Sonntag, 16. April 2023

Naked-Cake Hochzeitstorte -- Mango-Maracuja-Torte

Nach so langer Ruhepause hab ich gleich soviel vorbereitet, dass es für mehrere Posts reicht. 😃

Der Sohn meiner Freundin hat geheiratet und wie selbstverständlich hat er mich gefragt, ob ich nicht die Hochzeitstorte backen könne. - Gern hab ich zugesagt. 
Nachdem wir uns darüber verständigt hatten, welche Torten, welche Geschmacksrichtungen, Größe und Stil, begann das Kopfkino.

Welchen Teig wähle ich, wie mach ich die Cremes, damit es luftig leicht, aber auch standfest ist.... ? Der Respekt vor der Aufgabe war schon groß, da es bei der Hochzeitstorte (hoffentlich) keine zweite Chance gibt.

Nachdem ich dann aber die Rezepte zusammengestellt und probegebacken hatte, bekam ich die notwendige Sicherheit und die Zuversicht, dass alles gut gehen würde. - und ich spoiler schon mal -> es hat auch alles perfekt geklappt.

Aber nun erst mal zu den Details:
Folgende Geschmacksrichtungen haben wir festgelegt: 
- Mango-Maracuja (der Bräutigam ist großer Mango-Fan) aber nicht in Kombi mit Schoko
- Kaffee (...unbedingt)
- Zitrone (...oh ja Lemon Curd ist so lecker)
- Schokolade.... muss sein - vielleicht mit Salzkaramell (...oh ja) - und die Augen wurden größer 👀)

- keine Fondanttorte, daher eher ein Naked Cake
- von Freunden war eine selbst gebaute Etagere vorhanden, so dass die Torten nicht gestapelt werden sollten, sondern einzeln auf den Etagen stehen. Das fand ich schon mal einfacher, da ich kaum mehrstöckige Torten gemacht habe.

Für die Cremes habe ich mich als Basis für Mascarpone entschieden, da Buttercreme eh nicht so die erste Wahl war.
Für die Tortenböden hatte ich erstmals den Wunderkuchen gewählt. Ich hatte schon sooft davon gehört und gelesen, diesen aber noch nie probiert.
Jetzt nachdem ich den Wunderkuchen nun einige Male gebacken habe, kann ich die Begeisterung dafür sehr gut verstehen - sehr wandelbar, stabil und locker, trotzdem saftig, also wirklich perfekt.

Ich werde die einzelnen Torten der Reihe noch in den folgenden Post vorstellen. Wir arbeiten uns von oben nach unten, von klein zu groß, um am Ende bei der Torte zu landen die dann vom Brautpaar angeschnitten wurde.
Es wurde bewusst die untere Torte angeschnitten, ganz einfach, weil die obere viel zu hoch gewesen wäre.

Ach ja, noch eine Anmerkung zur Menge: die Torte war für 90 Gäste gedacht, abends als Dessert, ob alle was davon gegessen haben weiß ich nicht. Es ist allerdings etwas knapp die Hälfte übrig geblieben, aber da haben sich die Aufräumhelfer am nächsten Tag auch noch drüber gefreut.

Aber erst mal gibt's einen Blick auf das Gesamtkunstwerk 😜





Leider hatte ich keine Gelegenheit ein Foto vor einem neutralen Hintergrund zu machen, aber man sieht hier auch sehr schön die tolle Etagere mit dem Birkenstamm.

Und damit das Brautpaar die Torte auch ordentlich anschneiden konnte gab es noch ein persönliches Tortenmesser dazu:


So ein Tortenmesser habe ich auch und finde es sehr praktisch. Daher hab ich es gern verschenkt, nachdem ich die Lasergravur noch aufbringen ließ.  Ich war danach schon ein wenig verliebt in das Teil - echt schön.

Ich habe an einem Donnerstag alles Böden gebacken und weil dann noch Zeit war ein paar Macaron-Schalen.



Am Freitag wurden die Torten gefüllt und fertig eingestrichen.
Abends haben wir Sie zur Hochzeits-Location gebracht - jedes Mal ein kleines Abenteuer, damit nichts kaputt geht.
Samstag habe ich dann nur noch die Deko aus Früchten, Schokolade, Macarons Glitzerschnee und Blumen (Stiele in Folie gewickelt) angebracht.

Nun widmen wir uns aber der ersten, kleinsten Torte, eine Mango-Maracuja Torte die lactosefrei und ohne Ei sein sollte, für die Allergiker.


Mango-Maracuja-Torte

laktosefrei und ohne Ei

Zutaten für eine Torte Ø 18cm:

Boden ohne Ei 

200 g Mehl
  50 g Speisestärke   
120 g Zucker
1 TL Zitronenschale
Prise Salz
10 g Backpulver
Kurkuma
100 g Öl
150 g Milch lactosefrei
150 g Mineralwasser

Maracuja-Kompott        

    2   Mango (schön reif)
100   Maracujasaft
          Speisestärke

Maracuja-Creme

300 g Frischkäse lactosefrei
  60 g Puderzucker
  40 g Maracujasaft
400 g Sahne lactosefrei
  40 g San-apart

 Zubereitung:

 Boden:

Den Backofen auf 180 °C Unter- Oberhitze vorheizen und einen Tortenring mit Backpapier einschlagen.
Das Mehl mit der Stärke, Zucker, Salz, Zitronenschale, etwas Kurkuma und dem Backpulver mischen.
Das Öl mit der Milch dazu gießen und alles zu einem cremigen Teig aufschlagen.
Dann noch das Mineralwasser gut unterrühren
Den Teig in die vorbereitete Form geben und ca. 30 min backen.
Mit der Stäbchenprobe kontrollieren ob der Kuchen durchgebacken ist und abkühlen lassen.
Den Kuchen am besten über Nacht ruhen lassen, dann lässt er sich besser teilen.

Mango-Kompott

Die Maracujas schälen und in kleine Würfel schneiden.

Den Saft in einem Topf mit der Stärke glattrühren und erwärmen, bis die Masse andickt. Dann die Maracujawürfel dazu geben. Wenn die Maracujas richtig schön reif sind reicht das schon so, falls diese noch etwas fest sind, dann noch kurz mit köcheln lassen.

 

Maracuja-Creme

Den Frischkäse mit Puderzucker und Maracujasaft in einer Schüssel kurz glattrühren.
Die Sahne dazugeben und alles aufschlagen, dabei das San-apart einrieseln lassen.
Alles zusammen nun schön steif schlagen. 

Aufbau:

Einen Tortenring mit Tortenrandfolie ausgelegen um die Torte so stapeln zu können.

Den Tortenboden habe ich zweimal geteilt.

Den ersten Tortenboden auf eine Unterlage legen, mit etwas Maracujasaft tränken und ganz dünn mit der Creme bestreichen.

Die Maracuja-Creme in einen Spritzbeutel füllen und so abschneiden, dass man einen Durchmesser von ca. 1,5 cm erhält und dann am äußeren Rand entlang einen Ring spritzen. Durch die Verwendung des Spritzbeutels wird das schön gleichmäßig. Nun einen kleinen Abstand (ca. 1 cm) lassen und den nächsten Kreis aufspritzen. So lange, bis man in der Mitte ist. Am besten legt man es so dass man in die Mitte einen großen Tupfen spritzt.

Das Mango-Kompott in einen Spritzbeutel füllen und mithilfe dessen die Zwischenräume ausfüllen.



Falls erforderlich die einzelnen Ringe noch etwas glattstreichen und den nächsten Tortenboden auflegen und leicht andrücken.

Nun mit dieser Etage genauso verfahren, den letzten Tortenboden auflegen und auch leicht andrücken.

Darauf ein wenig Creme verteilen und diese schön glattstreichen, es sollte auf jeden Fall noch Creme übrig bleiben um die Torte noch einstreichen zu können

Die Torte für 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Dann den Tortenring und -folie entfernen und mit ein wenig Creme außen glattstreichen, so dass man eine glatte Seite erhält, aber auch noch die Böden durchschimmern sieht.

Zum Schluss auf der Torte noch einige Cremetupfen, am besten mit unterschiedlichen Formen und Größen spritzen und mit Früchten und allem wozu man Lust hat dekorieren.

Ich hab mit Glitzerschnee noch für ein wenig Winterstimmung gesorgt, da wir ja auf einer Winterhochzeit waren. Und der Schokodrip musste einfach sein, den find ich so schön.

Bei den Blumen habe ich die Stengel mit Klarsichtfolie umwickelt und in die Torte gesteckt, das hat super funktioniert.



Und hier gibt´s das Rezept noch als pdf:  KLICK

Mir persönlich war der Tortenboden einen Tick zu fest, aber das ist wie so oft Geschmackssache. Trotzdem eine fruchtig, cremige Torte mit einen Hauch von Sommer.


Und im nächsten Post gibt's dann einen Koffeinkick.



Sonntag, 13. Februar 2022

Hurricane Swiss Roll

Diese, nicht nur optisch interessante sondern auch geschmackliche tolle Rolle war echt harte Arbeit😉.

Ich hatte diese Rolle auf Pinterest entdeckt und es hat mich gepackt, das wolle ich auch unbedingt mal probieren.

Damit ich es auch einigermaßen hinkriege hab ich mir diverse chinesische (oder so ähnlich) Videos angeschaut, zum Glück waren die Zutaten auf englisch eingeblendet. Aber auf jeden Fall ist alles ganz toll erklärt, so dass ich mich ordentlich gewappnet fühlte und loslegen konnte.

Der Teig ist hier entgegen meiner ersten Annahme kein Biskuitteig sondern ein Chiffonteig. Davon hab ich zwar schon oft gelesen und Bilder gesehen, aber ich hab mich noch nicht ran gewagt.

Aber eventuelle Ängste waren unbegründet, die Herstellung des Teiges ist recht unkompliziert.

Der Teig ist gegenüber einem Biskuitteig etwas flüssiger, aber das ist so nötig um den Hurricaneeffekt zu erhalten.

Der erste Versuch der Rolle war gut gelungen, ein paar Bilder geschossen und das Rezept geschrieben...

Als ich das Rezept noch mal mit einem 2. Versuch überprüfen wollte, hat es einfach nicht mehr funktioniert. Ich weiß gar nicht genau wie oft ich die Rolle gebacken habe, wie oft ich mit Videos angeschaut habe.

Geschmacklich war es immer toll, nur die Optik hat mit nicht gefallen.

Nach einer längeren Pause hab ich es noch mal mit einem leicht modifizierten Rezept versucht und et voilà es hat auch funktioniert - auch beim 2. Versuch.

Und nun bin ich bereit das Rezept zu teilen.





Hurricane Swiss Roll

Form: 25cm x 35 cm
Zutaten:
15g Kakao
einige EL warmes Wasser

5 Eigelb
50g Öl
55g Milch
Vanilleextrakt
60g Mehl
5 Eiweiß
55g Zucker
Prise Salz
Füllung nach Belieben, z. b. Erdbeermarmelade

Zubereitung:
Einen Bogen Backpapier mit den entsprechenden Maßen vorbereiten. 
Ich falte es immer an den Kanten und stelle einen Backrahmen ringsum.
Den Backofen auf 160°C vorheizen.



Den Kakao mit dem warmen Wasser gründlich verrühren.

Die Eier trennen, die Eigelbe und das Öl mit einem Schneebesen vermischen. Die Milch dazugeben und ebenfalls gründlich unterrühren. Anschließend das Mehl drüber sieben und zu einer homogenen Masse vermischen.

Die Eiweiße mit dem Salz aufschlagen und den Zucker langsam einrieseln lassen und steif schlagen.
Einige Löffel Eischnee in den Teig rühren um ihn erst mal aufzulockern. Den restlichen Eischnee in 2 Portionen in den Teig geben und unterheben.

150 g des Teiges in eine weitere Schüssel geben, die Kakaomasse dazu und gut vermischen.
Den hellen Teig in die vorbereitete Form geben und glattstreichen.

Den dunklen Teig in einen Spritz- oder Gefrierbeutel füllt und damit in gleichmäßigen Bahnen auf den hellen Teig spritzen um ihn gleichmäßig zu verteilen. Bei Bedarf alles noch glattstreichen.
Mit einem Kochlöffelstiel oder auch einen Finger gleichmäßig Längs- und Querbahnen in den Teig ziehen, vorsichtig am Boden lang.



Nun für 17min backen, wenn der Teig elastisch zurückfedert, ist er gut.(Stäbchenprobe)
Auf Backpapier stürzen und abkühlen lassen. Anschließend die Ränder ein wenig abschneiden.
Auf der hellen Seite, quer, mit ca. 2cm Abstand leicht einschneiden.
Die Füllung nicht zu dick aufstreichen und fest aufrollen und für 2 Stunden in den Kühlschrank legen.
Dann aufschneiden und genießen. 
Hier ist das Rezept: klick


Der Teig ist wunderbar weich, saftig mit einem seidigen Mundgefühl.
Ich habe verschiedene Füllungen ausprobiert, die Kombination von Schokogeschmack im Zusammenspiel mit der fruchtigen Süße der Erdbeermarmelade gefällt mir am besten.  






Sonntag, 20. Juni 2021

Himbeer-Pistazien-Tarteletts

Als ich neulich so durch Pinterest stöbert, fiel mein Blick auf diese wunderschönen Pistazien-Tarteletts. Naja wie das so ist, erst mal merken.

Wenige Tage später an einem Sonntag:  die Sonntagsplanung wurde gerade über den Haufen geworfen, also ging es kurzentschlossen los. Ich hatte noch Pistazienpaste im Kühlschrank und viele Himbeeren gekauft, alles da.

Ich hab schon länger keine Tarteletts gemacht, schade eigentlich ich mag ja solche kleinen Sachen.

Die Zubereitung ist wirklich nicht schwer und wer es nicht wie ich kurzentschlossen macht, kann schon einiges vorbereiten dann geht es am Backtag schneller.



Himbeer-Pistazien Tarteletts


Zutaten:

für 10-12 Tartelettringe 7 cm

Mürbeteig:

  • 120 g Butter
  • 100 g Zucker
  • Salz
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 20 ml Sahne
  • 315 g Weizenmehl

Die Butter mit dem Zucker und dem Salz gut verrühren, das Ei, Eigelb und die Sahne nach und nach zugeben und das Mehl zum Schluss einkneten.

Den Teig dann in Folie einpacken und für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank legen. Das kann man auch gut am Vortag vorbereiten.

Den Backofen auf 210 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Während der Mürbeteig im Kühlschrank entspannt, kann man die Frangipan-Masse vorbereiten.

Den Teig nach der Kühlzeit ca. 3 mm stark ausrollen, Kreise ausstechen und in die Tartelettringe, - Formen oder was man benutzen will, einlegen, den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Pistazien Frangipan:

  • 35 gr gemahlene Pistazien
  • 35 gr gemahlene Mandeln
  • 70 gr weiche Butter
  • 70 gr Zucker
  • 1 Ei Gr. L
  • 1 EL Amaretto

Alle Zutaten gründlich miteinander verrühren, dabei darauf achten, dass die Masse nicht aufgeschlagen wird.

Die Tarteletts-Formen werden mit der Frangipan-Masse gefüllt und dann ca. 15 – 20 min gebacken, auskühlen lassen.

Pistazien-Creme

  • 300 g Sahne
  • 2 Blatt Gelatine
  • 80 g weiße Kuvertüre 
  • 65 g Pistazienpaste (Ergänzung dazu unten)
  • Vanilleextrakt

Die Sahne erhitzen und über die gehackte Schokolade geben, kurz schmelzen lassen und glattrühren. Inzwischen die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und in die Schokomasse rühren. Die Pistazienpaste und das Vanilleextrakt ebenfalls in die Masse geben und alles schön glattrühren, am besten mit einem Pürierstab durchmixen.

Die Creme für mind. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, wenn man es vorbereiten will, kann man die Masse auch über Nacht kühl stellen. 

Anschließend die Masse schön cremig aufschlagen.

Vollendung

  • Himbeeren
  • gehackte Pistazien

Die Pistazien-Creme in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und zuerst eine dünne Schicht auf die Tarteletts Spritzen, anschließend kleine Tupfen daraufsetzen, Himbeeren dekorativ dazwischensetzen. Mit gehackten Pistazienbestreuen. Genießen 😋

Pistazienpaste

Geröstete ungesalzene Pistazien gründlich abpulen und in einem Mixer mit etwas Pistazienöl so lange mixen, bis eine glatte Masse entsteht.

In ein Glas gefüllt hält sich die Paste einige Tage im Kühlschrank. 


Hier geht´s zum Rezept als pdf: Klick



Ihr werdet belohnt mit einer wunderbaren Pistaziencreme, bei der man die Pistazien auch rausschmeckt, kombiniert mit dem fruchtigen Aroma der Himbeeren und zum Schluss einem schönen knusprigen Mürbeteigboden.







Sonntag, 25. April 2021

Blaubeer-Cheesecake-Schnecken

Was macht man wenn man zu viele Blaubeeren gekauft hat? 

 - Kurz überlegen, Kühlschrank checken, ob man alle eventuellen Zutaten im Hause hat, noch kurz in Netz nach Inspirationen suchen und los geht's.

So erging es mir Samstag morgen. 

Die Blaubeeren warteten im Kühlschrank und sollten schließlich nicht verderben.  

Obwohl ich ja Hefeteig liebe, sollte es was unkomplizierteres sein, also ein Quark-Öl-Teig. 

Diesen Teig habe ich lange nicht beachtete, obwohl ich ihn aus meiner Kindheit kenne, da aber meist als Obstkuchen. Im letzten Jahr hatte ich den Teig "wiederentdeckt" als ich auf der Suche nach gebackenen Osterhasen war.

Der Quark-Öl-Teig ist halt wirklich unkompliziert, einfach alles zusammenkneten und fertig. Keine langen Knet- oder Ruhezeiten. Und die Zutaten hat man irgend wie auch immer im Haus.

Im Netz hab ich noch nach ein paar Inspirationen gesucht und schon konnte es losgehen:



Blaubeer-Cheesecake-Schnecken


Rezept inspiriert unter: www. https://trickytine.com/

Zutaten:

Teig:

150 g Quark
1Ei
40 ml Öl
300 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
50 g Zucker
evtl.:
1 TL Zitronenschale 
geriebene Tonkabohne
Vanilleextrakt

Füllung:
200 g Frischkäse
60 g Zucker
Zitronensaft
1 EL Stärke

Blaubeeren oder anderes Obst

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Eine Auflauf- oder Backform mit Backpapier locker auslegen.

Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben, bei Zitronenschale, Tonkabohne oder Vanilleextrakt, je nachdem was man mag oder im Hause hat. 
Mit den Knethaken des Rührgerätes, den Händen oder von der Küchenmaschine zu einem homogenen Teig verkneten. 

Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche ausrollen, etwa 0,8 cm dick.

In einer Schüssel den Frischkäse mit dem Zucker und etwas Zitronensaft glattrühren.
Die Stärke zufügen und nochmals alles vermischen.

Die Heidelbeeren waschen und leicht abtrocknen, dazu am besten auf Küchenpapier legen.

Die Frischkäsemasse auf der Teigplatte verstreichen und die Blaubeeren darauf verteilen.

Nun den Teig nicht zu fest zu einer Rolle aufrollen und in dicke Scheiben schneiden.
Die Scheiben locker nebeneinander in die vorbereitete Form schichten.
Die Schnecken und ca. 25min backen.

Auskühlen lassen und am besten am gleichen Tag genießen.

Hier geht´s zum Rezept als PDF: Klick




Wunderbar fluffig und schön saftig.

Montag, 1. März 2021

Double Chocolate Cheesecake Muffins

 Es wird wieder Zeit für Schokolade, viiiel Schokolade.

Nachdem es hier etwas sehr still geworden ist, gibt es heute was richtig lecker schokoladiges.  Angeblich schmeckt der Double Chocolate Cheesecake Muffin wie bei einer amerikanischen Kaffeekette, allerdings kann ich das nicht einschätzen, da ich da echt noch nie da war.😮

Die doppelte Ladung Schokogeschmack kommt zum einen vom Kakao zum Anderen von gehackter Schokolade, fürs gute Gewissen gibt obenauf Frischkäse 😋.

Also los geht´s! Teig ist schnell zusammengerührt.



Double Chocolate Cheesecake Muffins

Für ein Backblech mit 12 Förmchen

Zutaten

Teig:

60 g brauner Zucker
50 g weißer Zucker
50 g weiche Butter
1 ½ Ei
1 Prise Salz
150 g Dinkelmehl (oder Weizen)
35 g Kakao
½ TL Weinsteinbackpulver
1/4 TL Natron
125 g Buttermilch
75 g Zartbitterschokolade gehackt
25 g Schokoladen Chips

Cheesecake-Cream:

150 g Frischkäse
½ Ei
½ TL Vanillepaste
20 g Zucker


Zubereitung 

Muffinteig:

Den Backofen auf 160 °C vorheizen.

Dann Zucker und Butter Cremig aufschlagen. 1 Ei in einer Schüssel verquirlen und die Hälfte davon (ca. 25 g) zum Teig geben, die andere Hälfte kommt zur Cheesecake-Cream.

Das 2.Ei zur Mischung geben und ebenfalls mit unterschlagen.

Mehl, Kakao, Backpulver, Natron und Salt mischen und löffelweise abwechselnd mit der Buttermilch zum Teig geben.

Zum Schluss die gehackte Schokolade und die Hälfte der Schokoladen Chips untermischen.

Den Teig in die Förmchen verteilen, so dass sie ca. zur Hälfte gefüllt sind, mit einem Teelöffel eine Mulde in der Mitte des Teiges formen.

Cheesecake-Cream:

Den Frischkäse mit dem restlichen Ei glattrühren, den Zucker und die Vanillepaste dazugeben und verrühren.

Mit einem Löffel die Frischkäsecreme in die Mulden des Muffin-Teiges füllen und mit den restlichen Schokoladen Chips bestreuen.

Die Muffins ca. 25 min backen, am besten mit dem Stäbchentest prüfen.

Hier gibt´s das Rezept noch als pdf: Klick



Uns haben die Muffins so gut geschmeckt, das ich sie gleich 2 mal gebacken habe.

Gefunden hatte ich das Rezept bei: www.einfachmalene.de

Freitag, 27. März 2020

Maulwurfkuchen - ein Stück Kindheit

Bei Maulwurfkuchen denken die meisten an die Kuppeltorten, mit Banane und dunkle Streusel... ich nicht:

Es gibt so Momente, Gerüche - und Kuchen mit denen verbindet man jedes Mal ganz bestimmte Erinnerungen. 
Bei diesem Maulwurfkuchen ist das immer wieder so. Dann denke ich an meine Schulzeit, an Kuchenbasare und meinen Klassenkameraden Heiko. Der brachte zum Kuchenbasar meist diesen leckeren Kuchen mit, bis wir ihn um das Rezept baten. Und natürlich war seine Mutti so nett und hat uns das Rezept gegeben - seitdem backe ich es immer mal wieder und auch meine Kinder lieben diesen Kuchen. 
Die Kuppeltorte hätten wir damals auch kaum so machen können -dazu hätten uns einfach die Bananen gefehlt...😉😏

Ich hatte den Kuchen schon eine ganze Weile nicht gebacken, bis mein Bruder vor einigen Wochen meinte, er würde gern mal wieder den Maulwurfkuchen essen und dann war er wieder da und ich hab ihn in letzter Zeit schon einige Male gebacken - und wie immer ohne großes Chi Chi, einfach und lecker.

Ein schöner simpler Alltagsuchen, hier gibt´s keine Mauswurfshügel, sondern die Gänge des Maulwurfs:




Maulwurfkuchen


Zutaten
heller Teig:
200 g Butter, zimmerwarm
160 g Zucker
5 Eier
200g Mehl
50 g Speisestärke
3 TL Backpulver
Salz
Zitronensaft

Streusel:
150 g Butter
100 g Zucker
150 g Mehl
30 g Kakao (2 EL)

  
Den Backofen auf 180 °C Ober- / Unterhitze vorheizen.
Ein Backblech vorbereiten, z.B. das Blech fetten, oder mit Backpapier auslegen oder mit einer Dauerbackmatte auslegen und einen gefetteten Backrahmen daraufstellen.
Die Butter mit dem Zucker richtig schön schaumig rühren (das macht den Teig schön fluffig).
Nach und nach die Eier zugeben. Mehl, Speisestärke, Backpulver und Salz vermischen und unterrühren, dabei nicht zu lange rühren.
Den Teig auf das vorbereitete Backblech geben und breit streichen.

Für die Streusel alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu Streusel verkneten.
Die Streusel auf dem hellen Teig verteilen und für ca. 15 min. backen. Die Oberfläche sollte leicht goldgelb sein und natürlich eine Stäbchenprobe machen.



Wer möchte kann den Kuchen auch noch mit Puderzucker bestreuen, wir mögen ihn einfach so.

Hier gibt´s das Rezept als pdf: Klick

Viel Spaß beim backen und essen!

Sonntag, 16. Februar 2020

Cheesecake mit Brezelboden und Salzkaramell

Immer wenn ich an der Supermarktkasse stehe fällt mein Blick auf die Zeitschriften, die da so aufgestellt sind. Ja, und manchmal, eher selten - nehme ich eine mit. Kurz vor Weihnachten war es mal wieder soweit - das Thema "Karamell - süß und salzig" klang so verlockend.

Nun hat es ein wenig gedauert, bis ich das erste Rezept ausprobiert habe, aber dafür war es ein Volltreffer.

Cheesecakes mag ich sowieso, das Ganze kombiniert mit einem Boden aus Salzbrezeln - klang schon mal sehr lecker. 
Dulche de Leche hatte ich auch noch nie probiert - beste Vorzeichen!

Das man gezuckerte Kondensmilch durch langes Kochen karamellisiert hatte ich schon gehört, aber so richtig konnte ich es mir nicht vorstellen, beste Voraussetzungen um es mal auszuprobieren. Und es hat auch super funktioniert.
Also los:






Cheesecake mit Brezelboden und Salzkaramell
aus der Zeitschrift: Lust auf Genuss 13/2019
für 1 Tarteform Ø 24 cm


Zutaten Dulche de Leche:
1 Dose gezuckerte Kondensmilch 
oder gekaufte Dulche de Leche (dann ist man gleich fertig 😉

Für die Dulche de Leche die Dose gezuckerte Kondensmilch geschlossen in einen Topf geben und ca. 2,5 Stunden köcheln lassen. Dabei darauf achten, dass die Dose immer mit Wasser bedeckt ist. Die Dose abkühlen lassen! -  öffnen und die Creme entnehmen – fertig.

Zutaten Brezelboden: 
180 g Salzbrezeln oder Salzstangen
220 g Haferkekse
250 g Butter

Butter in einem Topf langsam zerlassen.
Inzwischen Brezeln und Kekse mit Hilfe eines Blitzhackers zerkleinern, je nach Belieben. Ich habe alles nicht ganz so fein zerhackt, damit auch noch ein paar kleine Stückchen im Boden sind.
Die Brösel mit der Butter gründlich vermengen, in die Form füllen und auf dem Boden und am Rand gut andrücken. Dann für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank.

Zutaten Cheesecrememasse:
75 g Butter
160 g brauner Zucker
250 g Mascarpone
  90 g Creme Fraiche
3 Blatt Gelatine
340 g Frischkäse
ca. TL Salz, noch besser Fleur de Sel

Die Butter schmelzen, den Zucker dazugeben und bei mittlerer Hitze so lange rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Masse hell karamellisiert.
Den Mascarpone und die Creme Fraiche langsam dazugeben und unterrühren. Die Masse kann etwas fest werden, beim weiteren Rühren wird es eine dickflüssige homogene Masse.
Die Hitze reduzieren und ca. 10 min weiterköcheln. 
Inzwischen die Gelatine einweichen. Die Karamellcreme vom Herd nehmen, die Gelatine ausdrücken und in die Creme einrühren und dabei auflösen.
Die Creme anschließend auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
Den Frischkäse cremig aufschlagen, die Karamellcreme nach und nach unterrühren und mit Salz bzw. Fleur de Sel abschmecken. Die Masse sollte ein leichte Salznote haben.
Die Cheesecreme auf den Boden füllen und glattstreichen. Wenn man ein wenig von unten an die Form klopft wird die Masse schön glatt und auch Luftbläschen entweichen.
Den Cheesecake nun über Nacht kaltstellen.

Zutaten Streusel:
45 g Butter
30 gr Zucker 
60 g Mehl
Vanilleextrakt
30 g Pekannusskerne

Den Backofen schon mal auf 180°C Über-/ Unterhitze vorheizen.
Die Pekannusskerne zerhacken, wie fein muss jeder selbst entscheiden. Ich habe sie nicht zu fein gehackt da ich noch ein wenig Biss haben wollte.
Aus den restlichen Zutaten Streusel machen und die gehackten Nüsse einarbeiten. 
Die Streusel auf ein mit Backpapier /-folie belegten Blech verteilen und ca. 12 – 15 min goldgelb backen. Anschließend rausnehmen und abkühlen lassen.


Zum Servieren die Tarte aus der Form lösen, mit der Dulche de Leche bestreichen und die Streusel dekorativ darüber verteilen. Die Tarte anschneiden – und genießen.


Hier noch das Rezept zum ausdrucken: Klick


Als es dann ans Probieren ging, war ich im ersten Moment nicht ganz überzeugt, aber meine Männer waren gleich super begeistert.
Eine tolle Kombination, die ziemlich süße karamellige Dulche de Leche in Verbindung mit der Salznote des Brezelbodens, die knusprigen Streusel und die Nüsse gepaart mit der cremigen Cheesecreme - einfach lecker.


Also probiert es aus.

Dienstag, 17. Dezember 2019

Schokomoussetörtchen mit Timutpfeffer



Wer immer mal auf meinen Blog schaut, weiß dass ich sehr oft die Rezepte von Maren nachbacke. Das liegt einfach daran, dass sie fast jede Woche ein Hammer-Teilchen vorstellt.
Genauso war es bei diesem Rezept, ich hab es gesehen und es wanderte sofort auf meine Nachback-Liste. Zumal mich die besondere Zutat - Timutpfeffer - ganz neugierig machte. Aber es dauerte eine ganze Weile bis ich das Törtchen in die Tat umsetzte. Erst einmal musste der Timutpfeffer her. Okay ich hätte ihn ganz einfach im Internet bestellen können, aber wie es manchmal so ist ....

Aber im Sommer führte uns ein Städtetrip nach Wien und natürlich bummelten wir über den Naschmarkt. An jedem Gewürzstand auf Markten oder im Supermarkt hab ich bisher geschaut ob ich Timutpfeffer erspähe - in Wien war es soweit. Ich war mega begeistert und habe natürlich sofort eine Tüte mitgenommen. Der Verkäufer war ganz lässig - als er mir das Tütchen reichte, meinte er durch seine coole Sonnenbrille: "Riechen Sie da mal rein, das ist der Hammer!" Und ich gebe ihm recht, der Pfeffer ist nicht scharf, hat ein Zitronenaroma - allein der Duft ist wirklich wunderbar. Man hat beim Essen ein leicht prickelndes, kribbelndes Gefühl auf der Zunge.

Nun hatte ich zwar endlich den Timurpfeffer da, aber trotzdem gingen noch einige Wochen ins Land, ehe ich mich endlich aufraffte, die Törtchen zu backen.
Dazu hab ich mich gleich noch in diese schönen Silikonformen  (keine bezahlte Werbung) verliebt, ein Törtchen in Kissen-Optik, das ist doch mal was anderes. Aber natürlich geht auch jede andere Form.



Schokomoussetörtchen mit Timutpfeffer
Für 16 Törtchen (je 85 ml)

Brownieboden
▪ 2 Eier
▪ 50 g Zucker
▪ 80 g Butter
▪ 100 g Zartbitterkuvertüre
▪ 40 g Mehl
▪ 15 g Kakao
▪ 1 Prise Salz

Zuerst den Backofen auf 180 °C Ober-/ Unterhitze vorheizen.
Die Butter mit der Kuvertüre (Pellets oder kleingehackt) bei kleiner Hitze unter rühren schmelzen. Zur Seite stellen und ein wenig abkühlen lassen.
Inzwischen ein Backblech mit einem Backrahmen, ca. 22 x 22 cm vorbereiten.
Nun die Eier mit dem Zucker dickschaumig aufschlagen. Die Butter-Schoko-Mischung gründlich unterrühren. Mehl, Kakao drüber sieben, eine Prise Salz dazugeben und mit einem Schneebesen unterrühren.
Den Teig in den Backrahmen füllen (nicht höher als 1 cm) und für ca. 12 min backen, anschließend auskühlen lassen. Für meine eckige Formen habe ich dann Quadrate von 5 x 5 cm geschnitten.

Schokomousse mit Timutpfeffer
▪ 1 gehäufter TL Timutpfeffer
▪ 200 g Milch
▪ 45 g Schlagsahne
▪ 2 Eigelb
▪ 40 g Zucker
▪ 3 Blatt Gelatine
▪ 250 Zartbitterkuvertüre
▪ 400 g Schlagsahne

Den Timutpfeffer in einem Mörser zerstoßen und mit der Sahne und der Milch in einem Topf zum Kochen bringen. Den Topf anschließend vom Herd nehmen und mind. 10 min ziehen lassen.
Inzwischen die Kuvertüre über einem Wasserbad schmelzen und zur Seite stellen.
Dann die Eigelbe mit dem Zucker aufschlagen. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
Die Pfeffermilch nochmals zum Kochen bringen und durch ein feines Sieb in die Eigelbmasse gießen und gründlich verrühren. Die Masse zurück in den Topf geben und bei mittlerer Hitze erwärmen, bis es leicht eindickt, vom Herd ziehen. Die eingeweichte Gelatine in der warmen Milch auflösen.
Anschließend die Pfeffermilch in 3 Portionen in die geschmolzene Schokolade geben und immer wieder gut glattrühren. Nun die Schlagsahne aufschlagen und unter die Schokomasse ziehen.
Zum Einfüllen einen Spritzbeutel verwenden oder einen Messbecher mit Ausguss.
Die Mousse in die Form füllen – nicht ganz voll und jeweils eine Browniescheibe auflegen, so dass alles glatt mit der Oberfläche abschließt. Mit Frischhaltefolie abdecken und für eine Nacht in den Froster stellen.

Am nächsten Tag aus der Form lösen und mit Velvet Spray besprühen und dekorieren.

Eine Mirror-Glaze sieht sicher auch super aus.


Hier noch das Rezept zum ausdrucken: Klick





Nun ist der Moment gekommen, das Törtchen zu vernaschen. 😋
Zuerst kommt die locker luftige Mousse dann der Brownieboden. Alles seeehr schokoladig und beim Essen kommt dann ein Hauch vom Timutpfeffer - ein wahrer Traum. 
Vielleicht ja das ideale Dessert für Weihnachten?


Freitag, 1. November 2019

Mascarpone-Waldfrucht Torte

Eigentlich wollte ich keine Fondanttorte mehr machen. Jedes Mal habe ich totale Angst ob alles funktioniert, das Eindecken gelingt, die Füllung stabil genug ist usw.

Aber dann bat mich eine Kollegin gaaanz lieb, ob ich nicht eine Torte für ihren Sohn zum 20. Geburtstag machen kann. Und da er großer Bayern-Fan ist, wäre ja eine FC Bayern-Torten super.
Also hab ich erst mal ein wenig gegoogelt und mir diverse Torten angesehen. Schnell war mir allerdings klar, dass ich das Logo nicht selbst schnitzen will, sondern lieber drucken lasse (bei Food creativ). Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden, das Logo sah Hammer aus. Und da noch Platz auf der Platte war, wurden noch 10 kleine Logo´s mit aufgedruckt, die waren perfekt als Cupcake-Aufleger.

Als Boden stand ganz schnell ein Vanillebiskuit fest, die Füllung sollte fruchtig sein, nicht so schwer. Ich hab erst einen Testlauf mit einer fruchtigen Swiss Meringue Buttercreme gemacht, die war auch sehr lecker, aber mir zu mächtig. Deshalb habe ich mich für eine Mascarponecreme entschieden und ich denke es war eine gute Wahl. 






Vorbereitung:

1 kg Fondant (ich hatte Massa Ticino Tropic)
Pastenfarbe in gelb, rot und blau, evtl. gold
Zahnstocher
Bäckerstärke

Sterne:
Etwas Fondant in gelb einfärben, ca. 5 mm dick ausrollen und Sterne ausstechen. Diese auf eine glatte Unterlage legen und jeweils einen Zahnstocher vorsichtig in die Sterne stecken.
1 am besten 2 Tage trocknen lassen, dann mit goldener Farbe bemalen.




Für die Schrift hatte ich Silikonformen, mit deren Hilfe diese erstellt werden kann. Diese auch am besten 1-2 Tage  vorher machen und leicht mit Folie abdecken, damit sie nicht ganz durchtrocknet.


Mascarpone Waldfrucht Torte




Tag 1:

Fruchteinlage:
mind. 1 Tag vorher vorbereiten

800 g TK Waldfrüchte oder auch andere
4 Blatt Gelatine

Die Früchte auftauen lassen, pürieren und durch ein Sieb streichen um die kleinen Kerne zu entfernen. Anschließend ein wenig einkochen lassen, um die darin enthaltene Flüssigkeit zu reduzieren.
Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
Etwas 350 g vom Püree in einen kleinen Topf geben und leicht erwärmen. Die ausgedrückte Gelatine einrühren und auflösen lassen. Das restliche Püree abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren, das wird noch für die Mascarponecreme gebraucht.
2 Tortenringe auf 18 cm einstellen und mit Frischhaltefolie bespannen, möglich ist auch ein tiefer Teller oder ähnliches. Dazu das Gefäß ebenfalls mit Folie bespannen, damit man den Fruchtspiegel besser raus kriegt. Das Fruchtpüree gleichmäßig auf beide Ringe verteilen, auf eine glatte Platte stellen und einige Stunden am besten über Nacht in den Tiefkühler stellen.

Biskuitboden

6 Eier
1 Prise Salz
160 g Zucker
Vanilleextrakt
240 g Mehl (550)
1 TL Backpulver

Zubereitung:
Den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.
Einen Backring auf 24 cm einstellen und mit Backpapier einschlagen, oder den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen, Egal für welche Variante ihr euch entscheidet,  die Ränder nicht einfetten, der Teig muss "hochklettern" können.
Die Eier trennen, die Eiweiß zusammen mit der Prise Salz steif schlagen. Dabei den Zucker einrieseln lassen. Der Eischnee muss schön steif und glänzend sein.
Die Geschwindigkeit zurücknehmen und die Eigelbe nacheinander unterrühren.
Mehl und Backpulver vermischen und über die Eiermasse sieben, anschließend vorsichtig aber gründlich unterheben.
Die Biskuitmasse in der Backform schön glatt verstreichen, in den Ofen schieben und ca. 20-25 min backen.
Wenn der Boden leicht zu bräunen beginnt, die Stäbchenprobe machen, um zu sehen ob er schon durchgebacken ist. Dann den Boden aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen, aus der Form lösen und auf ein Kuchengitter stürzen und komplett abkühlen lassen.

Tag 2:

Vanille-ButtercremeSwiss Meringue Buttercreme

85 g Eiweiß
140 g Zucker
Prise Salz
250 g weiche Butter
40 g Puderzucker
Vanilleextrakt
Das Eiweiß mit dem Zucker und dem Salz in einer Metallschüssel über einem heißen Wasserbad erwärmen und dabei ständig mit dem Schneebesen oder Rührgerät rühren, damit es nicht gerinnt. Das Ganze muss 60°C erreichen um das Eiweiß zu pasteurisieren. Wenn man den Zucker nicht mehr zwischen den Fingern spürt ist die Masse richtig.

Nun die Eiweißmasse vom Herd nehmen und kalt rühren, also mit dem Rührgerät so lange aufschlagen, bis die Masse abgekühlt ist - dass dauert schon mal 20 min. Mit einer Küchenmaschine ist es natürlich ein wenig einfacher, die erledigt das.
Wer eine Küchenmaschine mit Hitzefunktion sein Eigen nennt, kann das ganze Prozedere in der Maschine erledigen, dass ist natürlich einfacher. Dazu die Maschine auf 60°C einstellen die Eiweiße aufschlagen und nach Erreichen der Temperatur einfach die Hitzefunktion ausschalten und die  Masse kalt rühren.
In einer weiteren Schüssel die weiche Butter mit dem Puderzucker sehr schön hellcremig aufschlagen, dabei schon mal das Vanilleextrakt dazugeben.
Den kaltgerührten Eischnee und das Vanilleextrakt nun unter die Buttermasse rühren.

Mascarpone-Creme

500 g Mascarpone
250 g Quark
Vanilleextrakt
das restliche Fruchtpüree
70 g Puderzucker
300 g Sahne
8 TL Sanapart

Die Mascarpone, Quark, Vanilleextrakt Puderzucker kurz verrühren das Fruchtpüree nach Geschmack hinzufügen, ich hatte 
ca. 300 g. Das muss man einfach probieren.
Nun die Sahne dazugeben sowie das Sanapart und alles aufschlagen bis es cremig, fest ist.

Nun ist alles soweit vorbereitet und die Torte kann zusammengebaut werden. 

Dazu den Tortenboden zweimal durchschneiden, die obere leichte Wölbung habe ich weggeschnitten.

Den ersten Tortenboden mit etwas Erdbeermarmelade (kann auch eine andere sein, oder gar keine) bestreichen, einen Tortenring umlegen und fest stellen.
Man kann auch einen Streifen Backpapier mit hineinlegen, dann lässt sich die Torte später besser aus dem Ring lösen.

Die Buttercreme mit einer Lochtülle in einen Spritzbeutel füllen. Da die Mascarponecreme nicht fondanttauglich ist,braucht man eine "Barriere" zwischen der Creme und dem Fondant. Dazu spritzt man an den äußeren Rand des Tortenbodens einen Ring der Buttercreme, eventuell ein wenig am Rand hochziehen.
Nun eine dünne Schicht der Mascarponecreme auf den Tortenboden streichen.
Eine Fruchteinlage darauf legen, leicht andrücken dann noch eine Schicht der Mascarponecreme aufstreichen.  Dann den nächsten Tortenboden auflegen und noch einmal so verfahren wie bei der ersten Schicht, Zum Schluss den letzten Tortenboden auflegen und leicht andrücken. Darauf noch eine dünne Schicht der Buttercreme streichen und die Torte über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag die Torte aus dem Ring lösen und ringsum dünn mit der Buttercreme einstreichen und glatt abziehen. Dann nochmal für eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Nach dieser Kühlzeit die Torte mit der restlichen Buttercreme einstreichen und nochmal ganz glatt abziehen und in den Kühlschrank stellen.

Nun  ist die Torte perfekt vorbereitet um sie einzudecken.
Ca. 600 g Fondant mit roter Pastenfarbe im gewünschten Farbton einfärben. 

Den Fondant auf Bäckerstärke gleichmäßig ausrollen und über sie Torte legen und gleichmäßig eindecken. Dabei von oben nach unten arbeiten, alles schön glatt streichen und den Rand sicher abschneiden.

Ein wenig von dem weißen Fondant mit blauer Pastenfarbe hellblau einfärben und zu einer langen ca. 2-3 mm dicken "Wurst" rollen. Eine zweite Wurst aus weißem Fondant rollen und die beiden Stränge miteinander verdrehen. Die Torte am unteren Rand rundherum mit etwas Zuckerkleber bestreichen und die Kordel umlegen, vorsichtig andrücken und die Enden so verbinden, dass man es nicht sieht.
Ich habe dann die Torte erst mal über Nacht in den Kühlschrank gestellt, da ich sie erst am nächsten Tag brauchte.
Morgens habe ich dann das gedruckte Logo ganz dünn mit Butter eingestrichen und in die Mitte der Torte gelegt. Ringsum dann die vorbereiteten Buchstaben und Zahlen mit Zuckerkleber ankleben und die Sterne reinstecken.

Ich habe die Torte in einer Styropor-Box mit Kühlakku´s transportiert, so ist sie gut angekommen, die Füllung hat standgehalten und soll sehr lecker und fruchtig geschmeckt haben. Genau wie gewünscht, da waren meine Bedenken (mal wieder) umsonst😉