüher und sprühe vor allem unten in den heißen Backraum.
Die Baguettes werden insgesamt 20 min gebacken. 5 min vor dem Ende der Backzeut den Dampf ablassen, in dem man die Backofentür ein Stück öffnet.
Nach der Backzeit die Brote auf einem Gitter abkühlen lassen.
Es duftete herrlich in meiner Küche!
Wenn man so was langwieriges macht, hat man ja ein wenig Angst ob sich der Aufwand lohnt und in diesem Fall würde ich sagen:" JA!" Die Baguettes waren wunderschön knuspig, schön großporig und lecker! Die mach ich wieder mal, nur mit der Zeit muss man schauen, dass alles so einzurichten geht, damit man die Zeiten so hinkriegt.
Hier mal so ungefähr meine Zeiten, die hab ich auch nur so einhalten können weil mein Maxi S Ferien hatte ;-(
Freitag: 6:00 Uhr Vorteig ansetzen
8:00 Uhr Vorteig in den Kühlschrank
20:00 Uhr Autolyeteig machen
Samstag: 8:00 Uhr Hauptteig kneten lassen
8:40 Uhr kneten
9:10 Uhr kneten
9:45 Uhr kneten
10:15 Uhr kneten
11:15 Uhr Baguettes formen
12:00 Uhr backen
Wenn es aber so schön warm ist hab ich echt keine Lust zum Backen, da ist es so schon heiß und dann noch der warme Backofen...
Letzte Woche allerdings waren wir zum Grillen eingeladen und da hab ich mich gleich für´s Brot gemeldet, denn ich hatte im Hinterkopf noch ein paar Rezepte die ich ausprobieren wollte.
Zum einen hatte ich schon im letzten Sommer in Sarah´s "Knusperstübchen" ein leckeres Brotrad gesehen (der Post kommt noch) zum anderen sollte es noch ein Baguette sein.
Ich hab mich ja noch nicht so viel mit Brot beschäftigt, vor allem an Sauerteig hab ich mich noch nicht rangetraut. Bei der wenigen Recherche die ich betrieben habe, bin ich immer mal wieder auf den "Plötzblog" von Lutz Geissler (der sogar ganz in meiner Nähe wohnt) gestoßen und ein Brötchenrezept hab ich auch schon mal nachgebacken. Wie gesagt soviel hab ich mich nicht damit beschäftigt und wenn ich die Rezepte gelesen hab, erschien mir alles zu kompliziert und ich hab mich nicht rangetraut.
Im Frühjahr gab es dann in der Zeischrift "BEEF" einen Artikel über Brot und extra für die Zeischrift hatte Lutz Geissler einige Rezept entwickelt. Das hat mich nicht mehr so richtig losgelassen und letzte Woche hab ich mich an das französische Bagutte gewagt - und bin auch ganz zufrieden.
Wenn man so die Zeiten liest, ist man erst mal von 30 Stunden abgeschreckt, aber letztendlich ist die reine Arbeitszeit gar nicht so aufwendig. Lasst euch von der langen Zeit ja nicht abschrecken, es lohnt sich!!
Französisches Baguette
Zutaten:
Vorteig:
100 g Weizenmehl
100 g Wasser (18 -20 °C)
1 g frische Hefe
Autolyseteig:
400 g Weizenmehl, Type 550
225 g Wasser
Hauptteig:
4 frische Hefe
10 g Salz
- Zuerst wird der Vorteig angesetzt. Dazu habe ich die Hefe im Wasser aufgelöst und dann mit dem Mehl vermischt. Das Ganze am besten gleich in einer Plastikdose machen, da kann man den Teig schön luftdicht verpacken. Den Vorteig nun 2 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen und anschließend für 24 Stunden in den Kühlschrank.
Danach ist der Teig von Blasen durchsetzt und richt fruchtig, genau wie Herr Geissler es beschrieben hat.
Nachdem der Vorteig schon mal 12 Stunden im Kühlschrank verbracht hat, ist es an der Zeit den Autolyseteig anzurühren. Ich hab das gleich in der Schüssel meiner Küchenmaschine gemacht, damit ich dort gleich weiterkneten kann.
Also für den Autolyseteig wird Mehl und Wasser mit einem Löffel zu einem recht festen, und ein wenig klebrigen Teig verrührt, ich hab zum Schluss dann mit den Händen leicht nachgeholfen.
Den Teig nun luftdicht verpacken und 12 Stundenruhen lassen.
Damit sind nach 26 Stunden beide Teige bereit um sich gemeinsam von der Küchenmaschine, oder per Hand vereinen zu lassen. Dazu kommen noch die restliche Hefe und das Salz und dann darf meine Maschine den Teig für 6 min auf niedrigster Stufe und dann noch mal 2 min auf der nächsten Stufe kneten. Der Teig ist nun leicht klebrig und nicht zu fest.
Nun die Schüssel luftdicht abdecken und den Teig 3 Stunden ruhen lassen. In den ersten 2 Stunden wird der Teig aller 30 min durchgekneten. Auch dass durfte meine Küchenmaschine machen und das hat mich echt fasziniert. Der Teig war ja ein wenig klebrig, wenn die Maschine aber anfing zu kneten hat sich der Teig wunderbar von der Schüssel gelöst und er hat so richtig schön geglänzt. Ich glaube mit den Händen kneten gestaltet sich da ein weing schwieriger.
Die letzte Stunde wird der Teig dann in Ruhe gelassen, da geht er auch noch ein wenig auf und ist wie beschrieben, feucht glänzend, von Blasen durchzogen und straff:
Jetzt kam für mich der schwierigste Teil und ich sage es gleich, so richtig schön gelungen ist es mit nicht - die Baguettes formen.
Dazu wird der Teig in 3 gleiche Teile geteilt, dann vorsichtig aber auch straff zu 20 cm langen Zylindern formen, dann zu ca. 30 cm langen Baguettes formen.
Auf dem Youtube-Kanal von Lutz Geissler zeigt er es ganz wunderbar, schaut es euch an. Es sieht auch echt ganz easy aus, aber wie gesagt ich war mit meiner Leistung nicht wirklich zufrieden. Hier der Link: Baguettes formen.
Die Teigling werden dann mit der glatten Seite nach oben auf ein bemehltes Tuch (eigentlich Bäckerleinen, das hatte ich aber nicht, hab ein Baumwolltuch genommen) gelegt und bei ca. 24 °C für 30 min gehen lassen.
Inzwischen schon mal den Backofen und Backblech, besser noch einen Backstein vorheizen, damit er zum Backen warm genug ist - 250 °C Ober- und Unterhitze.
Am Ende der Teigreifezeit, die Teiglinge mit der glatten Seite nach unten auf das Backblech setzen, Achtung heiß! Dazu nimmt man am besten eine längliches Brett oder einen Backschieber, ich hatte das alles nicht, entsprechend sah es halt aus.
Nun mit einer flach gehaltenen Rasierklinge die Baguettes einschneiden.
Anschließend die Baguettes schnell in den heißen Ofen schieben. Nach 2 min etwas Dampf erzeugen, ich nehm dazu einen Blumensprüher und sprühe vor allem unten in den heißen Backraum.
Die Baguettes werden insgesamt 20 min gebacken. 5 min vor dem Ende der Backzeut den Dampf ablassen, in dem man die Backofentür ein Stück öffnet.
Nach der Backzeit die Brote auf einem Gitter abkühlen lassen.
Es duftete herrlich in meiner Küche!
Wenn man so was langwieriges macht, hat man ja ein wenig Angst ob sich der Aufwand lohnt und in diesem Fall würde ich sagen:" JA!" Die Baguettes waren wunderschön knuspig, schön großporig und lecker! Die mach ich wieder mal, nur mit der Zeit muss man schauen, dass alles so einzurichten geht, damit man die Zeiten so hinkriegt.
Hier mal so ungefähr meine Zeiten, die hab ich auch nur so einhalten können weil mein Maxi S Ferien hatte ;-(
Freitag: 6:00 Uhr Vorteig ansetzen
8:00 Uhr Vorteig in den Kühlschrank
20:00 Uhr Autolyeteig machen
Samstag: 8:00 Uhr Hauptteig kneten lassen
8:40 Uhr kneten
9:10 Uhr kneten
9:45 Uhr kneten
10:15 Uhr kneten
11:15 Uhr Baguettes formen
12:00 Uhr backen
Freitag, 31. Juli 2015
Magic Dust Rub - eine leckere Grillmarinade
Schon seit einigen Jahren mariniere ich mein Grillfleisch meist selbst, dabei war ich bisher nicht sehr kreativ: ich hab das Fleisch gesalzen und und gepfeffert, mit Senf bestrichen und dann mit Zwiebelringen in eine Form schichten und das Ganze mit Bier aufgegoßen.
Letztes Jahr hab ich dann auf dem Blog von Tanja das Grillgewürz Magic Dust Rub entdeckt und finde es einfach nur toll.
Hier nun die Zutaten:
8 EL Paprikapulver, edelsüss
4 EL Salz
2 EL gemahlener schwarzer Pfeffer
4 EL Puderzucker
2 EL Senfpulver
4 EL (2) Chilipulver
2 EL (0) Cayennepfeffer
4 EL gemahlener Kreuzkümmel (auch Cumin genannt)
4 EL Knoblauchgranulat
Ich hatte Angst das das Gewürz zu scharf wird und deshalb weniger Chili und Cayennepfeffer benutzt, meine Mengen hab ich in Klammern geschrieben. Das nächste Mal nehme ich ein wenig mehr Chili oder auch Cayennpfeffer, trotzdem war es auch diesmal nicht zu fad, probiert es ruhig aus.
Die Zutaten werden alle gründlich vermischt und in ein Schraubglas gegeben - fertig.
Das Gewürz kann man einfach auf mit Öl bepinseltes Fleisch streuen oder eine Marinade daraus bereiten. Dazu mischt man das Gewürz mit Bier, Ahornsirup, Honig, Öl, Apfelsaft, Orangensaft, oder einer anderen Flüssigkeit eurer Wahl. Ich hatte einfach von jedem was genommen ;-). Mit dieser Marinade nun das Fleisch einpinseln und ziehen lassen, ruhig einen ganzen Tag. Megalecker!!
Letztes Jahr hab ich dann auf dem Blog von Tanja das Grillgewürz Magic Dust Rub entdeckt und finde es einfach nur toll.
Hier nun die Zutaten:
8 EL Paprikapulver, edelsüss
4 EL Salz
2 EL gemahlener schwarzer Pfeffer
4 EL Puderzucker
2 EL Senfpulver
4 EL (2) Chilipulver
2 EL (0) Cayennepfeffer
4 EL gemahlener Kreuzkümmel (auch Cumin genannt)
4 EL Knoblauchgranulat
Ich hatte Angst das das Gewürz zu scharf wird und deshalb weniger Chili und Cayennepfeffer benutzt, meine Mengen hab ich in Klammern geschrieben. Das nächste Mal nehme ich ein wenig mehr Chili oder auch Cayennpfeffer, trotzdem war es auch diesmal nicht zu fad, probiert es ruhig aus.
Die Zutaten werden alle gründlich vermischt und in ein Schraubglas gegeben - fertig.
Das Gewürz kann man einfach auf mit Öl bepinseltes Fleisch streuen oder eine Marinade daraus bereiten. Dazu mischt man das Gewürz mit Bier, Ahornsirup, Honig, Öl, Apfelsaft, Orangensaft, oder einer anderen Flüssigkeit eurer Wahl. Ich hatte einfach von jedem was genommen ;-). Mit dieser Marinade nun das Fleisch einpinseln und ziehen lassen, ruhig einen ganzen Tag. Megalecker!!
Sonntag, 12. Juli 2015
Schoko-Chili-Mousse
Seit meinem letzten Beitrag ist schon wieder eine Menge Zeit vergangen.
Eigentlich wollte ich einen kleinen Beitrag über unseren Urlaub in Korsika (wunderschön) schreiben, aber es war schon wieder zuviel los und ich hab es einfach nicht geschafft.
Außerdem war es ja in letzter Zeit ab und zu richtig sehr warm - und da bleibt der Backofen kalt und wir schlecken lieber ein Eis.
Kaum aus unserem Urlaub zurück, hatten wir eine Einladung zur Geburtstagsfeier unseres Kollegen.
Motto war "Casino" und es war eine richtig schöne Party, bei der alles gepasst hat: Ambiente, liebe Leute, Casinofeeling und ein leckeres Buffet. Das war auch was ganz Besonderes, denn statt Geschenke sollte lieber jeder was fürs Buffet beisteuern. Das find ich ja eine echt super Idee: bevor man irgendwelche sinnfreien Geschenke unter Krampf besorgt, lässt man sich lieber was leckeres zum Essen einfallen.
Da ich eh meistens für´s Süße zuständig bin und außerdem weiß dass mein Kollege auf Schoko steht, war mir schnell klar: eine Schokomousse ist perfekt und damit es ein wenig aufgepeppt wird, gibt es ein wenig Chili dazu - fertig.
Einige Wochen vorher hatte ich schon Schokodekor gemacht, was mir mehr oder weniger gut gelungen ist. Das hab ich auf die kleinen Becherchen schön drapiert, ich war ganz zufrieden.
Aber dann hab ich nicht mal ein Foto gemacht!!! Aber vielleicht findet sich bei einem Partygast noch ein Foto, dann reich ich es noch nach.
So nun zum Rezept:
Schoko-Chili-Mousse
Zutaten:
8 Eier
500 g dunkle Kuvertüre (ca. 50% Kakaoanteil)
2 Päckchen Vanillezucker
500 ml Sahne
80 ml Cointreau
Chilipulver
Prise Salz
ergibt 29-30 100ml-Becher
Zuerst die Eier trennen und das Eiweiß vorerst noch mal in den Kühlschrank stellen.
Die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen lassen, in die Schokolade hab ich dann auch erst ein wenig Chilipulver eingerührt, nach dem Abschmecken aber noch ein wenig zugegeben. Genau kann ich es nicht angeben, ich hab versucht es nach meinen Geschmack hinzukriegen. Nehmt am Anfang erst mal lieber weniger, damit es nicht zu scharf wird, lieber noch etwas zugeben.
Als nächstes hat die Küchenmaschine die Sahne steif geschlagen, während ich die Eigelb mit dem Zucker schaumig geschlagen habe. Danach den Cointreau zugeben. Nach der Sahne durfte die Maschine schon mal den Eischnee mit dem Salz steif schlagen;-)
Währenddessen hab ich die geschmolzene Kuvertüre in die Eigelbmasse eingerührt.
Anschließend den Eischnee in 3 Portionen unterheben und anschließend die steif geschlagene Sahne auch in 3-4 Portionen unterheben.
Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und in die Schälchen, Becher oder was ihr haben wollt einfüllen. Man kann die Mousse auch in einer Schüssel lassen und dann Nocken abstechen, das krieg ich aber immer nicht so schön hin.
Die Mousse am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Wenn man keinen Alkohol in der Mousse haben mag, kann man den Cointreau auch durch Orangensaft und etwas Orangenabrieb ersetzen, ist auch total lecker.
Insgesamt fand ich die Mousse ganz gelungen, war schon schön scharf, aber es brannte nicht ewig nach.
Eigentlich wollte ich einen kleinen Beitrag über unseren Urlaub in Korsika (wunderschön) schreiben, aber es war schon wieder zuviel los und ich hab es einfach nicht geschafft.
Außerdem war es ja in letzter Zeit ab und zu richtig sehr warm - und da bleibt der Backofen kalt und wir schlecken lieber ein Eis.
Kaum aus unserem Urlaub zurück, hatten wir eine Einladung zur Geburtstagsfeier unseres Kollegen.
Motto war "Casino" und es war eine richtig schöne Party, bei der alles gepasst hat: Ambiente, liebe Leute, Casinofeeling und ein leckeres Buffet. Das war auch was ganz Besonderes, denn statt Geschenke sollte lieber jeder was fürs Buffet beisteuern. Das find ich ja eine echt super Idee: bevor man irgendwelche sinnfreien Geschenke unter Krampf besorgt, lässt man sich lieber was leckeres zum Essen einfallen.
Da ich eh meistens für´s Süße zuständig bin und außerdem weiß dass mein Kollege auf Schoko steht, war mir schnell klar: eine Schokomousse ist perfekt und damit es ein wenig aufgepeppt wird, gibt es ein wenig Chili dazu - fertig.
Einige Wochen vorher hatte ich schon Schokodekor gemacht, was mir mehr oder weniger gut gelungen ist. Das hab ich auf die kleinen Becherchen schön drapiert, ich war ganz zufrieden.
Aber dann hab ich nicht mal ein Foto gemacht!!! Aber vielleicht findet sich bei einem Partygast noch ein Foto, dann reich ich es noch nach.
So nun zum Rezept:
Schoko-Chili-Mousse
Zutaten:
8 Eier
500 g dunkle Kuvertüre (ca. 50% Kakaoanteil)
2 Päckchen Vanillezucker
500 ml Sahne
80 ml Cointreau
Chilipulver
Prise Salz
ergibt 29-30 100ml-Becher
Zuerst die Eier trennen und das Eiweiß vorerst noch mal in den Kühlschrank stellen.
Die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen lassen, in die Schokolade hab ich dann auch erst ein wenig Chilipulver eingerührt, nach dem Abschmecken aber noch ein wenig zugegeben. Genau kann ich es nicht angeben, ich hab versucht es nach meinen Geschmack hinzukriegen. Nehmt am Anfang erst mal lieber weniger, damit es nicht zu scharf wird, lieber noch etwas zugeben.
Als nächstes hat die Küchenmaschine die Sahne steif geschlagen, während ich die Eigelb mit dem Zucker schaumig geschlagen habe. Danach den Cointreau zugeben. Nach der Sahne durfte die Maschine schon mal den Eischnee mit dem Salz steif schlagen;-)
Währenddessen hab ich die geschmolzene Kuvertüre in die Eigelbmasse eingerührt.
Anschließend den Eischnee in 3 Portionen unterheben und anschließend die steif geschlagene Sahne auch in 3-4 Portionen unterheben.
Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und in die Schälchen, Becher oder was ihr haben wollt einfüllen. Man kann die Mousse auch in einer Schüssel lassen und dann Nocken abstechen, das krieg ich aber immer nicht so schön hin.
Die Mousse am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Wenn man keinen Alkohol in der Mousse haben mag, kann man den Cointreau auch durch Orangensaft und etwas Orangenabrieb ersetzen, ist auch total lecker.
Insgesamt fand ich die Mousse ganz gelungen, war schon schön scharf, aber es brannte nicht ewig nach.
Donnerstag, 4. Juni 2015
Schoko-Chili-Törtchen
Heute nun vorerst das letzte Törtchen, das ich in letzter Zeit probiert habe.
Ich glaube danach wird es vorerst etwas ruhiger auf meinem Blog, irgendwie ist im Moment viel los, der Urlaub naht, das Zuckertütenfest meines Sohnes usw. Trotzdem hoffe ich auch in den nächsten Wochen Zeit und Muße für neue Leckereien zu finden.
Schoko-Chili-Törtchen
Das Törtchen besteht wieder aus 4 Komponenten: einem Biskuit, einem Kern, Schokomousse und die Glasur.
Den Kern bracht man nicht einzufrieren, so dass man diese Wartezeit diesmal nicht hat.
Schokobiskuit
Zutaten:
70g gemahlene Mandeln
70g Puderzucker
2 Eier
3 Eiweiß
45 g Zucker
55 g gesiebtes Mehl
20g Kakao
25g flüssige Butter
Schokostückchen
Mandeln, Puderzucker und die 2 Eier dickcremig aufschlagen. Dann das Eiweiß mit dem Zucker steif schlagen, dabei den Zucker gleich am Anfang mit dazugeben. Anschließend 1/3 des Eischnee´s unter die Eimasse ziehen. Den restlichen Eischnee auf die Masse geben. Nun den Kakao mit dem Mehl mischen und ebenfalls auf den Eischnee geben. Das Ganze zügig unterziehen. Etwas 1 EL der Eimasse in die warme Butter rühren, bis es eine homogene Masse ergibt. Dadurch werden die Temperaturen angeglichen und die Massen lassen sich besser vermischen. Also nun die Buttermasse under die Eiermasse ziehen. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und mit Schokostückchen bestreuen (ich hab es leider vergessen). Den Biskuit bei 180°C Umluft ca. 8 - 12 min backen.
Ich glaube danach wird es vorerst etwas ruhiger auf meinem Blog, irgendwie ist im Moment viel los, der Urlaub naht, das Zuckertütenfest meines Sohnes usw. Trotzdem hoffe ich auch in den nächsten Wochen Zeit und Muße für neue Leckereien zu finden.
Schoko-Chili-Törtchen
Das Törtchen besteht wieder aus 4 Komponenten: einem Biskuit, einem Kern, Schokomousse und die Glasur.
Den Kern bracht man nicht einzufrieren, so dass man diese Wartezeit diesmal nicht hat.
Schokobiskuit
Zutaten:
70g gemahlene Mandeln
70g Puderzucker
2 Eier
3 Eiweiß
45 g Zucker
55 g gesiebtes Mehl
20g Kakao
25g flüssige Butter
Schokostückchen
Mandeln, Puderzucker und die 2 Eier dickcremig aufschlagen. Dann das Eiweiß mit dem Zucker steif schlagen, dabei den Zucker gleich am Anfang mit dazugeben. Anschließend 1/3 des Eischnee´s unter die Eimasse ziehen. Den restlichen Eischnee auf die Masse geben. Nun den Kakao mit dem Mehl mischen und ebenfalls auf den Eischnee geben. Das Ganze zügig unterziehen. Etwas 1 EL der Eimasse in die warme Butter rühren, bis es eine homogene Masse ergibt. Dadurch werden die Temperaturen angeglichen und die Massen lassen sich besser vermischen. Also nun die Buttermasse under die Eiermasse ziehen. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und mit Schokostückchen bestreuen (ich hab es leider vergessen). Den Biskuit bei 180°C Umluft ca. 8 - 12 min backen.
Den Teig nach dem Abkühlen in 10-12 ca. 3cm x 18,5cm große Streifen schneiden und aus dem Rest Kreise von ca. 4 cm Ø ausstechen.
Mango-Chili-Füllung
Zutaten:
1 große Mangos (wichtig ist, dass sie richtig schön reif ist!)
Chili (die Menge am besten ausprobieren, damit es nicht zu scharf ist)
30 g Zucker
60 ml Orangensaft ohne Fruchtfleisch
Die Mango schälen, vom Kern lösen und in sehr kleine Würfelchen schneiden. Die Chilischote halbieren, entkernen und auch in ganz kleine Würfel schneiden. ( Danach die Hände mit Öl einreiben und das Ganze gründlich mit Seife abwaschen. Das Capsaicin, dass für die Schärfe zuständig ist, ist nämlich fettlöslich und nicht wasserlöslich, deshalb reicht einfach nur abwaschen nicht. Das Öl bindet dann das Capsaicin und wird dann mit abgewaschen.)
Nun den Zucker zu einen schönen braunen Karamell schmelzen, mit dem Orangensaft ablöschen und bei geringer Temperatur solange erwärmen, bis sich der Karamell vollständig aufgelöst hat. Nun die Mango- und Chiliwürfel dazugeben umrühren und abkühlen lassen.
Schokomousse
Zutaten:
90 ml Milch
1 Eigelb
15 g Zucker
155 g Kuvertüre (70%), gehackt oder Drops
250 ml Sahne, cremig geschlagen
Zuerst die Milch in einem Topf aufkochen, vom Herd nehmen. In einer weiteren Schüssel den Zucker und das Eigelb verrühren. Nun die heiße Milch dazugießen und alles gut vermischen. Die Masse in den Topf zurückgeben und unter ständigen Rühren auf 84 °C erhitzen, am besten mit einem Silikonschaber, damit man immer alles erwischt. Die Masse sollte dann etwas eingedickt und schön cremig sein. Den Topf wieder vom Herd ziehen und die Kuvertüre dazugeben. Kurze Zeit stehen lassen, damit die Kuvertüre schmelzen kann, anschließend gut verrühren. Die Masse auf 45 - 50 °C abkühlen lassen und die Sahne unterheben.
Nun kann man das Törtchen zusammensetzen:
Die Dessertringe (4 cm Ø) am besten mit Tortenrandfolie auslegen, und die Biskuitstreifen so einlegen dass auch die Enden bündig aufeinandertreffen.
Auf den Boden die Biskuitkreise legen, die Kreise müssen nicht bündig sein, sie können ruhig ein klein wenig kleiner sein als die freie Fläche.
Nun die Schokomousse zu ca. einem Drittel einfüllen. Die Mango-Chili-Füllung in die Mitte der Mousse geben. Die restliche Mousse daraufgeben und glatt streichen. Das Einfüllen der Mousse geht am besten mit einem Spritzbeutel!
Die Törtchen nun für mindestens 4 Stunden einfrieren. Inzwischen die Schokoladenglasur vorbereiten:
Schokoglasur
Zutaten:
35 g Zucker
10 g Kakao
25 g Creme fraiche
Zucker und Kakao mit 30 ml Wasser in einem Topf glatt rühren und aufkochen lassen. Ca. 1 min. köcheln lassen, dann die Creme fraiche unterrühren und mit köcheln lassen, bis die Masse etwas dicker wird. Abkühlen lassen.
Zum Schluss die Törtchen mit der Schokoglasur überziehen und garnieren.
Fazit: Grundsätzlich hat mir das Törtchen gut geschmeckt, allerdings war ich mit der Mango Füllung noch nicht ganz zufrieden, sie hätte bei mir noch einen Tick schärfer sein können und die Mango noch ein wenig reifer.
Die Mango schälen, vom Kern lösen und in sehr kleine Würfelchen schneiden. Die Chilischote halbieren, entkernen und auch in ganz kleine Würfel schneiden. ( Danach die Hände mit Öl einreiben und das Ganze gründlich mit Seife abwaschen. Das Capsaicin, dass für die Schärfe zuständig ist, ist nämlich fettlöslich und nicht wasserlöslich, deshalb reicht einfach nur abwaschen nicht. Das Öl bindet dann das Capsaicin und wird dann mit abgewaschen.)
Nun den Zucker zu einen schönen braunen Karamell schmelzen, mit dem Orangensaft ablöschen und bei geringer Temperatur solange erwärmen, bis sich der Karamell vollständig aufgelöst hat. Nun die Mango- und Chiliwürfel dazugeben umrühren und abkühlen lassen.
Schokomousse
Zutaten:
90 ml Milch
1 Eigelb
15 g Zucker
155 g Kuvertüre (70%), gehackt oder Drops
250 ml Sahne, cremig geschlagen
Zuerst die Milch in einem Topf aufkochen, vom Herd nehmen. In einer weiteren Schüssel den Zucker und das Eigelb verrühren. Nun die heiße Milch dazugießen und alles gut vermischen. Die Masse in den Topf zurückgeben und unter ständigen Rühren auf 84 °C erhitzen, am besten mit einem Silikonschaber, damit man immer alles erwischt. Die Masse sollte dann etwas eingedickt und schön cremig sein. Den Topf wieder vom Herd ziehen und die Kuvertüre dazugeben. Kurze Zeit stehen lassen, damit die Kuvertüre schmelzen kann, anschließend gut verrühren. Die Masse auf 45 - 50 °C abkühlen lassen und die Sahne unterheben.
Nun kann man das Törtchen zusammensetzen:
Die Dessertringe (4 cm Ø) am besten mit Tortenrandfolie auslegen, und die Biskuitstreifen so einlegen dass auch die Enden bündig aufeinandertreffen.
Auf den Boden die Biskuitkreise legen, die Kreise müssen nicht bündig sein, sie können ruhig ein klein wenig kleiner sein als die freie Fläche.
Nun die Schokomousse zu ca. einem Drittel einfüllen. Die Mango-Chili-Füllung in die Mitte der Mousse geben. Die restliche Mousse daraufgeben und glatt streichen. Das Einfüllen der Mousse geht am besten mit einem Spritzbeutel!
Die Törtchen nun für mindestens 4 Stunden einfrieren. Inzwischen die Schokoladenglasur vorbereiten:
Schokoglasur
Zutaten:
35 g Zucker
10 g Kakao
25 g Creme fraiche
Zucker und Kakao mit 30 ml Wasser in einem Topf glatt rühren und aufkochen lassen. Ca. 1 min. köcheln lassen, dann die Creme fraiche unterrühren und mit köcheln lassen, bis die Masse etwas dicker wird. Abkühlen lassen.
Zum Schluss die Törtchen mit der Schokoglasur überziehen und garnieren.
Fazit: Grundsätzlich hat mir das Törtchen gut geschmeckt, allerdings war ich mit der Mango Füllung noch nicht ganz zufrieden, sie hätte bei mir noch einen Tick schärfer sein können und die Mango noch ein wenig reifer.
Rezeptquelle: Buch "Törtchen und Tarteletts" von Matthias Ludwigs
Samstag, 9. Mai 2015
Brombeer-Whisky-Törtchen
Und weiter geht es mit dem Reigen der Törtchen. Dieses Törtchen habe ich für die Geburtstagsfeier meines Mannes gebacken. Da er gern Whisky trinkt (als Genußmittel!) war es für ihn das ideale Törtchen. Das Rezept stammt wieder aus dem Buch "Törtchen und Tarteletts" von Matthias Ludwigs.
Auch bei diesen Törtchen braucht man mindestens 1 Tag Vorlauf um den Kern vorher einzufrieren.
Insgesamt ergibt das Rezept 12 Törtchen:
Brombeer-Whisky-Törtchen
Der Kern besteht aus 2 Komponenten, einer Whiskycreme und einem Brombeergelee:
Whiskycreme
Zutaten:
90 ml Sahne
1 Eigelb
10 g Zucker
1 Blatt Gelantine
30 g weiße Kuvertüre gehackt
30 ml Whisky (ich: Whiskylikör Drambuie)
Zuerst die Gelantine in kaltem Wasser einweichen
Die Sahne aufkochen und vom Herd ziehen. Inzwischen in einer Schüssel Eigelb mit dem Zucker verschlagen und in die heiße Sahne einrühren. Das Ganze nun unter ständigem Rühren, am besten mit einem Silikonschaber, auf 85°C erhitzen, bis die Masse dickcremig wird. Dann gleich durch ein Sieb in eine Schüssel passieren. Die ausgedrückte Gelantine und die Kuvertüre dazugeben, 1 min stehen lassen und dann glatt rühren. Zum Schluss den Whisky unterrühren.
Das Ganze nun in 12 kleine Silikonformen (so wie diese: hier) bis zur Hälfte einfüllen und mindestens 2 Stunden einfrieren.
Brombeergelee
Zutaten:
125 g Brombeerpüree ohne Kerne
10 g Zucker
1 Blatt Gelantine
Für das Brombeerpüree hab ich TK-Brombeeren püriert und durch ein Sieb gestrichen. Die Gelantine in kaltem Wasser einweichen. Dann ein Drittel des Pürees erwärmen und den Zucker und die Gelantine darin auflösen, vom Herd nehmen. Das restliche Püree ebenfall einrühren und das Ganze in die Silikonformen auf die Whiskycreme füllen. Nun alle wieder mindestens 2 Stunden einfrieren.
Brownieteig
Der Brownieteig ergibt ein ganzes Blech, also etweder nur die Hälfte backen oder die andere Hälfte einfrieren, dann hat man gleich was wenn man das Törtchen gleich noch mal backen will ;-)
Zutaten:
100 g Kuvertüre (70%)
150 g Butter
170 g Butter
2 Eier
75 g Mehl
130 g gehackte, geröstete Nüsse (ich: Pekan)
Backofen vorheizen auf 170 °C Umluft.
Die Butter mit der Kuvertüre vorsichtig schmelzen und etwas abkühlen lassen.
Inzwischen Zucker und Eier verrühren und unter die warme Schokoladenmasse rühren. Dann das Mehl mit den Nüssen mischen und ebenfalls unter die Masse ziehen.
Alles auf ein mit Bachpapier ausgelegtes Backblech streichen und ca. 12 - 18 min backen.
Brombeermousse
Zutaten:
160 g Brombeeren
4 Blatt Gelantine
10 ml Zitronensaft
2 Eigelb
45 g Zucker
270 ml Sahne, cremig aufgeschlagen
Zuerst die Gelantine in kalten Wasser einweichen, dann die Brombeeren pürieren, ich hab sie auch durch ein Sieb gestrichen, ich mag die Kerne darin nicht. Nun ein Drittel des Brombeerpürees erwärmen und die ausgedrükte Gelantine mit auflösen. Das Ganze mit dem restlichen Püree und dem Zitronensaft vermischen und gut verrühren. Nun die Eigelb mit dem Zucker über einem Wasserbad auf ca. 60°C erwärmen, dabei ständig rühren. Aus dem Wasserbad nehmen und solange schlagen bis es abgekühlt ist. Dann erst den Eischaum unter das Brombeerpüree heben und zum Schluss die Sahne unterziehen.
Damit sind alle Komponenten fertig und man kann mit dem Zusammensetzen des Törtchens beginnen.
Als erstes wird das Brombeermousse in Silikon-Halbkugelformen ca. 7 Ø cm (z.b. wie diese) gefüllt.
Nun die Kerne aus der Form nehmen und mit dem Brombeergelee voran in die Mousse reindrücken.
Alles glatt streichen und aus dem Brownieboden Kreise ausstechen, etwas keiner als der Durchmesser der Silikonform, und auf die Mousse legen, ein wenig andrücken. Dann mit Frischhaltefolie abdecken und für mindestens 4 Stunden einfrieren, ich lass es immer über Nacht im Froster.
Am nächsten Tag als erstes die Fruchtglasur herstellen.
Fruchtglasur:
150 ml Weißwein
150 ml Brombeersaft oder verdünntes Püree
120 g Gelierzucker
Zuerst den Wein und den Saft erwärmen, den Gelierzucker einrühren und alles zu Kochen bringen. Ca. 1 min köcheln lassen anschließend etwas abkühlen lassen.
Inzwischen die Törtchen aus der Form lösen und auf ein Gitter stellen. Ich leg immer noch ein wenig Frischhaltefolie unter das Gitter, damit sich die Sauerei in Grenzen hält ;-).
Nun die Fruchtglasur so über die Törtchen gießen, dass diese gleichmäßig überzogen sind. Das bedarf ein wenig Übung, ich hab ja das hier schon mal beschrieben. Einfach loslegen, das wird schon.
Ich hab das Törtchen noch mit frischen Heidelbeeren und ein wenig Glitzerzucker (der sich aber leider schnell auflöst) dekoriert.
Zur Geburtstagsfeier standen die Törtchen bestimmt 1 1/2 Stunden auf der Kaffeetafel, sind danach wieder in den Kühlschrank gewandert. Das Foto hab ich dann erst am nächsten Tag gemacht, deshalb ist es schon ein wenig zusammengesackt.
Fazit. Wieder ein wunderschön fluffiges und fruchtiges Törtchen mit der leichten Whisky-Note, das ist auf jeden Fall mal was anderes.
Auch bei diesen Törtchen braucht man mindestens 1 Tag Vorlauf um den Kern vorher einzufrieren.
Insgesamt ergibt das Rezept 12 Törtchen:
Brombeer-Whisky-Törtchen
Der Kern besteht aus 2 Komponenten, einer Whiskycreme und einem Brombeergelee:
Whiskycreme
Zutaten:
90 ml Sahne
1 Eigelb
10 g Zucker
1 Blatt Gelantine
30 g weiße Kuvertüre gehackt
30 ml Whisky (ich: Whiskylikör Drambuie)
Zuerst die Gelantine in kaltem Wasser einweichen
Die Sahne aufkochen und vom Herd ziehen. Inzwischen in einer Schüssel Eigelb mit dem Zucker verschlagen und in die heiße Sahne einrühren. Das Ganze nun unter ständigem Rühren, am besten mit einem Silikonschaber, auf 85°C erhitzen, bis die Masse dickcremig wird. Dann gleich durch ein Sieb in eine Schüssel passieren. Die ausgedrückte Gelantine und die Kuvertüre dazugeben, 1 min stehen lassen und dann glatt rühren. Zum Schluss den Whisky unterrühren.
Das Ganze nun in 12 kleine Silikonformen (so wie diese: hier) bis zur Hälfte einfüllen und mindestens 2 Stunden einfrieren.
Brombeergelee
Zutaten:
125 g Brombeerpüree ohne Kerne
10 g Zucker
1 Blatt Gelantine
Für das Brombeerpüree hab ich TK-Brombeeren püriert und durch ein Sieb gestrichen. Die Gelantine in kaltem Wasser einweichen. Dann ein Drittel des Pürees erwärmen und den Zucker und die Gelantine darin auflösen, vom Herd nehmen. Das restliche Püree ebenfall einrühren und das Ganze in die Silikonformen auf die Whiskycreme füllen. Nun alle wieder mindestens 2 Stunden einfrieren.
Brownieteig
Der Brownieteig ergibt ein ganzes Blech, also etweder nur die Hälfte backen oder die andere Hälfte einfrieren, dann hat man gleich was wenn man das Törtchen gleich noch mal backen will ;-)
Zutaten:
100 g Kuvertüre (70%)
150 g Butter
170 g Butter
2 Eier
75 g Mehl
130 g gehackte, geröstete Nüsse (ich: Pekan)
Backofen vorheizen auf 170 °C Umluft.
Die Butter mit der Kuvertüre vorsichtig schmelzen und etwas abkühlen lassen.
Inzwischen Zucker und Eier verrühren und unter die warme Schokoladenmasse rühren. Dann das Mehl mit den Nüssen mischen und ebenfalls unter die Masse ziehen.
Alles auf ein mit Bachpapier ausgelegtes Backblech streichen und ca. 12 - 18 min backen.
Brombeermousse
Zutaten:
160 g Brombeeren
4 Blatt Gelantine
10 ml Zitronensaft
2 Eigelb
45 g Zucker
270 ml Sahne, cremig aufgeschlagen
Zuerst die Gelantine in kalten Wasser einweichen, dann die Brombeeren pürieren, ich hab sie auch durch ein Sieb gestrichen, ich mag die Kerne darin nicht. Nun ein Drittel des Brombeerpürees erwärmen und die ausgedrükte Gelantine mit auflösen. Das Ganze mit dem restlichen Püree und dem Zitronensaft vermischen und gut verrühren. Nun die Eigelb mit dem Zucker über einem Wasserbad auf ca. 60°C erwärmen, dabei ständig rühren. Aus dem Wasserbad nehmen und solange schlagen bis es abgekühlt ist. Dann erst den Eischaum unter das Brombeerpüree heben und zum Schluss die Sahne unterziehen.
Damit sind alle Komponenten fertig und man kann mit dem Zusammensetzen des Törtchens beginnen.
Als erstes wird das Brombeermousse in Silikon-Halbkugelformen ca. 7 Ø cm (z.b. wie diese) gefüllt.
Nun die Kerne aus der Form nehmen und mit dem Brombeergelee voran in die Mousse reindrücken.
Alles glatt streichen und aus dem Brownieboden Kreise ausstechen, etwas keiner als der Durchmesser der Silikonform, und auf die Mousse legen, ein wenig andrücken. Dann mit Frischhaltefolie abdecken und für mindestens 4 Stunden einfrieren, ich lass es immer über Nacht im Froster.
Am nächsten Tag als erstes die Fruchtglasur herstellen.
Fruchtglasur:
150 ml Weißwein
150 ml Brombeersaft oder verdünntes Püree
120 g Gelierzucker
Zuerst den Wein und den Saft erwärmen, den Gelierzucker einrühren und alles zu Kochen bringen. Ca. 1 min köcheln lassen anschließend etwas abkühlen lassen.
Inzwischen die Törtchen aus der Form lösen und auf ein Gitter stellen. Ich leg immer noch ein wenig Frischhaltefolie unter das Gitter, damit sich die Sauerei in Grenzen hält ;-).
Nun die Fruchtglasur so über die Törtchen gießen, dass diese gleichmäßig überzogen sind. Das bedarf ein wenig Übung, ich hab ja das hier schon mal beschrieben. Einfach loslegen, das wird schon.
Ich hab das Törtchen noch mit frischen Heidelbeeren und ein wenig Glitzerzucker (der sich aber leider schnell auflöst) dekoriert.
Zur Geburtstagsfeier standen die Törtchen bestimmt 1 1/2 Stunden auf der Kaffeetafel, sind danach wieder in den Kühlschrank gewandert. Das Foto hab ich dann erst am nächsten Tag gemacht, deshalb ist es schon ein wenig zusammengesackt.
Fazit. Wieder ein wunderschön fluffiges und fruchtiges Törtchen mit der leichten Whisky-Note, das ist auf jeden Fall mal was anderes.
Sonntag, 3. Mai 2015
Patisserie-Kurs in der "Werkstatt der Süße" in Berlin
Schon bevor ich letztes Jahr zum Tortenkurs in Berlin war, hatte ich im Fernsehen etwas über den Pâtissier Guido Fuhrmann gesehen und meine Neugier war geweckt. Ich recherchierte im Internet und fand natürlich ganz schnell die Website zu seiner "Werkstatt der Süße". Und das Beste ist, es werden Patisserie-Kurse angeboten. Das hatte ich auch im Hinterkopf als wir in Berlin waren und als es sich ergab war ich richtig froh, dass wir auch die schöne kleine Patisserie besuchen konnten- klick.
Naja und danach stand ja schon fest: - da müssen wir hin.
Letztes Wochenende war es nun soweit, ab nach Berlin.
Ich war ja schon ein wenig aufgeregt: 4:39 Uhr war meine Nacht zu Ende - ich konnte einfach nicht mehr schlafen. Aber da muss man durch ;-)
7 Uhr ging es dann endlich los. Wir haben ja nicht den kleinsten Anfahrtsweg, es sind ca. 300 km, aber die Autobahn war ziemlich leer und so waren wir gegen 10:30 Uhr auf dem Prenzlauer Berg.
Damit hatten wir noch ein wenig Zeit, denn Beginn war 12:00 Uhr.
Gleich um die Ecke empfing uns auch ein schöner Wochenmarkt mit tollen Produkten, z.B. Marmeladen oder ganz lecker Curd´s - und ein Maracuja-Olivenöl-Curd durfte auch mit zu mir nach Hause und ich kann sagen - seeehr lecker.
Die Zeit verging wie im Fluge und um kurz vor 12 Uhr empfing uns in der "Werkstatt der Süße" Frau Fuhrmann erst mal mit eine Cappuccino oder Heißer Schokolade die wir draußen bei schönen Wetter genossen:
![]() |
| Maxi mit ihrer heißen Schokolade |
Dann ging es los! Herr Fuhrmann bat uns 5 Teilnehmer in seine kleine Schowküche mitten in der Patisserie und erklärte uns was wir so machen werden:
Pralinen mit Passionsfruchtfüllung
Erdbeermousse-Törtchen
Rhabarber-Tarte
Schokodekor
Na das klang doch schon mal sehr gut.
In der Patisserie hat man ja ziemlich viele Standzeiten, deshalb geht die Reihenfolge der Arbeitschritte auf den ersten Blick ganz schön durcheinander, aber das hat System ;-)
Als erste ging es um die Schokolade, wie ist der Weg von der Kakaobohne zur Schokolade und allerlei Wichtiges und Interessantes zum Thema. Und der richtige Umgang mit Schokolade (am besten erst mal probieren!) - also das richtige Temperieren. Das hat mich sehr interessiert, denn das hab ich noch nie so richtig hinbekommen.
Erkenntnis daraus: Geduld und Zeit und üben. Ich werd mich demnächst mal wieder ran wagen, vielleicht an einem Regentag ...
Als nächtste wurde ein Mürbeteig gemacht - für die Tarte´s.
Während dieser gekühlt wurde (Standzeit) ging es an die Törtchen.
Ein wunderschön dünner Löffelbiskuit mit Waldmeister-Pulver war schon vorbereitet, er musst nur noch zugeschnitten und in die Ringe eingesetzt werden.
Das klingt erst mal ganz simpel und da ich schon Törtchen mit Biskuitrand gemacht habe, bin ich da locker rangegangen, aber ich hatte auch so meine Schwierigkeiten, aber in paar professionelle Kniffe und schon hab auch ich es hingekriegt.
Nun war es zeit die Füllung herzustellen. Dazu wurden Erdbeeren püriert, Gelantine untergerührt, mit Sahne und Eischnee vermengt und ein wenig Alkohol darf auch nicht fehlen;-)
Beim Einfüllen der Masse gab es wieder tolle Tipps, wie man das mit dem Spritzbeutel ganz gut hinkriegt.
Nun wanderten auch die Törtchen in die Kühlung (wieder Standzeit) und wir widmeten uns den Pralinen.
Wenn man das von einem Profi vorgemacht bekommt, sieht das ja ganz easy aus, wenn man das aber selbst macht, kommt man auch ganz schnell ins Schleudern.
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| Ganz einfach. Schoko einfüllen, abstreichen, rausschütteln und wieder abstreichen ;-) |
Ein Glück das wir nicht allein waren, sondern Herr Fuhrmann unsere 3 und 4. Hand .
Nachdem wir das geschafft hatten und die Pralinen ausgegossen waren, wanderten Sie auch erst mal in die Kühlung.(Standzeit)
Inzwischen hatten die Törtchen soweit angezogen, dass sie mit eine Geleespiegel, aus Erdbeersaft versehen wurden.
Und wieder in den Kühlschrank damit!
Jetzt war es Zeit für die Tartes. Der Mübeteig wurde ausgerollt, ausgestochen und in die Tarteformen gedrückt, Boden einstechen nicht vergessen.
Darauf kamen zunächst erst mal kleine Rhabarberwürfel.
Dann haben wir einen Frangipan-Masse zubereitet, die aus die Würfel gespritz wurde.
Zum Schluss noch mit Rhabarberscheiben dekorieren und ab in den Backofen.
Jetzt war erst mal eine kleine Pause angesagt, so richtig schön mit Sekt, herzhaften Schnittchen mit Käse, Schinken und Salami - das war echt super nachdem man in den letzten Stunden nur Süßes um sich rum hatte. Außerdem tat es den Füßen mal gut, 20 min nicht zu stehen.
Aber dann ging es weiter, wir sind ja schließlich zum lernen da!!
Jetzt waren wieder unsere Pralinen dran. Für die Füllung kochten wir eine Passionsfrucht-Creme, die in die Pralinenformen eingefüllt wurden und dann wieder, wie sollte es anders sein, in den Kühlschrank wanderten. (Standzeit)
Inzwischen wurden die Tartes aus ihrer Form befreit und mit Aprikosenkonfitüre bestrichen (apricotiert). Das gibt eine schöne Farbe und tollen Glanz.
Nachdem auch die Pralinenfüllung angezugen hatte, wurden die Pralinen mit Schokolade verschlossen. Dazu wird Schokolade auf die Pralinen verteilt und dann abgezogen - fertig (ja ganz einfach ;-) und wieder in die Kühlung.
Jetzt widmete sich Herr Fuhrmann dem letzten Thema: Schokodeko. Er zeigte uns verschiedene Techniken und wie immer sah es ganz einfach aus. Mal sehen ob ich zu Hause auch so einigermaßen hinkriege.
Ganz fasziniert bin ich ja immer von dem Dekor, was um eine Rolle rumgelegt wird.
Während nun auch das Dekor im Kühlschrank kommt, damit die Kuvertüre fest wird, gehen wir die Rezepte noch mal der Reihe nach durch, und schreiben alles mit.
Dann geht es an die Vollendung unserer Kunstwerke:
Die Pralinen werden aus der Form gelöst und Kartons verpackt:
![]() |
| Ein toller Glanz - schafft man nur durch richtiges Temperieren |
Die Rhabarbertartes hat Frau Fuhrmann schon für uns dekoriert:
Zum Schluss gibt jeder noch seinen 2 Törtchen den letzten Schliff:
Damit gehen 6 ereignissreiche und hochinformative Stunden zu Ende.
Wir packen alles fertig ein und machen uns auf den Heimweg. Am Auto erwartet uns noch unser Beitrag zur Verbesserung der Wirtschftslage der Hauptstadt - ein Parkticket, ausgestellt um 18:12 Uhr! Ich hab nicht darauf geachtet ob es Parkbeschränkungen gab, ist jetzt eh zu spät. Bei einigen Autos hab ich geschaut, die hatten keins - aber ein Berliner Nummernschild, aber das hat sicher nichts damit zu tun ;-)
Gegen 18:30 Uhr starten wir und da die Autobahn wieder recht leer ist kommen wir auch gut voran. Nur leider verfahr ich mich ;-(( deshalb sind wir etwas später als erwartet zu Hause - ziemlich K.O. aber sehr glücklich.
Am nachsten Tag mach ich mit meinem Maxi S. noch einmal in Ruhe ein paar Fotos und dann verputzen wir die Törtchen und Tartes.
Das Törtchen schmeckt wunderbar nach Erdbeere, ein echter Genuss! In der Mitte ist es ein wenig eingesunken, aber auf unserer Heimfahrt wurde es ja auch 4 Stunden ohne Kühlung durchgerüttelt.
Die Tarte: süßer Mürbeteig und die süße Mandelcreme in Verbindung mit dem säuerlichen Rhabarber, eine gelungene Kombination.
Ich hab sie diese Woche gleich mal nachgebacken!
Mmmmh die leckeren Pralinen, außen Schokolade, innen fruchtige Passionsfüllung - leider schon alle.
Der Kurs hat uns sehr gut gefallen und mir viele kleine Aha-Effekte beschert, so soll es doch auch sein.
Ich finde es so toll dass Profi´s wie Herr Fuhrmann ihr Wissen und Können weitergeben und nicht in der geheimen Schublade nur für sich behalten. Das er trotzdem auch noch ein paar Geheimnisse für sich behält ist da nur legitim.
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