Eigentlich hab ich gedacht zeitlich wird es etwas besser, aber leider Fehlanzeige.
Irgendwas ist halt immer. Relativ spontan hatte ich mich entschlossen vom Schulanfang meines Jüngsten doch ein Fotobuch zu gestalten - peng wieder 2 Wochen rum.
Dabei hab ich in den letzten Wochen schon einiges gebacken, nur meist nicht verbloggt.
Beim Backen hab ich mich allerdings eher auf Altbewährtes gestürzt, z. B. ein Pflaumenpinwheel(ich mag es !!), das leckere 30-Stunden-Baguette, was mir diesmal besser gelungen ist - tja Übung macht den Meister. Ja und heute ruht gerade hinter mir ein hoffentlich leckeres Ciabatta was ich aber zum ersten Mal probiere.
Grundsätzlich glaub ich die Früchte des Herbstes sind eher die meinen. Viele lieben ja die ganzen Beerenfrüchte, für Erdbeertorte (okay ist eigentlich eine Sammelnussfrucht) verkauft so mancher seine Oma (hoffentlich nur im übertragenen Sinne!) Ich bin da gar nicht so heiß drauf, ich mag sie einfach am liebsten frisch ohne alles.
Aber im Herbst, Pflaumen, Äpfel - das ist so meins ich liebe Apfelkuchen, Apfelpinwheel, Pflaumenkuchen - mmmh lecker.
Deshalb hab ich nun schon vor einigen Wochen ganz spontan einen Pflaumenkuchen gebacken.
Im Supermarkt sah ich Samstag früh die Pflaumen, da ging ich schnell in Gedanken durch, was hab ich zu Hause, was brauch ich noch und schon konnte es losgehen.
Das Rezept ist übrigens aus dem Buch "Backschätze" aus dem Gräfe und Unzer Verlag
Pflaumenkuchen
Zutaten:
für den Hefeteig:
125 ml Milch
375 g Mehl
21 g frische Hefe
75 g Zucker
60g weiche Butter
1 Ei (M)
1 TL Zitronenabrieb
1 Prise Salz
für die Streusel:
200g Butter
200g Mehl
100g gemahlene Mandeln
150g Zucker
1Prise Salz
Zimt
und ca. 1 kg Pflaumen
Zuerst wird der Hefeteig vorbereitet: dazu die Milch leicht erhitzen, nicht über 40°C. Darin dann die Hefe auflösen. Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde reindrücken und die Milch mit der Hefe reingeben. Anschließend die restlichen Zutaten dazugeben und einen schönen geschmeidigen Teig daraus kneten lassen (ich hab eine Küchenmachine, die macht das für mich).
Wenn der Teig fertig ist, die Schüssel mit Folie luftdicht verschließen und den Teig mindestens 1 Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen.
Inzwischen kann man ja schon mal die Pflaumen waschen, halbieren und entsteinen.
Nach der Gehzeit wird der Hefeteig noch mal durchgeknetet und so große wie ein Backblech ausgerollt. Dann den Teig auf ein Backblech geben und mit den Pflaumen belegen.
Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen
Nun die Streusel aus den entsprechenden Zutaten herstellen. Oft wird ja geschrieben, dass man die Zutaten zwischen den Fingern zu Streusel verreiben soll, ich hab das aber noch nie so hingekriegt. Deshalb lass ich die Streusel ebenfalls von meiner Küchenmaschine machen, da sind sie zwar nicht ganz so krümelig, geht aber auch.
Die Streusel nun auf die Pflaumen verteilen, ich habe dann noch ein wenig Hagelzucker drübergestreut, gehobelte Mandeln wären sicher auch ganz lecker, und ab in den Backofen, für ca. 30 min.
Inzwischen wird es in eurer Küche lecker duften:
Fazit: Ein wunderbar fruchtiger sehr saftiger Pflaumenkuchen. die Hälfte hab ich eingefroren, da hatten wir das nächste Wochenende auch noch was davon!
Sonntag, 25. Oktober 2015
Freitag, 25. September 2015
Buttermilchbrot
Wie versprochen stelle ich euch heute das Brot vor, was ich letztens gebacken habe. Das Rezept habe ich mal wieder auf den Blog Experimente aus meiner Küche, aber leicht abgewandelt.
Das ist echt ganz leicht zu backen und es hat uns auch sehr gut geschmeckt. Als Zutat hätte ich eigentlich noch 50 gr Dinkel- oder Weizenschrot gebraucht, aber da ich nur 1 kg Packungen gefunden habe und mir das erst mal zu viel war, hab ich es durch Mehl ersetzt. Also falls ihr Schrot zu Hause habt, probiert es ruhig aus.
Buttermilchbrot
Zutaten:
300g Weizenmehl
200g Dinkelvollkornmehl
50g Roggenmehl
55g Wasser
325g Buttermilch
15g Frischhefe
15 g Salz
10g Zucker
Die Hefe in den lauwarmen Wasser auflösen. Zuerst die Mehle, dann die restliche Zutaten in eine Schüssel geben und von der Küchenmaschine erst 5 min langsam und dann 10 min schnell zu einem schönen glatten und straffen Teig kneten lassen. Die Schüssel mit Frischhaltefolie luftdicht abdecken und 2 Stunden und 45 min zur Gare stellen, Temperatur ca. 24°C.
Nach 1 und nach 2 Stunden den Teig jeweils aus der Schüssel nehmen, lang zu einem Strang ziehen und dann zweimal falten: erst ein Drittel von links nach rechts, dann ein Drittel von rechts nach links einklappen, damit erhält man dann wieder ein kleines Päckchen. Das Päckchen wieder in die Schüssel geben und wieder zur Gare stellen.
Nach der gesamten Garzeit, (ich hab es sogar noch eine Stunde länger gehen lassen, geht auch ;-)) den Teig aus der Schüssel nehmen, kurz durchkneten und zu einem Batard (ein längliches Brot mit spitzen Enden) formen. Dieses Video beschreibt es wunderbar, so schön hab ich es allerdings nicht hingekriegt.
Das geformte Brot noch mal abdecken, z.B. mit einem Tortencontainer oder einer Schüssel und nochmal 30 min gehen lassen.
Inzwischen den Backofen auf 250°C gut vorheizen. Ich hab diesmal einen Backstein verwendet, diesen oder auch ein Blech unbedingt mit vorheizen. Nach der Garzeit das Brot 2 mal ca. 2cm tief einschneiden, am Besten geht das mit einer Rasierklinge. Das Brot nun vorsichtig auf den heißen Pizzastein heben und in den Ofen schieben, kurz die Tür schließen, dann mit einem Blumensprüher einige Sprühstoße Wasser reinsprühen, so dass schön Dampf entsteht.
Nach 10 min den Backofen kurz öffnen, damit der Dampf entweichen kann und die Temperatur auf 190°C runterdrehen. Nun das Brot noch 40 min backen, dabei die letzten 5 min die Backofentür leicht öffen - dadurch wird die Kruste schön knusprig. Am Ende der Backzeit das Brot auf einen Rost auskühlen lassen.
Wenn das Brot noch leicht warm ist anschneiden, nur ein wenig Butter - mmmmh
Das ist echt ganz leicht zu backen und es hat uns auch sehr gut geschmeckt. Als Zutat hätte ich eigentlich noch 50 gr Dinkel- oder Weizenschrot gebraucht, aber da ich nur 1 kg Packungen gefunden habe und mir das erst mal zu viel war, hab ich es durch Mehl ersetzt. Also falls ihr Schrot zu Hause habt, probiert es ruhig aus.
Buttermilchbrot
Zutaten:
300g Weizenmehl
200g Dinkelvollkornmehl
50g Roggenmehl
55g Wasser
325g Buttermilch
15g Frischhefe
15 g Salz
10g Zucker
Die Hefe in den lauwarmen Wasser auflösen. Zuerst die Mehle, dann die restliche Zutaten in eine Schüssel geben und von der Küchenmaschine erst 5 min langsam und dann 10 min schnell zu einem schönen glatten und straffen Teig kneten lassen. Die Schüssel mit Frischhaltefolie luftdicht abdecken und 2 Stunden und 45 min zur Gare stellen, Temperatur ca. 24°C.
Nach 1 und nach 2 Stunden den Teig jeweils aus der Schüssel nehmen, lang zu einem Strang ziehen und dann zweimal falten: erst ein Drittel von links nach rechts, dann ein Drittel von rechts nach links einklappen, damit erhält man dann wieder ein kleines Päckchen. Das Päckchen wieder in die Schüssel geben und wieder zur Gare stellen.
Nach der gesamten Garzeit, (ich hab es sogar noch eine Stunde länger gehen lassen, geht auch ;-)) den Teig aus der Schüssel nehmen, kurz durchkneten und zu einem Batard (ein längliches Brot mit spitzen Enden) formen. Dieses Video beschreibt es wunderbar, so schön hab ich es allerdings nicht hingekriegt.
Das geformte Brot noch mal abdecken, z.B. mit einem Tortencontainer oder einer Schüssel und nochmal 30 min gehen lassen.
Inzwischen den Backofen auf 250°C gut vorheizen. Ich hab diesmal einen Backstein verwendet, diesen oder auch ein Blech unbedingt mit vorheizen. Nach der Garzeit das Brot 2 mal ca. 2cm tief einschneiden, am Besten geht das mit einer Rasierklinge. Das Brot nun vorsichtig auf den heißen Pizzastein heben und in den Ofen schieben, kurz die Tür schließen, dann mit einem Blumensprüher einige Sprühstoße Wasser reinsprühen, so dass schön Dampf entsteht.
Nach 10 min den Backofen kurz öffnen, damit der Dampf entweichen kann und die Temperatur auf 190°C runterdrehen. Nun das Brot noch 40 min backen, dabei die letzten 5 min die Backofentür leicht öffen - dadurch wird die Kruste schön knusprig. Am Ende der Backzeit das Brot auf einen Rost auskühlen lassen.
Wenn das Brot noch leicht warm ist anschneiden, nur ein wenig Butter - mmmmh
Dienstag, 15. September 2015
Kleiner Rückblick, ein Schulkind und mein erster Apfelstrudel
der Sommer neigt sich ja jetzt so ziemlich dem Ende entgegen, die Temperaturen sind schon manchmal gewöhnungsbedürftig (morgens machmal nur 2 °C).
Dieses Wochenende war es aber nochmal richtig schön sonnig und warm.
Aber da es nicht mehr ganz so heiß ist, hab ich auch wieder Lust den Backofen anzuwerfen.
Am Samtag hab ich ein leckeres Buttermilchbrot (Post folgt) gebacken. Sonntag gab es einen frisch gebackenen Apfelstrudel - den Ersten den ich so gebacken habe.
Aber vorher ein kleiner Rückblick, denn für die Ruhe hier auf den Blog waren nicht nur die für das Erzgebirge fast tropischen Temperaturen, sondern auch ein kleines Familienevent verantwortlich, denn unser Mini-S ist jetzt ein Schulkind.
Für alle die nicht aus dem Osten kommen sei mal erklärt:
1. es gibt 85cm große eckige Zuckertüten, die auch nicht unbedingt selbst gebastelt werden muss
2. es gibt in der Schule ein große Einschulungsfeier an einem Samstag, so mit Mama, Papa, Oma, Opa
3. danach wird der Schulanfang als kleines Familienfest gefeiert, dabei sollen aber die Kinder im Vordergrund stehen, ist ja schließlich keine Hochzeit
Ich kenn es ja nicht anders und find damit bekommt dieser wichtige Schritt im Leben der Kinder einen angemessenen Rahmen. Die Umstellung auf die Schule ist ja auch eine ganz schöne Veränderung für die Kids. Wir haben jetzt die 3. Schulwoche hinter uns und ich muss sagen es läuft schon ganz gut, wir haben stolzes Schulkind, hoffentlich bleibt es so!
Aber vor dem großen Tag stand die wichtige Frage! nach der Schultüte. Da uns keine, im Geschäft wirklich gefiel, unser Sohn aber auch ein Fan von "Drachenzähmen leicht gemacht" ist, reifte der Entschluss die Zuckertüte doch selber zu basteln. Erleichter wurde das durch eine Poster-Zeitung der Drachen, wo ich mir schon überlegte, die Drachen da auszuschneiden und auf die Tüte zu kleben.
Dann hatte isch Glück dass mir eine Nachbarin eine unbenutzte Zuckertüte mit eine älteren Motiv (Schnappi ;-)) schenkte , damit war schon eine gute Grundlage geschaffen. etwas Kopfzerbrechen machte mir noch der Hintergrund - Himmel mit Wolken sollte es sein. Nachdem ich einige Varianten durchgespielt hatte legte ich eines nachmittags los und eher durch Zufall ging es ganz einfach:
Die obere Bordüre mit der auch der Tüll angeklebt ist hab ich erst mal abgeklebt. Dann wurde die Tüte mit weißem Acryl-Lackspray grundiert. Nach der Trocknungszeit mit blauem Acryl-Lackspray leicht und unregelmäßig drüberspühen - fertig ist der Himmel.
Nach der Feier in der Schule haben wir in einem ganz besonderen Ambiente gefeiert: bei uns im Ort gibt es nämlich die Gelenauer Marionettenspiele die nicht nur Marionetten tanzen lassen, sondern auch eine kleine schnuckelige Theaterkneipe "Zum Hanswurst" haben. Dort haben wir dann den Schulanfang gefeiert und ich hab natürlich den Kuchen zum Kaffe selbst gebacken.
Leider hab ich nichts weiter fotografiert, so dass es nur ein Foto gibt.
Folgendes hab ich gebacken:
Maracuja-Mango-Törtchen
Brombeer-Whisky-Törtchen
Schokomousse-Törtchen mit doppelt Karamell
Erdbeer-Tarteletts
Biskuit-Himbeer-Rolle (ohne Foto)
Regenbogenkuchen (ohne Foto)
Dann haben die Marionetten noch für uns getanzt - in einem lustigen abwechslungsreichen Varieté:
Dieses Wochenende war es aber nochmal richtig schön sonnig und warm.
Aber da es nicht mehr ganz so heiß ist, hab ich auch wieder Lust den Backofen anzuwerfen.
Am Samtag hab ich ein leckeres Buttermilchbrot (Post folgt) gebacken. Sonntag gab es einen frisch gebackenen Apfelstrudel - den Ersten den ich so gebacken habe.
Aber vorher ein kleiner Rückblick, denn für die Ruhe hier auf den Blog waren nicht nur die für das Erzgebirge fast tropischen Temperaturen, sondern auch ein kleines Familienevent verantwortlich, denn unser Mini-S ist jetzt ein Schulkind.
Für alle die nicht aus dem Osten kommen sei mal erklärt:
1. es gibt 85cm große eckige Zuckertüten, die auch nicht unbedingt selbst gebastelt werden muss
2. es gibt in der Schule ein große Einschulungsfeier an einem Samstag, so mit Mama, Papa, Oma, Opa
3. danach wird der Schulanfang als kleines Familienfest gefeiert, dabei sollen aber die Kinder im Vordergrund stehen, ist ja schließlich keine Hochzeit
Ich kenn es ja nicht anders und find damit bekommt dieser wichtige Schritt im Leben der Kinder einen angemessenen Rahmen. Die Umstellung auf die Schule ist ja auch eine ganz schöne Veränderung für die Kids. Wir haben jetzt die 3. Schulwoche hinter uns und ich muss sagen es läuft schon ganz gut, wir haben stolzes Schulkind, hoffentlich bleibt es so!
Aber vor dem großen Tag stand die wichtige Frage! nach der Schultüte. Da uns keine, im Geschäft wirklich gefiel, unser Sohn aber auch ein Fan von "Drachenzähmen leicht gemacht" ist, reifte der Entschluss die Zuckertüte doch selber zu basteln. Erleichter wurde das durch eine Poster-Zeitung der Drachen, wo ich mir schon überlegte, die Drachen da auszuschneiden und auf die Tüte zu kleben.
Dann hatte isch Glück dass mir eine Nachbarin eine unbenutzte Zuckertüte mit eine älteren Motiv (Schnappi ;-)) schenkte , damit war schon eine gute Grundlage geschaffen. etwas Kopfzerbrechen machte mir noch der Hintergrund - Himmel mit Wolken sollte es sein. Nachdem ich einige Varianten durchgespielt hatte legte ich eines nachmittags los und eher durch Zufall ging es ganz einfach:
Die obere Bordüre mit der auch der Tüll angeklebt ist hab ich erst mal abgeklebt. Dann wurde die Tüte mit weißem Acryl-Lackspray grundiert. Nach der Trocknungszeit mit blauem Acryl-Lackspray leicht und unregelmäßig drüberspühen - fertig ist der Himmel.
Dann hab ich aus den Postern die Drachen ausgeschnitten und auf die Tüte geklebt. Das war eine ganz schöne Fummelei ;-). Zum Schluss alles noch alles mit Klarlack fixieren - fertig.
Auf die Zuckertüte sollte noch ein Plüsch-Ohnezahn und damit es standesgemäß ist - ein Felsen.Den hab ich aus Bauschaum "geschnitzt und bemalt.
Ich war mit der Tüte ja echt zufrieden ;-) und mein Sohn auch , das ist eh die Hauptsache:
Nach der Feier in der Schule haben wir in einem ganz besonderen Ambiente gefeiert: bei uns im Ort gibt es nämlich die Gelenauer Marionettenspiele die nicht nur Marionetten tanzen lassen, sondern auch eine kleine schnuckelige Theaterkneipe "Zum Hanswurst" haben. Dort haben wir dann den Schulanfang gefeiert und ich hab natürlich den Kuchen zum Kaffe selbst gebacken.
Leider hab ich nichts weiter fotografiert, so dass es nur ein Foto gibt.
Folgendes hab ich gebacken:
Maracuja-Mango-Törtchen
Brombeer-Whisky-Törtchen
Schokomousse-Törtchen mit doppelt Karamell
Erdbeer-Tarteletts
Biskuit-Himbeer-Rolle (ohne Foto)
Regenbogenkuchen (ohne Foto)
Dann haben die Marionetten noch für uns getanzt - in einem lustigen abwechslungsreichen Varieté:
Zum Abend gab es dann noch Pizza nach Wunsch aus dem Holzbackofen - sehr lecker und genau das richtige für den kleinen Schulanfänger.
Alles in allem war es eine richtig schöne Feier, mein Mini-S war begeistert - und völlig fertig.
So nun aber zum Apfelstrudel.
Vor 2 Wochen war in unserer Tageszeitung ein Artikel über Apfelstrudel, sogar Lafer gab sein breites Wissen dazu preis ;-) Als mein Mann noch meinte, dass ich ja auch mal einen Apfelstrudel machen könnte...
Allerdings hab ich nicht den Mut gehabt dass so richtig mit Strudelteig machen und hab für den Anfang erst mal Blätterteig aus dem Supermarkt genommen.
Apfelstrudel
Zutaten:
Blätterteig aus dem Kühlregal
1 kg Äpfel (am besten Boskop)
Zitronensaft
60 g Semmelbrösel
125 g Butter
4 Eßl Zucker
2 Eßl gehackte Mandeln
Cranberries
Zimt
Kardamonkapseln
Mit den Mengenangaben ist es ein wenig schwierig, ich hab das meiste nach Gefühl genommen.
Als erstes die Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Die Viertel noch mal längs halbieren und dann in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden, gleich mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.
Die Kardamonkapseln in einer Pfanne ohne Fett rösten, von der Schale befreien und mörsern. Zusammen mit 3 Eßl Zucker, Zimt nach Belieben, gehackte Mandeln und den Cranberries zu den Äpfeln geben und gut durchmischen.
Etwa 60 g Butter schmelzen und die Semmelbrösel darin anrösten. Wenn die Brösel etwas Farbe angenommen haben 1 Eßl Zucker dazugeben und ein wenig mit karamellisieren lassen.
Die restliche Butter ebenfalls schmelzen lassen.
den Backofen schon mal auf 180°C Umluft vorheizen.
Den Blätterteig auspacken und auf einer bemehlten Arbeitsfläche nebeneinander ein wenig überlappend ausrollen.
Nun den Teig noch ein wenig mehr ausrollen, damit er ein wenig dünner wird. Strudelteig wird ja normalerweise gezogen, keine Ahnung ob man das auch mit Blätterteig macht, ich hatte Angst dass der Teig reißt und hab es nicht weiter probiert
Der ausgerollte Teig wird als nächstes schön mit flüssiger Butter eingepinselt und die Semmelbrösel auf ca. 2/3 der Teigplatte verteilt.
Anschließend wird die Apfelmischung auf dem Teig verteilt, dabeiein gutes Stück vom Rand frei lassen.
Die Ränder zur Mitte hin einschlagen und mithilfe des Tuchs einrollen.
Den Strudel nun vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit dem Tuch als Hilfe geht es ganz gut.
Da der Teig für mein Backblech zu breit ausgerollt war, hab ich einfach ein Stück abgeschnitten und 2 kleine Mini-Strudel aufgerollt.
Den Strudel noch mal gut mit flüssiger Butter einpinseln und ab in den Backofen. Backzeit ca. 30 min. Zwischendurch nochmal mit Butter einpinseln. Kurz vor Ende der Backzeit hab ich noch ein wenig Honig auf den Strudel gepinselt.
Der Strudel war so groß, ich hatte nicht mal eine so große Kuchenplatte, aber das ist auch egal wenn der Duft von frisch gebackenen Apfelstrudel durch die Küche zieht.
Allerdings hab ich nicht den Mut gehabt dass so richtig mit Strudelteig machen und hab für den Anfang erst mal Blätterteig aus dem Supermarkt genommen.
Apfelstrudel
Zutaten:
Blätterteig aus dem Kühlregal
1 kg Äpfel (am besten Boskop)
Zitronensaft
60 g Semmelbrösel
125 g Butter
4 Eßl Zucker
2 Eßl gehackte Mandeln
Cranberries
Zimt
Kardamonkapseln
Mit den Mengenangaben ist es ein wenig schwierig, ich hab das meiste nach Gefühl genommen.
Als erstes die Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Die Viertel noch mal längs halbieren und dann in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden, gleich mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.
Die Kardamonkapseln in einer Pfanne ohne Fett rösten, von der Schale befreien und mörsern. Zusammen mit 3 Eßl Zucker, Zimt nach Belieben, gehackte Mandeln und den Cranberries zu den Äpfeln geben und gut durchmischen.
Etwa 60 g Butter schmelzen und die Semmelbrösel darin anrösten. Wenn die Brösel etwas Farbe angenommen haben 1 Eßl Zucker dazugeben und ein wenig mit karamellisieren lassen.
Die restliche Butter ebenfalls schmelzen lassen.
den Backofen schon mal auf 180°C Umluft vorheizen.
Den Blätterteig auspacken und auf einer bemehlten Arbeitsfläche nebeneinander ein wenig überlappend ausrollen.
Nun den Teig noch ein wenig mehr ausrollen, damit er ein wenig dünner wird. Strudelteig wird ja normalerweise gezogen, keine Ahnung ob man das auch mit Blätterteig macht, ich hatte Angst dass der Teig reißt und hab es nicht weiter probiert
Der ausgerollte Teig wird als nächstes schön mit flüssiger Butter eingepinselt und die Semmelbrösel auf ca. 2/3 der Teigplatte verteilt.
Anschließend wird die Apfelmischung auf dem Teig verteilt, dabeiein gutes Stück vom Rand frei lassen.
Die Ränder zur Mitte hin einschlagen und mithilfe des Tuchs einrollen.
Den Strudel nun vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit dem Tuch als Hilfe geht es ganz gut.
Da der Teig für mein Backblech zu breit ausgerollt war, hab ich einfach ein Stück abgeschnitten und 2 kleine Mini-Strudel aufgerollt.
Den Strudel noch mal gut mit flüssiger Butter einpinseln und ab in den Backofen. Backzeit ca. 30 min. Zwischendurch nochmal mit Butter einpinseln. Kurz vor Ende der Backzeit hab ich noch ein wenig Honig auf den Strudel gepinselt.
Der Strudel war so groß, ich hatte nicht mal eine so große Kuchenplatte, aber das ist auch egal wenn der Duft von frisch gebackenen Apfelstrudel durch die Küche zieht.
Es war schon ein toller Moment den Strudel anzuschneiden und festzustellen, er ist schon mal gelungen. Und dann der Moment des Kostens: mmmh dünner Teig und die saftigen Äpfel mit leicht säuerlichen Note. Sehr lecker - das einzige was uns gefehlt hat war eine Kugel Vanille-Eis (Vanillesoße mag ich nicht so)
Montag, 17. August 2015
Schinken-Käse-Brotrad
Heute nun wie im letzten Post versprochen, heute das Rezept von dem superleckeren Brotrad.
Passt richtig schön zum Grillen, macht aber sicher auch solo mit einem Salat und einem Bier eine gute Figur.
Zutaten Teig:
1/2 Würfel frische Hefe (21 g)
2 EL Honig
50 ml warme Wasser
120 lauwarme Milch
400 g Weizenmehl Typ 550
2 Eier
30 g warme Butter (ich: Bärlauchbutter)
Zuerst die Hefe mit dem Honig und dem lauwarmen Wasser in einer großen Schüssel verrühren, bis alles aufgelöst ist.
Dann die restlichen Zutaten dazugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten (lassen).
Die Schüssel mit dem Teig mit Frischhaltefolie abdecken und ca. 40 min gehen lassen.
In der Zwischnzeit die Füllung vorbereiten:
Zutaten Füllung
100 g Pesto
50 g magerer Schinken
50 g geräucherten Bauspeck
1 Bund Frühlingszwiebeln
150 g geriebener Käse (ich: Mozzarella und Gouda gemischt)
Den Schinken in Streifen schneiden und in einer Pfanne ohne Fett knusprig anbraten.
Die Lauchzwiebeln putzen und in dünne Ringe schneiden.
Nach der Gehzeit den Teig zu einem Rechteck ausrollen und mit dem Pesto komplett einsteichen.
Nun den Schinken, die Zwiebeln und zum Schluss den Käse darauf vereilen und alles ein wenig andrücken, entweder mit den Händen oder auch mit einem Nudelholz.
Den Teig in ca. 3 cm breiten Streifen schneiden und in der Mitte halbieren, sonst geht es zu schwer aufzurollen.
Nun eine Tarteform fetten und den ersten Streifen locker aufrollen und in die Mitte der Form setzen.
Den nächsten Streifen an das Ende der Schnecke setzen und ringsrum wickeln. So nun mit allen Streifen verfahren, bis die Form gefüllt ist.
Nochmals mit Folie abdecken und 30 min gehen lassen.
Inzwischen den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Das Brotrad etwa 25 - 30 min goldgelb backen, falls es zu dunkel wird, einfach mit Backpapier abdecken.
Bei mir ist Teig wunderbar aufgegangen, dadurch war das Brotrad super fluffig und ist auch sehr gut angekommen. Ich könnte mit auch vorstellen, die Streifen einzeln aufzurollen und wie Rosetten nebeneinander setzen, sieht bestimmt hübsch aus.
Passt richtig schön zum Grillen, macht aber sicher auch solo mit einem Salat und einem Bier eine gute Figur.
Zutaten Teig:
1/2 Würfel frische Hefe (21 g)
2 EL Honig
50 ml warme Wasser
120 lauwarme Milch
400 g Weizenmehl Typ 550
2 Eier
30 g warme Butter (ich: Bärlauchbutter)
Zuerst die Hefe mit dem Honig und dem lauwarmen Wasser in einer großen Schüssel verrühren, bis alles aufgelöst ist.
Dann die restlichen Zutaten dazugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten (lassen).
Die Schüssel mit dem Teig mit Frischhaltefolie abdecken und ca. 40 min gehen lassen.
In der Zwischnzeit die Füllung vorbereiten:
Zutaten Füllung
100 g Pesto
50 g magerer Schinken
50 g geräucherten Bauspeck
1 Bund Frühlingszwiebeln
150 g geriebener Käse (ich: Mozzarella und Gouda gemischt)
Den Schinken in Streifen schneiden und in einer Pfanne ohne Fett knusprig anbraten.
Die Lauchzwiebeln putzen und in dünne Ringe schneiden.
Nach der Gehzeit den Teig zu einem Rechteck ausrollen und mit dem Pesto komplett einsteichen.
Nun den Schinken, die Zwiebeln und zum Schluss den Käse darauf vereilen und alles ein wenig andrücken, entweder mit den Händen oder auch mit einem Nudelholz.
Den Teig in ca. 3 cm breiten Streifen schneiden und in der Mitte halbieren, sonst geht es zu schwer aufzurollen.
Nun eine Tarteform fetten und den ersten Streifen locker aufrollen und in die Mitte der Form setzen.
Den nächsten Streifen an das Ende der Schnecke setzen und ringsrum wickeln. So nun mit allen Streifen verfahren, bis die Form gefüllt ist.
Nochmals mit Folie abdecken und 30 min gehen lassen.
Inzwischen den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Das Brotrad etwa 25 - 30 min goldgelb backen, falls es zu dunkel wird, einfach mit Backpapier abdecken.
Bei mir ist Teig wunderbar aufgegangen, dadurch war das Brotrad super fluffig und ist auch sehr gut angekommen. Ich könnte mit auch vorstellen, die Streifen einzeln aufzurollen und wie Rosetten nebeneinander setzen, sieht bestimmt hübsch aus.
Sonntag, 9. August 2015
Französisches Baguette
Dieses Jahr haben wir ja einen echt schönen Sommer, so dass man sogar hier bei uns im Erzgebirge an mehr als 5 Sommerabenden ohne Jacke draußen sitzen kann. Okay dafür ärgern uns halt die Wespen etwas mehr, aber irgendeinen Haken gibt es ja immer.
Wenn es aber so schön warm ist hab ich echt keine Lust zum Backen, da ist es so schon heiß und dann noch der warme Backofen...
Letzte Woche allerdings waren wir zum Grillen eingeladen und da hab ich mich gleich für´s Brot gemeldet, denn ich hatte im Hinterkopf noch ein paar Rezepte die ich ausprobieren wollte.
Zum einen hatte ich schon im letzten Sommer in Sarah´s "Knusperstübchen" ein leckeres Brotrad gesehen (der Post kommt noch) zum anderen sollte es noch ein Baguette sein.
Ich hab mich ja noch nicht so viel mit Brot beschäftigt, vor allem an Sauerteig hab ich mich noch nicht rangetraut. Bei der wenigen Recherche die ich betrieben habe, bin ich immer mal wieder auf den "Plötzblog" von Lutz Geissler (der sogar ganz in meiner Nähe wohnt) gestoßen und ein Brötchenrezept hab ich auch schon mal nachgebacken. Wie gesagt soviel hab ich mich nicht damit beschäftigt und wenn ich die Rezepte gelesen hab, erschien mir alles zu kompliziert und ich hab mich nicht rangetraut.
Im Frühjahr gab es dann in der Zeischrift "BEEF" einen Artikel über Brot und extra für die Zeischrift hatte Lutz Geissler einige Rezept entwickelt. Das hat mich nicht mehr so richtig losgelassen und letzte Woche hab ich mich an das französische Bagutte gewagt - und bin auch ganz zufrieden.
Wenn man so die Zeiten liest, ist man erst mal von 30 Stunden abgeschreckt, aber letztendlich ist die reine Arbeitszeit gar nicht so aufwendig. Lasst euch von der langen Zeit ja nicht abschrecken, es lohnt sich!!
Französisches Baguette
Zutaten:
Vorteig:
100 g Weizenmehl
100 g Wasser (18 -20 °C)
1 g frische Hefe
Autolyseteig:
400 g Weizenmehl, Type 550
225 g Wasser
Hauptteig:
4 frische Hefe
10 g Salz
- Zuerst wird der Vorteig angesetzt. Dazu habe ich die Hefe im Wasser aufgelöst und dann mit dem Mehl vermischt. Das Ganze am besten gleich in einer Plastikdose machen, da kann man den Teig schön luftdicht verpacken. Den Vorteig nun 2 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen und anschließend für 24 Stunden in den Kühlschrank.
Danach ist der Teig von Blasen durchsetzt und richt fruchtig, genau wie Herr Geissler es beschrieben hat.
Nachdem der Vorteig schon mal 12 Stunden im Kühlschrank verbracht hat, ist es an der Zeit den Autolyseteig anzurühren. Ich hab das gleich in der Schüssel meiner Küchenmaschine gemacht, damit ich dort gleich weiterkneten kann.
Also für den Autolyseteig wird Mehl und Wasser mit einem Löffel zu einem recht festen, und ein wenig klebrigen Teig verrührt, ich hab zum Schluss dann mit den Händen leicht nachgeholfen.
Den Teig nun luftdicht verpacken und 12 Stundenruhen lassen.
Damit sind nach 26 Stunden beide Teige bereit um sich gemeinsam von der Küchenmaschine, oder per Hand vereinen zu lassen. Dazu kommen noch die restliche Hefe und das Salz und dann darf meine Maschine den Teig für 6 min auf niedrigster Stufe und dann noch mal 2 min auf der nächsten Stufe kneten. Der Teig ist nun leicht klebrig und nicht zu fest.
Nun die Schüssel luftdicht abdecken und den Teig 3 Stunden ruhen lassen. In den ersten 2 Stunden wird der Teig aller 30 min durchgekneten. Auch dass durfte meine Küchenmaschine machen und das hat mich echt fasziniert. Der Teig war ja ein wenig klebrig, wenn die Maschine aber anfing zu kneten hat sich der Teig wunderbar von der Schüssel gelöst und er hat so richtig schön geglänzt. Ich glaube mit den Händen kneten gestaltet sich da ein weing schwieriger.
Die letzte Stunde wird der Teig dann in Ruhe gelassen, da geht er auch noch ein wenig auf und ist wie beschrieben, feucht glänzend, von Blasen durchzogen und straff:
Jetzt kam für mich der schwierigste Teil und ich sage es gleich, so richtig schön gelungen ist es mit nicht - die Baguettes formen.
Dazu wird der Teig in 3 gleiche Teile geteilt, dann vorsichtig aber auch straff zu 20 cm langen Zylindern formen, dann zu ca. 30 cm langen Baguettes formen.
Auf dem Youtube-Kanal von Lutz Geissler zeigt er es ganz wunderbar, schaut es euch an. Es sieht auch echt ganz easy aus, aber wie gesagt ich war mit meiner Leistung nicht wirklich zufrieden. Hier der Link: Baguettes formen.
Die Teigling werden dann mit der glatten Seite nach oben auf ein bemehltes Tuch (eigentlich Bäckerleinen, das hatte ich aber nicht, hab ein Baumwolltuch genommen) gelegt und bei ca. 24 °C für 30 min gehen lassen.
Inzwischen schon mal den Backofen und Backblech, besser noch einen Backstein vorheizen, damit er zum Backen warm genug ist - 250 °C Ober- und Unterhitze.
Am Ende der Teigreifezeit, die Teiglinge mit der glatten Seite nach unten auf das Backblech setzen, Achtung heiß! Dazu nimmt man am besten eine längliches Brett oder einen Backschieber, ich hatte das alles nicht, entsprechend sah es halt aus.
Nun mit einer flach gehaltenen Rasierklinge die Baguettes einschneiden.
Anschließend die Baguettes schnell in den heißen Ofen schieben. Nach 2 min etwas Dampf erzeugen, ich nehm dazu einen Blumensprüher und sprühe vor allem unten in den heißen Backraum.
Die Baguettes werden insgesamt 20 min gebacken. 5 min vor dem Ende der Backzeut den Dampf ablassen, in dem man die Backofentür ein Stück öffnet.
Nach der Backzeit die Brote auf einem Gitter abkühlen lassen.
Es duftete herrlich in meiner Küche!
Wenn man so was langwieriges macht, hat man ja ein wenig Angst ob sich der Aufwand lohnt und in diesem Fall würde ich sagen:" JA!" Die Baguettes waren wunderschön knuspig, schön großporig und lecker! Die mach ich wieder mal, nur mit der Zeit muss man schauen, dass alles so einzurichten geht, damit man die Zeiten so hinkriegt.
Hier mal so ungefähr meine Zeiten, die hab ich auch nur so einhalten können weil mein Maxi S Ferien hatte ;-(
Freitag: 6:00 Uhr Vorteig ansetzen
8:00 Uhr Vorteig in den Kühlschrank
20:00 Uhr Autolyeteig machen
Samstag: 8:00 Uhr Hauptteig kneten lassen
8:40 Uhr kneten
9:10 Uhr kneten
9:45 Uhr kneten
10:15 Uhr kneten
11:15 Uhr Baguettes formen
12:00 Uhr backen
Wenn es aber so schön warm ist hab ich echt keine Lust zum Backen, da ist es so schon heiß und dann noch der warme Backofen...
Letzte Woche allerdings waren wir zum Grillen eingeladen und da hab ich mich gleich für´s Brot gemeldet, denn ich hatte im Hinterkopf noch ein paar Rezepte die ich ausprobieren wollte.
Zum einen hatte ich schon im letzten Sommer in Sarah´s "Knusperstübchen" ein leckeres Brotrad gesehen (der Post kommt noch) zum anderen sollte es noch ein Baguette sein.
Ich hab mich ja noch nicht so viel mit Brot beschäftigt, vor allem an Sauerteig hab ich mich noch nicht rangetraut. Bei der wenigen Recherche die ich betrieben habe, bin ich immer mal wieder auf den "Plötzblog" von Lutz Geissler (der sogar ganz in meiner Nähe wohnt) gestoßen und ein Brötchenrezept hab ich auch schon mal nachgebacken. Wie gesagt soviel hab ich mich nicht damit beschäftigt und wenn ich die Rezepte gelesen hab, erschien mir alles zu kompliziert und ich hab mich nicht rangetraut.
Im Frühjahr gab es dann in der Zeischrift "BEEF" einen Artikel über Brot und extra für die Zeischrift hatte Lutz Geissler einige Rezept entwickelt. Das hat mich nicht mehr so richtig losgelassen und letzte Woche hab ich mich an das französische Bagutte gewagt - und bin auch ganz zufrieden.
Wenn man so die Zeiten liest, ist man erst mal von 30 Stunden abgeschreckt, aber letztendlich ist die reine Arbeitszeit gar nicht so aufwendig. Lasst euch von der langen Zeit ja nicht abschrecken, es lohnt sich!!
Französisches Baguette
Zutaten:
Vorteig:
100 g Weizenmehl
100 g Wasser (18 -20 °C)
1 g frische Hefe
Autolyseteig:
400 g Weizenmehl, Type 550
225 g Wasser
Hauptteig:
4 frische Hefe
10 g Salz
- Zuerst wird der Vorteig angesetzt. Dazu habe ich die Hefe im Wasser aufgelöst und dann mit dem Mehl vermischt. Das Ganze am besten gleich in einer Plastikdose machen, da kann man den Teig schön luftdicht verpacken. Den Vorteig nun 2 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen und anschließend für 24 Stunden in den Kühlschrank.
Danach ist der Teig von Blasen durchsetzt und richt fruchtig, genau wie Herr Geissler es beschrieben hat.
Nachdem der Vorteig schon mal 12 Stunden im Kühlschrank verbracht hat, ist es an der Zeit den Autolyseteig anzurühren. Ich hab das gleich in der Schüssel meiner Küchenmaschine gemacht, damit ich dort gleich weiterkneten kann.
Also für den Autolyseteig wird Mehl und Wasser mit einem Löffel zu einem recht festen, und ein wenig klebrigen Teig verrührt, ich hab zum Schluss dann mit den Händen leicht nachgeholfen.
Den Teig nun luftdicht verpacken und 12 Stundenruhen lassen.
Damit sind nach 26 Stunden beide Teige bereit um sich gemeinsam von der Küchenmaschine, oder per Hand vereinen zu lassen. Dazu kommen noch die restliche Hefe und das Salz und dann darf meine Maschine den Teig für 6 min auf niedrigster Stufe und dann noch mal 2 min auf der nächsten Stufe kneten. Der Teig ist nun leicht klebrig und nicht zu fest.
Nun die Schüssel luftdicht abdecken und den Teig 3 Stunden ruhen lassen. In den ersten 2 Stunden wird der Teig aller 30 min durchgekneten. Auch dass durfte meine Küchenmaschine machen und das hat mich echt fasziniert. Der Teig war ja ein wenig klebrig, wenn die Maschine aber anfing zu kneten hat sich der Teig wunderbar von der Schüssel gelöst und er hat so richtig schön geglänzt. Ich glaube mit den Händen kneten gestaltet sich da ein weing schwieriger.
Die letzte Stunde wird der Teig dann in Ruhe gelassen, da geht er auch noch ein wenig auf und ist wie beschrieben, feucht glänzend, von Blasen durchzogen und straff:
Jetzt kam für mich der schwierigste Teil und ich sage es gleich, so richtig schön gelungen ist es mit nicht - die Baguettes formen.
Dazu wird der Teig in 3 gleiche Teile geteilt, dann vorsichtig aber auch straff zu 20 cm langen Zylindern formen, dann zu ca. 30 cm langen Baguettes formen.
Auf dem Youtube-Kanal von Lutz Geissler zeigt er es ganz wunderbar, schaut es euch an. Es sieht auch echt ganz easy aus, aber wie gesagt ich war mit meiner Leistung nicht wirklich zufrieden. Hier der Link: Baguettes formen.
Die Teigling werden dann mit der glatten Seite nach oben auf ein bemehltes Tuch (eigentlich Bäckerleinen, das hatte ich aber nicht, hab ein Baumwolltuch genommen) gelegt und bei ca. 24 °C für 30 min gehen lassen.
Inzwischen schon mal den Backofen und Backblech, besser noch einen Backstein vorheizen, damit er zum Backen warm genug ist - 250 °C Ober- und Unterhitze.
Am Ende der Teigreifezeit, die Teiglinge mit der glatten Seite nach unten auf das Backblech setzen, Achtung heiß! Dazu nimmt man am besten eine längliches Brett oder einen Backschieber, ich hatte das alles nicht, entsprechend sah es halt aus.
Nun mit einer flach gehaltenen Rasierklinge die Baguettes einschneiden.
Anschließend die Baguettes schnell in den heißen Ofen schieben. Nach 2 min etwas Dampf erzeugen, ich nehm dazu einen Blumensprüher und sprühe vor allem unten in den heißen Backraum.
Die Baguettes werden insgesamt 20 min gebacken. 5 min vor dem Ende der Backzeut den Dampf ablassen, in dem man die Backofentür ein Stück öffnet.
Nach der Backzeit die Brote auf einem Gitter abkühlen lassen.
Es duftete herrlich in meiner Küche!
Wenn man so was langwieriges macht, hat man ja ein wenig Angst ob sich der Aufwand lohnt und in diesem Fall würde ich sagen:" JA!" Die Baguettes waren wunderschön knuspig, schön großporig und lecker! Die mach ich wieder mal, nur mit der Zeit muss man schauen, dass alles so einzurichten geht, damit man die Zeiten so hinkriegt.
Hier mal so ungefähr meine Zeiten, die hab ich auch nur so einhalten können weil mein Maxi S Ferien hatte ;-(
Freitag: 6:00 Uhr Vorteig ansetzen
8:00 Uhr Vorteig in den Kühlschrank
20:00 Uhr Autolyeteig machen
Samstag: 8:00 Uhr Hauptteig kneten lassen
8:40 Uhr kneten
9:10 Uhr kneten
9:45 Uhr kneten
10:15 Uhr kneten
11:15 Uhr Baguettes formen
12:00 Uhr backen
Freitag, 31. Juli 2015
Magic Dust Rub - eine leckere Grillmarinade
Schon seit einigen Jahren mariniere ich mein Grillfleisch meist selbst, dabei war ich bisher nicht sehr kreativ: ich hab das Fleisch gesalzen und und gepfeffert, mit Senf bestrichen und dann mit Zwiebelringen in eine Form schichten und das Ganze mit Bier aufgegoßen.
Letztes Jahr hab ich dann auf dem Blog von Tanja das Grillgewürz Magic Dust Rub entdeckt und finde es einfach nur toll.
Hier nun die Zutaten:
8 EL Paprikapulver, edelsüss
4 EL Salz
2 EL gemahlener schwarzer Pfeffer
4 EL Puderzucker
2 EL Senfpulver
4 EL (2) Chilipulver
2 EL (0) Cayennepfeffer
4 EL gemahlener Kreuzkümmel (auch Cumin genannt)
4 EL Knoblauchgranulat
Ich hatte Angst das das Gewürz zu scharf wird und deshalb weniger Chili und Cayennepfeffer benutzt, meine Mengen hab ich in Klammern geschrieben. Das nächste Mal nehme ich ein wenig mehr Chili oder auch Cayennpfeffer, trotzdem war es auch diesmal nicht zu fad, probiert es ruhig aus.
Die Zutaten werden alle gründlich vermischt und in ein Schraubglas gegeben - fertig.
Das Gewürz kann man einfach auf mit Öl bepinseltes Fleisch streuen oder eine Marinade daraus bereiten. Dazu mischt man das Gewürz mit Bier, Ahornsirup, Honig, Öl, Apfelsaft, Orangensaft, oder einer anderen Flüssigkeit eurer Wahl. Ich hatte einfach von jedem was genommen ;-). Mit dieser Marinade nun das Fleisch einpinseln und ziehen lassen, ruhig einen ganzen Tag. Megalecker!!
Letztes Jahr hab ich dann auf dem Blog von Tanja das Grillgewürz Magic Dust Rub entdeckt und finde es einfach nur toll.
Hier nun die Zutaten:
8 EL Paprikapulver, edelsüss
4 EL Salz
2 EL gemahlener schwarzer Pfeffer
4 EL Puderzucker
2 EL Senfpulver
4 EL (2) Chilipulver
2 EL (0) Cayennepfeffer
4 EL gemahlener Kreuzkümmel (auch Cumin genannt)
4 EL Knoblauchgranulat
Ich hatte Angst das das Gewürz zu scharf wird und deshalb weniger Chili und Cayennepfeffer benutzt, meine Mengen hab ich in Klammern geschrieben. Das nächste Mal nehme ich ein wenig mehr Chili oder auch Cayennpfeffer, trotzdem war es auch diesmal nicht zu fad, probiert es ruhig aus.
Die Zutaten werden alle gründlich vermischt und in ein Schraubglas gegeben - fertig.
Das Gewürz kann man einfach auf mit Öl bepinseltes Fleisch streuen oder eine Marinade daraus bereiten. Dazu mischt man das Gewürz mit Bier, Ahornsirup, Honig, Öl, Apfelsaft, Orangensaft, oder einer anderen Flüssigkeit eurer Wahl. Ich hatte einfach von jedem was genommen ;-). Mit dieser Marinade nun das Fleisch einpinseln und ziehen lassen, ruhig einen ganzen Tag. Megalecker!!
Sonntag, 12. Juli 2015
Schoko-Chili-Mousse
Seit meinem letzten Beitrag ist schon wieder eine Menge Zeit vergangen.
Eigentlich wollte ich einen kleinen Beitrag über unseren Urlaub in Korsika (wunderschön) schreiben, aber es war schon wieder zuviel los und ich hab es einfach nicht geschafft.
Außerdem war es ja in letzter Zeit ab und zu richtig sehr warm - und da bleibt der Backofen kalt und wir schlecken lieber ein Eis.
Kaum aus unserem Urlaub zurück, hatten wir eine Einladung zur Geburtstagsfeier unseres Kollegen.
Motto war "Casino" und es war eine richtig schöne Party, bei der alles gepasst hat: Ambiente, liebe Leute, Casinofeeling und ein leckeres Buffet. Das war auch was ganz Besonderes, denn statt Geschenke sollte lieber jeder was fürs Buffet beisteuern. Das find ich ja eine echt super Idee: bevor man irgendwelche sinnfreien Geschenke unter Krampf besorgt, lässt man sich lieber was leckeres zum Essen einfallen.
Da ich eh meistens für´s Süße zuständig bin und außerdem weiß dass mein Kollege auf Schoko steht, war mir schnell klar: eine Schokomousse ist perfekt und damit es ein wenig aufgepeppt wird, gibt es ein wenig Chili dazu - fertig.
Einige Wochen vorher hatte ich schon Schokodekor gemacht, was mir mehr oder weniger gut gelungen ist. Das hab ich auf die kleinen Becherchen schön drapiert, ich war ganz zufrieden.
Aber dann hab ich nicht mal ein Foto gemacht!!! Aber vielleicht findet sich bei einem Partygast noch ein Foto, dann reich ich es noch nach.
So nun zum Rezept:
Schoko-Chili-Mousse
Zutaten:
8 Eier
500 g dunkle Kuvertüre (ca. 50% Kakaoanteil)
2 Päckchen Vanillezucker
500 ml Sahne
80 ml Cointreau
Chilipulver
Prise Salz
ergibt 29-30 100ml-Becher
Zuerst die Eier trennen und das Eiweiß vorerst noch mal in den Kühlschrank stellen.
Die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen lassen, in die Schokolade hab ich dann auch erst ein wenig Chilipulver eingerührt, nach dem Abschmecken aber noch ein wenig zugegeben. Genau kann ich es nicht angeben, ich hab versucht es nach meinen Geschmack hinzukriegen. Nehmt am Anfang erst mal lieber weniger, damit es nicht zu scharf wird, lieber noch etwas zugeben.
Als nächstes hat die Küchenmaschine die Sahne steif geschlagen, während ich die Eigelb mit dem Zucker schaumig geschlagen habe. Danach den Cointreau zugeben. Nach der Sahne durfte die Maschine schon mal den Eischnee mit dem Salz steif schlagen;-)
Währenddessen hab ich die geschmolzene Kuvertüre in die Eigelbmasse eingerührt.
Anschließend den Eischnee in 3 Portionen unterheben und anschließend die steif geschlagene Sahne auch in 3-4 Portionen unterheben.
Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und in die Schälchen, Becher oder was ihr haben wollt einfüllen. Man kann die Mousse auch in einer Schüssel lassen und dann Nocken abstechen, das krieg ich aber immer nicht so schön hin.
Die Mousse am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Wenn man keinen Alkohol in der Mousse haben mag, kann man den Cointreau auch durch Orangensaft und etwas Orangenabrieb ersetzen, ist auch total lecker.
Insgesamt fand ich die Mousse ganz gelungen, war schon schön scharf, aber es brannte nicht ewig nach.
Eigentlich wollte ich einen kleinen Beitrag über unseren Urlaub in Korsika (wunderschön) schreiben, aber es war schon wieder zuviel los und ich hab es einfach nicht geschafft.
Außerdem war es ja in letzter Zeit ab und zu richtig sehr warm - und da bleibt der Backofen kalt und wir schlecken lieber ein Eis.
Kaum aus unserem Urlaub zurück, hatten wir eine Einladung zur Geburtstagsfeier unseres Kollegen.
Motto war "Casino" und es war eine richtig schöne Party, bei der alles gepasst hat: Ambiente, liebe Leute, Casinofeeling und ein leckeres Buffet. Das war auch was ganz Besonderes, denn statt Geschenke sollte lieber jeder was fürs Buffet beisteuern. Das find ich ja eine echt super Idee: bevor man irgendwelche sinnfreien Geschenke unter Krampf besorgt, lässt man sich lieber was leckeres zum Essen einfallen.
Da ich eh meistens für´s Süße zuständig bin und außerdem weiß dass mein Kollege auf Schoko steht, war mir schnell klar: eine Schokomousse ist perfekt und damit es ein wenig aufgepeppt wird, gibt es ein wenig Chili dazu - fertig.
Einige Wochen vorher hatte ich schon Schokodekor gemacht, was mir mehr oder weniger gut gelungen ist. Das hab ich auf die kleinen Becherchen schön drapiert, ich war ganz zufrieden.
Aber dann hab ich nicht mal ein Foto gemacht!!! Aber vielleicht findet sich bei einem Partygast noch ein Foto, dann reich ich es noch nach.
So nun zum Rezept:
Schoko-Chili-Mousse
Zutaten:
8 Eier
500 g dunkle Kuvertüre (ca. 50% Kakaoanteil)
2 Päckchen Vanillezucker
500 ml Sahne
80 ml Cointreau
Chilipulver
Prise Salz
ergibt 29-30 100ml-Becher
Zuerst die Eier trennen und das Eiweiß vorerst noch mal in den Kühlschrank stellen.
Die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen lassen, in die Schokolade hab ich dann auch erst ein wenig Chilipulver eingerührt, nach dem Abschmecken aber noch ein wenig zugegeben. Genau kann ich es nicht angeben, ich hab versucht es nach meinen Geschmack hinzukriegen. Nehmt am Anfang erst mal lieber weniger, damit es nicht zu scharf wird, lieber noch etwas zugeben.
Als nächstes hat die Küchenmaschine die Sahne steif geschlagen, während ich die Eigelb mit dem Zucker schaumig geschlagen habe. Danach den Cointreau zugeben. Nach der Sahne durfte die Maschine schon mal den Eischnee mit dem Salz steif schlagen;-)
Währenddessen hab ich die geschmolzene Kuvertüre in die Eigelbmasse eingerührt.
Anschließend den Eischnee in 3 Portionen unterheben und anschließend die steif geschlagene Sahne auch in 3-4 Portionen unterheben.
Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und in die Schälchen, Becher oder was ihr haben wollt einfüllen. Man kann die Mousse auch in einer Schüssel lassen und dann Nocken abstechen, das krieg ich aber immer nicht so schön hin.
Die Mousse am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Wenn man keinen Alkohol in der Mousse haben mag, kann man den Cointreau auch durch Orangensaft und etwas Orangenabrieb ersetzen, ist auch total lecker.
Insgesamt fand ich die Mousse ganz gelungen, war schon schön scharf, aber es brannte nicht ewig nach.
Donnerstag, 4. Juni 2015
Schoko-Chili-Törtchen
Heute nun vorerst das letzte Törtchen, das ich in letzter Zeit probiert habe.
Ich glaube danach wird es vorerst etwas ruhiger auf meinem Blog, irgendwie ist im Moment viel los, der Urlaub naht, das Zuckertütenfest meines Sohnes usw. Trotzdem hoffe ich auch in den nächsten Wochen Zeit und Muße für neue Leckereien zu finden.
Schoko-Chili-Törtchen
Das Törtchen besteht wieder aus 4 Komponenten: einem Biskuit, einem Kern, Schokomousse und die Glasur.
Den Kern bracht man nicht einzufrieren, so dass man diese Wartezeit diesmal nicht hat.
Schokobiskuit
Zutaten:
70g gemahlene Mandeln
70g Puderzucker
2 Eier
3 Eiweiß
45 g Zucker
55 g gesiebtes Mehl
20g Kakao
25g flüssige Butter
Schokostückchen
Mandeln, Puderzucker und die 2 Eier dickcremig aufschlagen. Dann das Eiweiß mit dem Zucker steif schlagen, dabei den Zucker gleich am Anfang mit dazugeben. Anschließend 1/3 des Eischnee´s unter die Eimasse ziehen. Den restlichen Eischnee auf die Masse geben. Nun den Kakao mit dem Mehl mischen und ebenfalls auf den Eischnee geben. Das Ganze zügig unterziehen. Etwas 1 EL der Eimasse in die warme Butter rühren, bis es eine homogene Masse ergibt. Dadurch werden die Temperaturen angeglichen und die Massen lassen sich besser vermischen. Also nun die Buttermasse under die Eiermasse ziehen. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und mit Schokostückchen bestreuen (ich hab es leider vergessen). Den Biskuit bei 180°C Umluft ca. 8 - 12 min backen.
Ich glaube danach wird es vorerst etwas ruhiger auf meinem Blog, irgendwie ist im Moment viel los, der Urlaub naht, das Zuckertütenfest meines Sohnes usw. Trotzdem hoffe ich auch in den nächsten Wochen Zeit und Muße für neue Leckereien zu finden.
Schoko-Chili-Törtchen
Das Törtchen besteht wieder aus 4 Komponenten: einem Biskuit, einem Kern, Schokomousse und die Glasur.
Den Kern bracht man nicht einzufrieren, so dass man diese Wartezeit diesmal nicht hat.
Schokobiskuit
Zutaten:
70g gemahlene Mandeln
70g Puderzucker
2 Eier
3 Eiweiß
45 g Zucker
55 g gesiebtes Mehl
20g Kakao
25g flüssige Butter
Schokostückchen
Mandeln, Puderzucker und die 2 Eier dickcremig aufschlagen. Dann das Eiweiß mit dem Zucker steif schlagen, dabei den Zucker gleich am Anfang mit dazugeben. Anschließend 1/3 des Eischnee´s unter die Eimasse ziehen. Den restlichen Eischnee auf die Masse geben. Nun den Kakao mit dem Mehl mischen und ebenfalls auf den Eischnee geben. Das Ganze zügig unterziehen. Etwas 1 EL der Eimasse in die warme Butter rühren, bis es eine homogene Masse ergibt. Dadurch werden die Temperaturen angeglichen und die Massen lassen sich besser vermischen. Also nun die Buttermasse under die Eiermasse ziehen. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und mit Schokostückchen bestreuen (ich hab es leider vergessen). Den Biskuit bei 180°C Umluft ca. 8 - 12 min backen.
Den Teig nach dem Abkühlen in 10-12 ca. 3cm x 18,5cm große Streifen schneiden und aus dem Rest Kreise von ca. 4 cm Ø ausstechen.
Mango-Chili-Füllung
Zutaten:
1 große Mangos (wichtig ist, dass sie richtig schön reif ist!)
Chili (die Menge am besten ausprobieren, damit es nicht zu scharf ist)
30 g Zucker
60 ml Orangensaft ohne Fruchtfleisch
Die Mango schälen, vom Kern lösen und in sehr kleine Würfelchen schneiden. Die Chilischote halbieren, entkernen und auch in ganz kleine Würfel schneiden. ( Danach die Hände mit Öl einreiben und das Ganze gründlich mit Seife abwaschen. Das Capsaicin, dass für die Schärfe zuständig ist, ist nämlich fettlöslich und nicht wasserlöslich, deshalb reicht einfach nur abwaschen nicht. Das Öl bindet dann das Capsaicin und wird dann mit abgewaschen.)
Nun den Zucker zu einen schönen braunen Karamell schmelzen, mit dem Orangensaft ablöschen und bei geringer Temperatur solange erwärmen, bis sich der Karamell vollständig aufgelöst hat. Nun die Mango- und Chiliwürfel dazugeben umrühren und abkühlen lassen.
Schokomousse
Zutaten:
90 ml Milch
1 Eigelb
15 g Zucker
155 g Kuvertüre (70%), gehackt oder Drops
250 ml Sahne, cremig geschlagen
Zuerst die Milch in einem Topf aufkochen, vom Herd nehmen. In einer weiteren Schüssel den Zucker und das Eigelb verrühren. Nun die heiße Milch dazugießen und alles gut vermischen. Die Masse in den Topf zurückgeben und unter ständigen Rühren auf 84 °C erhitzen, am besten mit einem Silikonschaber, damit man immer alles erwischt. Die Masse sollte dann etwas eingedickt und schön cremig sein. Den Topf wieder vom Herd ziehen und die Kuvertüre dazugeben. Kurze Zeit stehen lassen, damit die Kuvertüre schmelzen kann, anschließend gut verrühren. Die Masse auf 45 - 50 °C abkühlen lassen und die Sahne unterheben.
Nun kann man das Törtchen zusammensetzen:
Die Dessertringe (4 cm Ø) am besten mit Tortenrandfolie auslegen, und die Biskuitstreifen so einlegen dass auch die Enden bündig aufeinandertreffen.
Auf den Boden die Biskuitkreise legen, die Kreise müssen nicht bündig sein, sie können ruhig ein klein wenig kleiner sein als die freie Fläche.
Nun die Schokomousse zu ca. einem Drittel einfüllen. Die Mango-Chili-Füllung in die Mitte der Mousse geben. Die restliche Mousse daraufgeben und glatt streichen. Das Einfüllen der Mousse geht am besten mit einem Spritzbeutel!
Die Törtchen nun für mindestens 4 Stunden einfrieren. Inzwischen die Schokoladenglasur vorbereiten:
Schokoglasur
Zutaten:
35 g Zucker
10 g Kakao
25 g Creme fraiche
Zucker und Kakao mit 30 ml Wasser in einem Topf glatt rühren und aufkochen lassen. Ca. 1 min. köcheln lassen, dann die Creme fraiche unterrühren und mit köcheln lassen, bis die Masse etwas dicker wird. Abkühlen lassen.
Zum Schluss die Törtchen mit der Schokoglasur überziehen und garnieren.
Fazit: Grundsätzlich hat mir das Törtchen gut geschmeckt, allerdings war ich mit der Mango Füllung noch nicht ganz zufrieden, sie hätte bei mir noch einen Tick schärfer sein können und die Mango noch ein wenig reifer.
Die Mango schälen, vom Kern lösen und in sehr kleine Würfelchen schneiden. Die Chilischote halbieren, entkernen und auch in ganz kleine Würfel schneiden. ( Danach die Hände mit Öl einreiben und das Ganze gründlich mit Seife abwaschen. Das Capsaicin, dass für die Schärfe zuständig ist, ist nämlich fettlöslich und nicht wasserlöslich, deshalb reicht einfach nur abwaschen nicht. Das Öl bindet dann das Capsaicin und wird dann mit abgewaschen.)
Nun den Zucker zu einen schönen braunen Karamell schmelzen, mit dem Orangensaft ablöschen und bei geringer Temperatur solange erwärmen, bis sich der Karamell vollständig aufgelöst hat. Nun die Mango- und Chiliwürfel dazugeben umrühren und abkühlen lassen.
Schokomousse
Zutaten:
90 ml Milch
1 Eigelb
15 g Zucker
155 g Kuvertüre (70%), gehackt oder Drops
250 ml Sahne, cremig geschlagen
Zuerst die Milch in einem Topf aufkochen, vom Herd nehmen. In einer weiteren Schüssel den Zucker und das Eigelb verrühren. Nun die heiße Milch dazugießen und alles gut vermischen. Die Masse in den Topf zurückgeben und unter ständigen Rühren auf 84 °C erhitzen, am besten mit einem Silikonschaber, damit man immer alles erwischt. Die Masse sollte dann etwas eingedickt und schön cremig sein. Den Topf wieder vom Herd ziehen und die Kuvertüre dazugeben. Kurze Zeit stehen lassen, damit die Kuvertüre schmelzen kann, anschließend gut verrühren. Die Masse auf 45 - 50 °C abkühlen lassen und die Sahne unterheben.
Nun kann man das Törtchen zusammensetzen:
Die Dessertringe (4 cm Ø) am besten mit Tortenrandfolie auslegen, und die Biskuitstreifen so einlegen dass auch die Enden bündig aufeinandertreffen.
Auf den Boden die Biskuitkreise legen, die Kreise müssen nicht bündig sein, sie können ruhig ein klein wenig kleiner sein als die freie Fläche.
Nun die Schokomousse zu ca. einem Drittel einfüllen. Die Mango-Chili-Füllung in die Mitte der Mousse geben. Die restliche Mousse daraufgeben und glatt streichen. Das Einfüllen der Mousse geht am besten mit einem Spritzbeutel!
Die Törtchen nun für mindestens 4 Stunden einfrieren. Inzwischen die Schokoladenglasur vorbereiten:
Schokoglasur
Zutaten:
35 g Zucker
10 g Kakao
25 g Creme fraiche
Zucker und Kakao mit 30 ml Wasser in einem Topf glatt rühren und aufkochen lassen. Ca. 1 min. köcheln lassen, dann die Creme fraiche unterrühren und mit köcheln lassen, bis die Masse etwas dicker wird. Abkühlen lassen.
Zum Schluss die Törtchen mit der Schokoglasur überziehen und garnieren.
Fazit: Grundsätzlich hat mir das Törtchen gut geschmeckt, allerdings war ich mit der Mango Füllung noch nicht ganz zufrieden, sie hätte bei mir noch einen Tick schärfer sein können und die Mango noch ein wenig reifer.
Rezeptquelle: Buch "Törtchen und Tarteletts" von Matthias Ludwigs
Samstag, 9. Mai 2015
Brombeer-Whisky-Törtchen
Und weiter geht es mit dem Reigen der Törtchen. Dieses Törtchen habe ich für die Geburtstagsfeier meines Mannes gebacken. Da er gern Whisky trinkt (als Genußmittel!) war es für ihn das ideale Törtchen. Das Rezept stammt wieder aus dem Buch "Törtchen und Tarteletts" von Matthias Ludwigs.
Auch bei diesen Törtchen braucht man mindestens 1 Tag Vorlauf um den Kern vorher einzufrieren.
Insgesamt ergibt das Rezept 12 Törtchen:
Brombeer-Whisky-Törtchen
Der Kern besteht aus 2 Komponenten, einer Whiskycreme und einem Brombeergelee:
Whiskycreme
Zutaten:
90 ml Sahne
1 Eigelb
10 g Zucker
1 Blatt Gelantine
30 g weiße Kuvertüre gehackt
30 ml Whisky (ich: Whiskylikör Drambuie)
Zuerst die Gelantine in kaltem Wasser einweichen
Die Sahne aufkochen und vom Herd ziehen. Inzwischen in einer Schüssel Eigelb mit dem Zucker verschlagen und in die heiße Sahne einrühren. Das Ganze nun unter ständigem Rühren, am besten mit einem Silikonschaber, auf 85°C erhitzen, bis die Masse dickcremig wird. Dann gleich durch ein Sieb in eine Schüssel passieren. Die ausgedrückte Gelantine und die Kuvertüre dazugeben, 1 min stehen lassen und dann glatt rühren. Zum Schluss den Whisky unterrühren.
Das Ganze nun in 12 kleine Silikonformen (so wie diese: hier) bis zur Hälfte einfüllen und mindestens 2 Stunden einfrieren.
Brombeergelee
Zutaten:
125 g Brombeerpüree ohne Kerne
10 g Zucker
1 Blatt Gelantine
Für das Brombeerpüree hab ich TK-Brombeeren püriert und durch ein Sieb gestrichen. Die Gelantine in kaltem Wasser einweichen. Dann ein Drittel des Pürees erwärmen und den Zucker und die Gelantine darin auflösen, vom Herd nehmen. Das restliche Püree ebenfall einrühren und das Ganze in die Silikonformen auf die Whiskycreme füllen. Nun alle wieder mindestens 2 Stunden einfrieren.
Brownieteig
Der Brownieteig ergibt ein ganzes Blech, also etweder nur die Hälfte backen oder die andere Hälfte einfrieren, dann hat man gleich was wenn man das Törtchen gleich noch mal backen will ;-)
Zutaten:
100 g Kuvertüre (70%)
150 g Butter
170 g Butter
2 Eier
75 g Mehl
130 g gehackte, geröstete Nüsse (ich: Pekan)
Backofen vorheizen auf 170 °C Umluft.
Die Butter mit der Kuvertüre vorsichtig schmelzen und etwas abkühlen lassen.
Inzwischen Zucker und Eier verrühren und unter die warme Schokoladenmasse rühren. Dann das Mehl mit den Nüssen mischen und ebenfalls unter die Masse ziehen.
Alles auf ein mit Bachpapier ausgelegtes Backblech streichen und ca. 12 - 18 min backen.
Brombeermousse
Zutaten:
160 g Brombeeren
4 Blatt Gelantine
10 ml Zitronensaft
2 Eigelb
45 g Zucker
270 ml Sahne, cremig aufgeschlagen
Zuerst die Gelantine in kalten Wasser einweichen, dann die Brombeeren pürieren, ich hab sie auch durch ein Sieb gestrichen, ich mag die Kerne darin nicht. Nun ein Drittel des Brombeerpürees erwärmen und die ausgedrükte Gelantine mit auflösen. Das Ganze mit dem restlichen Püree und dem Zitronensaft vermischen und gut verrühren. Nun die Eigelb mit dem Zucker über einem Wasserbad auf ca. 60°C erwärmen, dabei ständig rühren. Aus dem Wasserbad nehmen und solange schlagen bis es abgekühlt ist. Dann erst den Eischaum unter das Brombeerpüree heben und zum Schluss die Sahne unterziehen.
Damit sind alle Komponenten fertig und man kann mit dem Zusammensetzen des Törtchens beginnen.
Als erstes wird das Brombeermousse in Silikon-Halbkugelformen ca. 7 Ø cm (z.b. wie diese) gefüllt.
Nun die Kerne aus der Form nehmen und mit dem Brombeergelee voran in die Mousse reindrücken.
Alles glatt streichen und aus dem Brownieboden Kreise ausstechen, etwas keiner als der Durchmesser der Silikonform, und auf die Mousse legen, ein wenig andrücken. Dann mit Frischhaltefolie abdecken und für mindestens 4 Stunden einfrieren, ich lass es immer über Nacht im Froster.
Am nächsten Tag als erstes die Fruchtglasur herstellen.
Fruchtglasur:
150 ml Weißwein
150 ml Brombeersaft oder verdünntes Püree
120 g Gelierzucker
Zuerst den Wein und den Saft erwärmen, den Gelierzucker einrühren und alles zu Kochen bringen. Ca. 1 min köcheln lassen anschließend etwas abkühlen lassen.
Inzwischen die Törtchen aus der Form lösen und auf ein Gitter stellen. Ich leg immer noch ein wenig Frischhaltefolie unter das Gitter, damit sich die Sauerei in Grenzen hält ;-).
Nun die Fruchtglasur so über die Törtchen gießen, dass diese gleichmäßig überzogen sind. Das bedarf ein wenig Übung, ich hab ja das hier schon mal beschrieben. Einfach loslegen, das wird schon.
Ich hab das Törtchen noch mit frischen Heidelbeeren und ein wenig Glitzerzucker (der sich aber leider schnell auflöst) dekoriert.
Zur Geburtstagsfeier standen die Törtchen bestimmt 1 1/2 Stunden auf der Kaffeetafel, sind danach wieder in den Kühlschrank gewandert. Das Foto hab ich dann erst am nächsten Tag gemacht, deshalb ist es schon ein wenig zusammengesackt.
Fazit. Wieder ein wunderschön fluffiges und fruchtiges Törtchen mit der leichten Whisky-Note, das ist auf jeden Fall mal was anderes.
Auch bei diesen Törtchen braucht man mindestens 1 Tag Vorlauf um den Kern vorher einzufrieren.
Insgesamt ergibt das Rezept 12 Törtchen:
Brombeer-Whisky-Törtchen
Der Kern besteht aus 2 Komponenten, einer Whiskycreme und einem Brombeergelee:
Whiskycreme
Zutaten:
90 ml Sahne
1 Eigelb
10 g Zucker
1 Blatt Gelantine
30 g weiße Kuvertüre gehackt
30 ml Whisky (ich: Whiskylikör Drambuie)
Zuerst die Gelantine in kaltem Wasser einweichen
Die Sahne aufkochen und vom Herd ziehen. Inzwischen in einer Schüssel Eigelb mit dem Zucker verschlagen und in die heiße Sahne einrühren. Das Ganze nun unter ständigem Rühren, am besten mit einem Silikonschaber, auf 85°C erhitzen, bis die Masse dickcremig wird. Dann gleich durch ein Sieb in eine Schüssel passieren. Die ausgedrückte Gelantine und die Kuvertüre dazugeben, 1 min stehen lassen und dann glatt rühren. Zum Schluss den Whisky unterrühren.
Das Ganze nun in 12 kleine Silikonformen (so wie diese: hier) bis zur Hälfte einfüllen und mindestens 2 Stunden einfrieren.
Brombeergelee
Zutaten:
125 g Brombeerpüree ohne Kerne
10 g Zucker
1 Blatt Gelantine
Für das Brombeerpüree hab ich TK-Brombeeren püriert und durch ein Sieb gestrichen. Die Gelantine in kaltem Wasser einweichen. Dann ein Drittel des Pürees erwärmen und den Zucker und die Gelantine darin auflösen, vom Herd nehmen. Das restliche Püree ebenfall einrühren und das Ganze in die Silikonformen auf die Whiskycreme füllen. Nun alle wieder mindestens 2 Stunden einfrieren.
Brownieteig
Der Brownieteig ergibt ein ganzes Blech, also etweder nur die Hälfte backen oder die andere Hälfte einfrieren, dann hat man gleich was wenn man das Törtchen gleich noch mal backen will ;-)
Zutaten:
100 g Kuvertüre (70%)
150 g Butter
170 g Butter
2 Eier
75 g Mehl
130 g gehackte, geröstete Nüsse (ich: Pekan)
Backofen vorheizen auf 170 °C Umluft.
Die Butter mit der Kuvertüre vorsichtig schmelzen und etwas abkühlen lassen.
Inzwischen Zucker und Eier verrühren und unter die warme Schokoladenmasse rühren. Dann das Mehl mit den Nüssen mischen und ebenfalls unter die Masse ziehen.
Alles auf ein mit Bachpapier ausgelegtes Backblech streichen und ca. 12 - 18 min backen.
Brombeermousse
Zutaten:
160 g Brombeeren
4 Blatt Gelantine
10 ml Zitronensaft
2 Eigelb
45 g Zucker
270 ml Sahne, cremig aufgeschlagen
Zuerst die Gelantine in kalten Wasser einweichen, dann die Brombeeren pürieren, ich hab sie auch durch ein Sieb gestrichen, ich mag die Kerne darin nicht. Nun ein Drittel des Brombeerpürees erwärmen und die ausgedrükte Gelantine mit auflösen. Das Ganze mit dem restlichen Püree und dem Zitronensaft vermischen und gut verrühren. Nun die Eigelb mit dem Zucker über einem Wasserbad auf ca. 60°C erwärmen, dabei ständig rühren. Aus dem Wasserbad nehmen und solange schlagen bis es abgekühlt ist. Dann erst den Eischaum unter das Brombeerpüree heben und zum Schluss die Sahne unterziehen.
Damit sind alle Komponenten fertig und man kann mit dem Zusammensetzen des Törtchens beginnen.
Als erstes wird das Brombeermousse in Silikon-Halbkugelformen ca. 7 Ø cm (z.b. wie diese) gefüllt.
Nun die Kerne aus der Form nehmen und mit dem Brombeergelee voran in die Mousse reindrücken.
Alles glatt streichen und aus dem Brownieboden Kreise ausstechen, etwas keiner als der Durchmesser der Silikonform, und auf die Mousse legen, ein wenig andrücken. Dann mit Frischhaltefolie abdecken und für mindestens 4 Stunden einfrieren, ich lass es immer über Nacht im Froster.
Am nächsten Tag als erstes die Fruchtglasur herstellen.
Fruchtglasur:
150 ml Weißwein
150 ml Brombeersaft oder verdünntes Püree
120 g Gelierzucker
Zuerst den Wein und den Saft erwärmen, den Gelierzucker einrühren und alles zu Kochen bringen. Ca. 1 min köcheln lassen anschließend etwas abkühlen lassen.
Inzwischen die Törtchen aus der Form lösen und auf ein Gitter stellen. Ich leg immer noch ein wenig Frischhaltefolie unter das Gitter, damit sich die Sauerei in Grenzen hält ;-).
Nun die Fruchtglasur so über die Törtchen gießen, dass diese gleichmäßig überzogen sind. Das bedarf ein wenig Übung, ich hab ja das hier schon mal beschrieben. Einfach loslegen, das wird schon.
Ich hab das Törtchen noch mit frischen Heidelbeeren und ein wenig Glitzerzucker (der sich aber leider schnell auflöst) dekoriert.
Zur Geburtstagsfeier standen die Törtchen bestimmt 1 1/2 Stunden auf der Kaffeetafel, sind danach wieder in den Kühlschrank gewandert. Das Foto hab ich dann erst am nächsten Tag gemacht, deshalb ist es schon ein wenig zusammengesackt.
Fazit. Wieder ein wunderschön fluffiges und fruchtiges Törtchen mit der leichten Whisky-Note, das ist auf jeden Fall mal was anderes.
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